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Spotify testet eigenen Sprachassistenten

(Foto: dpa)

Spotify testet derzeit mit einer begrenzten Anzahl an Nutzern eine eigene Sprachsteuerungsfunktion. Auf Basis der Technik könnte der Musik-Streamingdienst auch eigene Smart-Speaker entwickeln.

Spotify kann schon seit geraumer Zeit über die Smart-Speaker von Amazon oder Google gesteuert werden. Der schwedische Musik-Streaminganbieter testet derzeit jedoch auch eine eigene Funktion zur Sprachsteuerung. Das geht aus einem Bericht des US-Blogs Techcrunch hervor und wurde von Spotify bestätigt. Derzeit soll die Funktion aber nur ausgewählten Nutzern der Spotify-App zur Verfügung stehen.

Wie die weiteren Pläne für die Funktion aussehen, verrät Spotify nicht. Ein mögliches Einsatzgebiet wären eigene Smart-Speaker nach Vorbild von Amazons Echo-Reihe oder Google Home. Die könnten dann beispielsweise von Drittanbietern kommen. Schon seit einigen Jahren gibt es Lautsprecher mit Spotify-Integration von verschiedenen Herstellern. Der Erfolg von Smart-Speakern könnte diese Hersteller allerdings dazu bewegen, sich zukünftig eher auf eine Integration von Amazons Alexa oder Googles Sprachassistenten zu konzentrieren. Da wäre Spotify dann zwar auch verfügbar, aber eben nur als einer von vielen ähnlichgearteten Streamingdiensten.

Spotify will im März oder April 2018 an die Börse

Spotify verfügt über 71 Millionen zahlende Kunden aus 61 Ländern. Für einen Gewinn reicht das allerdings nicht aus: Trotz einer Umsatzsteigerung von 39 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 stiegen die Verluste von 539 Millionen Euro auf 1,24 Milliarden Euro.

Gegen Ende März beziehungsweise Anfang April 2018 will Spotify an die Börse. Allerdings strebt Spotify den eher unüblichen Weg einer Direktplatzierung an. Dabei werden keine neuen Aktien ausgegeben, wodurch das übliche Preisbildungsverfahren entfällt. Stattdessen kommen nur Anteile bestehender Aktionäre in den Handel. Wie viele das im Fall von Spotify sein werden, bleibt unklar.

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