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SpaceX: Mehrere Top-Angestellte verlassen Musks Unternehmen

Mehrere Abteilungsleiter mussten gehen, andere wurden versetzt oder verließen SpaceX aus freien Stücken. Der Druck sei größer geworden und fordere seine Opfer, heißt es.

1 Min. Lesezeit
So soll das Starship in voller Fahrt aussehen.(Bild: SpaceX)

Drei Vice Presidents, das ist die höchste Management-Ebene unter den Chief Officers (CEO, COO, CTO), haben das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk verlassen. CNBC spricht von einer Umstrukturierung. Im Zentrum steht Will Heltsley, Chef der Abteilung Antriebstechnik. Er sei aufgrund mangelnder Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Raptor-Triebwerke gefeuert worden, liest man. Diese Triebwerke setzt SpaceX bei der Starship-Rakete und der Raketenstufe „Super Heavy Booster“ ein. Sie werden als elementar bei der bevorstehenden Mondmission angesehen. Jacob McKenzie soll die Entwicklung des Raptor-Triebwerks übernommen haben.

Seit über 10 Jahren im Dienst von Elon Musk

Neben Heltsley haben auch der Abteilungsleiter für Missions- und Startbetrieb, Lee Rosen, und sein direkter Untergebener, Ricky Lim, den Hut genommen. Während Heltsley seit zwölf Jahren unter Elon Musk Dienst tat, waren es bei Lim über 13 Jahre. Rosen arbeitete seit zehn Jahren bei Space Exploration Technologies. Bei allen weisen die Linkedin-Einträge noch nicht auf die Veränderungen hin. Dort werden sie weiterhin als SpaceX-Angestellte aufgeführt. CNBC schreibt, auch eine Handvoll weiterer langjähriger Angestellter sei gegangen. Das Nachrichtenportal sieht einen Zusammenhang mit Aktienoptionen, die Papiere der Mitarbeiter:innen freigaben. SpaceX habe ihnen im Zuge eines Sekundärverkaufs 560 Dollar pro Aktie angeboten.

Ist der Druck bei SpaceX zu hoch?

Andere Medien sehen die Abgänge als Ergebnis des „enormen Drucks“, unter dem das Unternehmen stehe. Dabei geht es darum, die nächste Raptor-Generation zu entwickeln. CEO Elon Musk twittere letzte Woche, der Raptor 2 besitze zwar „signifikante Verbesserungen“, das reiche jedoch nicht. Vielmehr sei eine „komplette Überarbeitung des Triebwerk-Designs notwendig“, um ein multiplanetares Leben zu ermöglichen. Den Namen Raptor werde die nächste Generation nicht mehr tragen, kündigte er an. Beim Erzrivalen Blue Origin scheint es nicht besser auszusehen. Zuletzt beschwerten sich Mitarbeiter über Sexismus, Ausbeutung und „toxische Zustände“.

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