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Apple Yosemite spioniert dich aus: So schützt du dich

Apples neues Mac-Betriebssystem OS X Yosemite hat einiges zu bieten. (Foto: Apple)

Die Suchfunktion Spotlight in der neuen Version des Betriebssystem Mac OS Yosemite sendet deine Suchanfragen direkt an Apple. Wir zeigen dir wie du das unterbinden kannst und eine Alternative.

Die stark verbesserte Suchfunktion von Mac OSX Yosemite sendet alle eure Suchanfragen – inklusive eures Standorts – direkt an Apple und an Microsoft. Apple begründet diese Entscheidung damit, dass mit diesem Feature die Relevanz der Suchergebnisse verbessert wird. Überraschenderweise werden deine Daten auch an Microsoft gesendet, damit Bing die Suchergebnisse an Spotlight zurückliefern kann. Dabei betont Apple, dass Microsoft die Daten nicht speichert.

Spotlight: So stoppst du den Datentransfer

Obwohl Spotlight so konfiguriert ist, dass automatisch alle Anfragen zu Apple und Microsoft transferiert werden, kannst du dieses Feature sehr einfach deaktivieren. Die Einstellung dazu, findest du in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Spotlight“. Wenn du die Einstellungen „Bing Websuchen“, „Lesezeichen und Verlauf“ und „Spotlight-Vorschläge“ deaktivierst, werden keine Suchanfragen mehr an die Konzerne übertragen.

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Diese Einstellung minimiert den Datentransfer, verringert aber auch Features des neuen Spotlight. (Screenshot: t3n)

Wenn du Safari benutzt musst du noch die „Spotlight-Vorschläge einbeziehen“-Option deaktivieren. Diese findest du unter den Safari-Einstellungen im Dialog „Suchen“.

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Auch die Safari-Einstellung muss geändert werden. (Screenshot: t3n)

Alternativ kannst du dir auch noch das Python-Skript „Fix-MacOSX“ herunterladen, welches diese Einstellungen für dich vornimmt.

Fazit: Das neue „Feature“ von Spotlight

Obwohl Apple offen zugibt die Suchanfragen von Nutzern auszuwerten, und die Optionen für jedermann aktivier- beziehungsweise deaktivierbar sind, dürften nur wenige Nutzer wirklich darüber Bescheid wissen.

Auf der anderen Seite bietet diese Funktion durchaus eine Verbesserung des Anwendererlebnisses, denn es wird wahrhaftig die Relevanz der Suchergebnisse erhöht. Und wiedereinmal stellt sich die Frage ob Datenschutz und Sicherheit oder Komfort eine wichtigere Rolle spielen. Die Entscheidung darüber sollte der mündige Benutzer aber selbst treffen können – von daher finde ich es gut, dass die Einstellungen nicht unnötig versteckt wurden. Es wäre allerdings schön, wenn Apple in Zukunft potentiell fragliche „Features“ im Vorhinein besser kommuniziert. Persönlich setze ich auch weiterhin auf Alfred 2 als Alternative zu Spotlight.

Werdet ihr die fraglichen Einstellungen deaktivieren?

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10 Reaktionen
ben

Ich habe auf Y geupdated. Mein MacBook Pro 2010 braucht jetzt zum Starten 3 Minuten und runtergefahren ist es momentan immer noch nicht. Apple entwickelt sich seit Jahren zu einem zweiten Microsoft, es kotzt mich an.

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Mario

Das gleich trifft auf Kommentare zu!

Die Überschrift »Apple Yosemite spioniert dich aus« ist einfach unterste Schublade und stimmt nicht.

Auch beim zweiten Durchlesen wird im Artikel nicht erwähnt, dass die Daten nur mit einer wechselnden und nicht personenbezogenen ID gesendet werden. Auch nicht, dass der Standort nicht genau, sondern nur ungefähr (Stadt, Gebiet) gesendet wird. Auch nicht, dass an Bing nur die notwendigsten Daten gesendet werden. Etc. pp.

Mit diesen Informationen sieht es nämlich schon gar nicht mehr so schlimm aus und das ist für die persönliche Entscheidung, ob man auf die Annehmlichkeiten vom neuen Spotlight zugunsten des Datenschutz verzichten will, nicht uninteressant. Wäre es nämlich so, wie ihr es andeutet, würde ich es auch deaktivieren. Da die Gefahr des Ausspionierens in Wirklichkeit aber eher gering ist, lasse ich es und freue mich über die neuen Funktionen.

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Mario Janschitz

Ich würde mich freuen, wenn der Artikel gelesen werden würde -- noch bevor kommentiert wird.

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Mario

Und ich dachte, Golem.de ist schlimm mit panikmachenden Meldungen aber diesmal wurden die Golemer mal von T3N übertroffen. Kein Wort hier darüber, dass keine personenbezogenen Daten übertragen werden, dass der Standort nur ungenau gesendet wird und das Bing nicht alle Daten bekommt.

Bitte T3N, lasst solche panikmachenden und unsachlichen Beiträge bleiben.

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Marco

Hey guys, sorry aber einen Artikel fast 1:1 zu kopieren (wenn auch auf Deutsch übersetzt) und noch einen Kommentar dazuschreiben ohne auf die ursprüngliche Quelle zu verweisen finde ich schon ziemlich schwach.

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Peter

Die Schlagzeile ist unlauter und soll Klicks sammeln. Der User wird bei erster Nutzung darauf hingewiesen, dass er private Daten für diese Komfortfunktion anonym an 3. wie MS übermittelt. Wie soll eine entsprechende Suche anders funktionieren?

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Steve

Hab einfach wieder Alfred2 installiert.

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Hans

Süß wie naiv und gutgläubig der kleine gast22 ist.

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Stefan

Du glaubst es, weisst es aber nicht.
Eigentlich dachte ich aus dem Zeitalter des Glaubens seien wir - zumindest hier in Deutschland - raus.

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gast22

Regenbogenpresse!!!

Apple spioniert uns nicht aus. Die Daten sind nur erforderlich, wenn man die ganzen Vorteile von Yosemite genießen möchte, darunter auch eine umfassendere Suche. Die Geschäftsidee von Apple basiert nicht auf das Sammeln und kommerzielle Nutzen von persönlichen Daten - im Gegensatz zu Google und Co. Und dort (auch bei Android) kann man dies nicht generell verhindern.

Ende der Durchsage

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