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Spectre und Meltdown: Intel verspricht hardwareseitigen Schutz noch für 2018

(Foto: dpa)

Noch 2018 will Intel erste CPU auf den Markt bringen, die hardwareseitig gegen die Meltdown- und Spectre-Sicherheitslücken geschützt sind. Entsprechende Xeon- und Core-Prozessoren sollen ab der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein.

Anfang 2018 wurde bekannt, dass die CPU verschiedener Hersteller für zwei neuentdeckte Sicherheitslücken namens Spectre und Meltdown anfällig sind. Laut Angaben von Intel-CEO Brian Krzanich stehen mittlerweile Microcode-Updates für alle betroffenen Chips seines Unternehmens bereit, die innerhalb der vergangenen fünf Jahre verkauft wurden. In einer Pressemitteilung ruft Krzanich alle Kunden dazu auf, ihre Systeme immer auf dem neusten Stand zu halten. Außerdem hat Intel ein Video veröffentlicht, in dem Spectre und Meltdown ebenso wie die eingeführten Schutzmaßnahmen erklärt werden.

Entsprechend früherer Ankündigungen sollen die kommenden Prozessorgenerationen der Xeon- und Core-Reihen auch hardwareseitig gegen Angriffe auf Basis von Meltdown und Spectre geschützt sein. Konkret gemeint sind damit die Xeon-Prozessoren mit dem Codenamen Cascade Lake und die Core-Prozessoren der achten Generation. Als voraussichtlichen Marktstart nennt Krzanich die zweite Jahreshälfte 2018.

Chiphersteller Intel konnte 2017 Rekorderlöse in Höhe von 62,8 Milliarden US-Dollar einfahren. Aufgrund hoher steuerbedingter Abschreibungen fiel der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jedoch um sieben Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar. Außerdem verlor Intel 2017 erstmals seit 1993 den Platz des nach Umsatz größten Chipherstellers der Welt. Überholt wurde Intel von Samsung, die vor allem von der steigenden Nachfrage nach Flash-Speicherchips profitieren konnten.

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