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Spam-Schutz: Neuer Mozilla-Dienst soll Weiterleitungsadressen mit nur einem Klick erzeugen

(Foto: Mozilla)

Um euch vor Spam zu schützen, startet Mozilla einen neuen Dienst zur E-Mail-Weiterleitung. Mit der Funktion sollt ihr direkt im Browser eine Weiterleitungsadresse generieren können.

E-Mail-Spam bleibt weiterhin ein Problem. Zudem häufig nur schwer nachzuvollziehen ist, woher die Spammer die eigene Adresse haben. Mit dem Dienst Firefox Private Relay arbeitet der Browser-Macher Mozilla jetzt an einer Lösung für das Problem. Der Dienst wird als Erweiterung direkt in den Browser integriert und generiert wann immer notwendig eine Weiterleitungsadresse, mit der ihr euch dann bei einem Webdienst anmelden könnt, ohne eure eigentliche Mail-Adresse verraten zu müssen.

Alle bei dem E-Mail-Alias eingehenden Mails werden an eure eigentliche Mail-Adresse weitergeleitet. Solltet ihr über die Weiterleitungsadresse allerdings Spam erhalten, dann könnt ihr die Weiterleitung einfach deaktivieren oder den betroffenen Alias gleich ganz löschen. So bleibt eure reguläre Mail-Adresse gegen Spam geschützt. Außerdem könnte die Funktion auch dann sinnvoll sein, wenn es bei einem Anbieter, bei dem ihr ein Konto unterhaltet, zu einem Datenleck kommt.

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Firefox Private Relay: Offene Beta soll im Laufe des Jahres kommen

Derzeit steht Firefox Private Relay nur ausgewählten Testpersonen zur Verfügung. Im Laufe des Jahres soll jedoch ein öffentlicher Beta-Test stattfinden. Das geht aus einem Bericht von ZDNet hervor. Laut Beschreibung im Addon-Verzeichnis von Firefox soll es demnächst eine Liste geben, auf der sich interessierte Nutzerinnen und Nutzer für die Beta-Phase vormerken lassen können.

Die Idee, einmalige Mail-Adressen für unterschiedliche Logins zu verwenden, ist nicht wirklich neu. Der Firefox-Dienst könnte die Verwendung aber deutlich vereinfachen, wenn zur Erstellung eines Alias nur ein einziger Klick notwendig ist. Neben Firefox arbeitet derzeit auch Apple an einem ähnlichen System. Der iPhone-Hersteller will Weiterleitungsadressen bei dem 2019 angekündigten Social-Login-Feature „Mit Apple anmelden“ einsetzen, um die Mail-Adressen der Anwenderinnen und Anwender zu schützen.

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Ein Kommentar
foobar
foobar

Stimmt, die Idee ist nicht wirklich neu – ich nutze sowas seit knapp 18 Jahren (siehe Mailadresse ;-) und worin der Mehraufwand besteht, eine (gerade ausgedachte) Adresse in das jeweilige Feld einzutragen, verstehe ich nicht. Noch dazu kann ich damit antworten und selbst welche verschicken.

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