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SpaceX schießt Tesla-Roadster mit neuer Super-Rakete ins All

Der Tesla Roadster an Bord der SpaceX-Rakete Falcon Heavy. (Foto: SpaceX)

Mit fünf Jahren Verspätung will SpaceX-Gründer Elon Musk am Dienstag seine neue Trägerrakete „Falcon Heavy“ ins All schießen. An Bord der Riesenrakete befindet sich ein Tesla Roadster.

Der amerikanische Elektroauto-Pionier Elon Musk will mit seinem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX an diesem Dienstag ein E-Auto der Marke Tesla ins All schießen. Das Fahrzeug soll von der Riesenrakete „Falcon Heavy“ transportiert werden, die SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus testen will. Der Jungfernflug soll von derselben Abschussrampe aus gestartet werden wie einst die Mond-Mission Apollo und später die Flüge der Space-Shuttles.

Was die neue SpaceX-Rakete leistet

Die Falcon-Heavy-Rakete auf der Startrampe des Weltraumbahnhofs Cape Canaveral. (Foto: SpaceX)

Die 70 Meter hohe „Falcon Heavy“ kann nach Angaben von SpaceX mit rund 60 Tonnen doppelt soviel Fracht ins Weltall mitnehmen wie die leistungsfähigste Lastenrakete, die momentan im Einsatz ist. In früheren Jahrzehnten hatten allerdings sowohl Amerikaner als auch Sowjets bereits größere Raketen im Einsatz. Die bekannteste ist die Saturn V, die zwischen Dezember 1968 und Dezember 1972 insgesamt 24 Astronauten zum Mond brachte.

Das SpaceX-Vorhaben ist nicht weniger spektakulär: Der Tesla-Roadster an Bord der neuen Rakete soll in der Marsumlaufbahn ausgesetzt werden und dabei den Song „Space Oddity“ von David Bowie spielen. Außerdem sollen alle drei Raketenstufen nach ihrer Ankunft im All zur Erde zurückkehren und auf einer Plattform landen.

Gleichwohl befindet sich die „Falcon Heavy“ erst im Anfangsstadium. SpaceX-Gründer Elon Musk räumte ein, es sei durchaus möglich, dass der Jungfernflug schief gehe. Wörtlich sprach er von einer 50-prozentigen Erfolgswahrscheinlichkeit. Später sollen unter anderem Weltraumtouristen mit der „Falcon Heavy“ ins All transportiert werden. Irgendwann soll die Rakete bis zum Mars fliegen.

Bereits fünf Jahre im Verzug

Musk ist mit seiner Super-Rakete bereits fünf Jahre im zeitlichen Rückstand. Der erste Start war ursprünglich für 2013 geplant gewesen. Wegen technischer Probleme musste er  jedoch immer wieder verschoben werden. Ungeachtet seines Ausgangs dürfte der Raketenstart für Musk und seine Unternehmen aber auch zu einem großen Werbecoup werden. Der Start ist für 19:30 Uhr deutscher Zeit angesetzt.

Mit Material von dpa

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