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Analyse

Sparkassen-Webseiten bekommen Redesign: Das hat sich geändert

(Screenshot: Sparkasse-Hannover.de)

Die neue Kommunikationslinie bedeutet auch einen neuen Webauftritt: moderneres Erscheinungsbild, attraktivere Inhalte und noch mehr Service.

Im Januar 2016 begann die Sparkasse nach und nach ihre neue Kommunikationslinie in deutschen Filialen auszurollen. Im Mittelpunkt stehen Kundenwünsche und Kundenbedürfnisse. Neben einer Vielzahl von Funk-, Print- und Social-Media-Aktivitäten bekommen auch Schritt für Schritt die 413 Internet-Filialen ein neues Gesicht.

Redesign: Sparkasse

Die Sparkasse verabschiedet sich vom alten, starren Layout, das vor allem von Skeuomorphismus geprägt war, und passt sich der bereits ausgerollten neuen Kommunikationslinie an. Was vor zehn Jahren als mutig bezeichnet wurde, ist heute leider alles andere als kundenfreundlich. Die Umstellung der Internet-Filialen hat bereits im Januar 2016 begonnen und wird vom S-Finanzportal und der Finanz Informatik umgesetzt. Bis zum Juni 2017 sollen definitiv 409 Sparkassen auf den neuen Internet-Auftritt wechseln.

Das Design der neuen Internet-Filialen punktet vor allem im Thema Benutzerfreundlichkeit. Durch die responsive Umsetzung können die Seiten nun problemlos auf kleinen Displays bedient werden – ob Tablet oder Smartphone, die Seite passt sich optimal an.

Damit auch jeder Benutzer mit dem neuen Design vertraut wird, sorgt das User-Onboarding für Aufklärung – auf Start- und Unterseite, sowieso im eingeloggten Online-Banking Bereich. Zusätzlich wird in einem Video erklärt, was sich geändert hat.

Startseite

Durch viel Weißraum, große Bilder und Piktogramm-Sprache wirkt das neue Design durchgehend aufgeräumter. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Besucher. Statt Werbung finden sich jetzt der Login-Bereich und eine Volltextsuche im Header – leider nicht fixed, die Elemente verschwinden somit beim Scrollen.

Unterhalb des Headers befindet sich die leicht transparente Hauptnavigation. Mit sechs Menüpunkten und einem Hover, der zur zweiten Menüebene führt, lässt sich das Menü reibungslos bedienen.

Ab einer Breite von 1079 Pixeln verschwimmen Menü und Kontakt-Icon zu einem Header-Element. Das Element ist beim Scrollen fixed und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Menü und Kontaktinformationen.

Unter einem großen Slider befinden sich Schnelleinstiege zu Themen wie Girokonten, Kreditkarten, Baufinanzierung und Kredit. Der komplette Auftritt ist sehr durch Bildsprache geprägt. Immer wieder betiteln oder unterstreichen Piktogramme Schnelleinstiege und Themen. Zusätzlich sorgen die großen Bilder für Emotionen.

(Screenshot: Sparkasse-Hannover.de)

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Unterseiten & Banking

Alle Themenseiten sind als Onepager gestaltet und über die großflächigen Bildmotive zu erreichen. Start- und Unterseiten sind in einem ein-, zwei- oder dreispaltigen Grid aufgeteilt, wodurch die Seite durchgehend rhythmisch wirkt. Der graue Hintergrund hebt sich deutlich vom Content ab und schafft so eine gute Lesbarkeit. Die problemlos erkennbaren Schriften, Piktogramme und Bilder sorgen für Orientierung. Gerade in Finanzangelegenheiten seien Entlastung, Einfachheit und Zugänglichkeit entscheidende Wünsche der Kunden, sagt die Marketing-Kommunikationsleiterin.

Die einzelne Gestaltung der Unterseiten ist von den Internet-Filialen abhängig. Die Seiten können von jeder Filiale selbst aus einem Pool von vorgefertigten Elementen zusammengestellt werden.

Nicht nur hinsichtlich des Designs, sondern auch technisch wurden die Internet-Filialen auf einen neuen Stand gebracht. Animationen, integrierte Rechner und Live-Identifizierungen sind jetzt möglich. Darüber hinaus sollen Online-Aufträge dank verbesserter Automatismen schneller bearbeitet werden.

Fazit

In Sachen Usability kann das neue Design auf jeden Fall überzeugen. Durch die responsive Umsetzung ist eine intuitive Bedienung problemlos möglich. Die neue Struktur und Verwendung von Bildern sowieso Piktogrammen lässt die Website durchgehend aufgeräumter, freundlicher und ansprechender wirken.

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10 Reaktionen
Sven

Sorry, aber der Artikel klingt als hätte ihn die Sparkassen PR Abteilung selbst geschrieben.
Ich bin selbst Kunde und nutze das Online Banking, wenn nicht über eine App, dann mit Desktop Rechnern und hier ist das UI gelinde gesagt eine Vollkatastrophe.
Es wurde nicht Mobile first, sondern Mobile Only umgesetzt. Ich muss ernsthaft mit JEDER Funktion im Online Banking eine, nur für Mobile sinnvolle, Ausklappnavigation erneut öffnen und Menüpunkte suchen. Dazu kommt, dass man zwar einen grafischen Relaunch gemacht hat, die Funktionalität aber immer noch so 90er ist, wie bisher. Versucht mal eine ältere Buchung zu finden und nach bestimmten Kriterien zu filtern. Das können Nicht-Sparkassen-Apps und andere Banken deutlich besser.
Wenn ich nicht recht tief mit der Sparkasse verbandelt wäre, hätte ich schon längst gekündigt.

In der Schule hätte man für diesen Relaunch eine 5 mit dem Zusatz "Thema verfehlt" bekommen.
Mir ist das Fazit deshalb absolut nicht nachvollziehbar.

Antworten
Robert Lassen

Mich erinnert die Online-Filiale der Sparkassen an Windows 8. Auf Tablets durchaus gut und intuitiv, auf einem Desktop PC eine kleine Katastrophe. Die Idee, nur eine einzige Website/App für alle Geräteklassen zu haben, ist generell gut, aber schwer umzusetzen. Microsoft hat es ja auch erst mit der nächsten Version geschafft.

Bis ich vor einigen Wochen mein Konto bei der Sparkasse gekündigt habe, konnte ich die neue Online-Filiale noch testen. Ich kann die tolle Usability, der der Autor hier beschreibt, nicht bestätigen.

Antworten
Andi

Sorry, aber ich empfinde diesen "Artikel" als eine Frechheit. Wenn man sich den Relaunch anschaut, muss man sich fragen, wer hier am Werk gewesen ist. Der Onepage-Look mit einem missglückten Flat-Design schränkt jegliche Usability sehr stark ein. Intuitive Menüführung? Fehlanzeige, selbst bei jemanden, der sich im Online-Banking Bereich Zuhause fühlt ist dies eher ein Schlag ins Gesicht. Gerade bei sensiblen Banking-Daten bekommt man hier den Eindruck, als wäre man auf einer Fishing-Site. Als langjähriger Kunde der Sparkasse war dies ein Grund für mich, die Bank zu wechseln. Meine Transaktionen dauern im Schnitt 2 Minuten länger, weil ich jeden Menüpunkt umständlich suchen muss.

Ich frage mich gerade, ob die Autorin hierfür bezahlt wurde, mein voller Ernst ... ? Ich empfinde es schon fast als Zumutung und bodenlose Frechheit, bei t3n wurde man immer super informiert und bekam eine neutrale Sichtweise. Allerdings lässt mich nicht nur dieser Artikel aus der Haut fahren, in letzter Zeit hat die Qualität sehr stark nachgelassen, Advertorials wohin das Auge reicht.

Wie auch immer - ich musste das hier zwei Mal lesen und wirklich den versteckten Satz suchen, der lauten sollte: "Dies war der Pressetext der Sparkasse, nun zur objektiven Sichtweise ...".

Antworten
Oliver

Ich war schon länger nicht mehr auf t3n und immer dann, wenn ich zurückkehre, enttäuscht mich der Inhalt von neuem.

Im übrigen empfinde ich es außerdem als frech, wenn Werbebanner, die sich nicht einmal in das Format einpassen, den Inhalt aufreißen. Echte Lese-Blocker im Störer-Stil. Ein 300x250 Werbebanner direkt unter der Überschrift, der insgesamt Platz wegnimmt von rund 620x300 Pixeln? Das nenne ich Werbung-in-deine-Fresse.
Tut mir Leid, aber da hilft auch ein sympathisches High-Five nichts.

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lola

Am schäfsten sind deren Immobilien-Börsen-Seiten die ihre Relauch wohl schon vor einpaar Wochen hatten. Da ist es kaum möglich Immobilien zu finden. Vor lauten "Hier ne lustige Map" sind Funktionen kaum zu bedienen.

Oder liegts am mauen Angebot.

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User

Auch ich muss Martin hier zustimmen. Als ich die erste Version des Redesigns vor ein paar Wochen im Desktopbrowser geöffnet hatte, traf mich der Schlag. Unaufgeräumt, unübersichtlich, was prominent sein sollte war entschieden zu klein und unwichtige Sachen sind viel zu groß. Die Proportionen der Schriftgrößen und Icons stimmen mal überhaupt nicht und sind sehr anstrengend beim Betrachten der Website. Das Design ist zu stark auf Mobile ausgelegt. Mittlerweile wurde etwas nachgebessert, aber nicht sonderlich viel. Die Seitenelemente sind alle noch entschieden zu Groß in der Desktopversion.

An der Gliederung der Untermenüs bzw. dessen Funktionen sowie deren Benennung hat sich nicht viel getan, was schon immer eine große Schwachstelle beim Sparkassen-Onlineportal war. Auf Anhieb findet man gerade mal nichts. Hier heißt es: Nur wer da suchet, der auch findet.

Weiterhin sind zuviele Klicks zu erledigen wie z.B. bei der simplen Auflisten der einzelnen Kontobewegungen. Einen bestehenden Dauerauftrag zu bearbeiten ist viel zu umständlich. Die Dokumentverwaltung hat auch nicht viel neues zu bieten außer dass jetzt in einem Schritt mehr, ein Häckchen gesetzt werden muss und die Dokumente nun in der ZIP-Datei zusammengefasst und noch zusätzlich entpackt werden müssen.

Es ist zwar keine Verschlechterung zu vorher, was ja unlogisch wäre. Eine signifikante Verbesserung ist es aber auch nicht. Lediglich die Kreditkartenübersicht hat sich etwas gebessert.

Und noch zusätzlich angemerkt gibt es noch immer ein Designproblem was nicht behoben wurde. Und zwar der weisse Hintergrund, wenn man das Tan-Lesegerät an den Bildschirm halten muss. Durch den weißen Hintergrund, wird das Display des Tan-Gerätes nur schwer leserlich. Man wird geblendet und kann die Fortschrittsbalken nur schwer erkennen. Infolgedessen muss man auf gut Glück das gerät vom Bildschirm entfernen um zu sehen ob der Code schon vollständig gelesen wurde.

Antworten
Patrick Jaja

Wie schon in allen vorherigen Kommentaren erwähnt. Kann ich ebenfalls den Zusammenhang zwischen einer guten UI und dem neuen Sparkassen Layout verstehen. Alte Funktionalitäten in einen neuen Schlauch zu verpacken ist typisch für enterprise Apps die ein riesen Budget haben. Ich als täglicher Anwender finde, das die Sparkassenseite mit Abstand die am schlechtesten, und nicht intuitiv, bedienbare Seite von allen im Internet ist. Nicht nur das man 1000 mal klicken muss, man nicht in mehreren Tabs arbeiten kann oder keinerlei unterstützung bei einer Überweisung geliefert wird.

Da ihr hier so einen positiven Artikel schreibt, habt ihr entweder was davon oder nie die Seite benutzt. Naja, wieder eine News Seite weniger in meinen Favs

Antworten
Johannes

Ich kann Martin nur zustimmen. Gerade was das Banking angeht; ich hab mich innerlich schon auf einen Veriss gefreut, wo denn die gute Usability bleibt wenn man zwischen Konnten springen möchte, Transaktionen en Detail betrachten möchte, Filterlisten zu erstellen usw usf. Viel zu häufig muss geklickt werden, weil Expires die Nutzung mit der Tastatur unmöglich machen. Ich bleibe Sparkassen-Kunde, weil zu mir die unternehmerische Gesellschaftsform passt, aber das was online rum gekommen ist, finde ich, ist nicht das positive Fazit wert. Vielleicht hätten die Entwickler sich besser daran getan einfach mal nach Admin-Themes für Bootstrap zu googeln und das aufzubohren. Banking ist kein OnePager, der was verkaufen soll!

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Martin

Sorry, aber dieser Text spiegelt nicht die Realität wieder. Es wäre ein nice try für ein hippes Unternehmen. Nicht aber für die Sparkasse. Es ist zu "mobile", zu "responsive", zu "fancy". In der Desktop Version ist man ständig am suchen, klick hier - klick da - wieder nicht gefunden. Weil sich alles immer versteckt und man kaum eine Chance hat, etwas auf einem Blick zu finden. Von mir nur 3 von 5 Sternchen

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Alex

Danke Martin, du hast vollkommen Recht.

Der Artikel passt überhaupt nicht zum Angebot der Sparkasse. Hat der Autor die Produkte überhaupt benutzt. Das neue "Design" ist richtig schlecht und von einer guten Usability weit entfernt.

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