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Software & Infrastruktur

SSD-Cloud-Server von DigitalOcean jetzt auch in Deutschland

DigitalOcean eröffnet Rechenzentrum in Frankfurt. (Bild: DigitalOcean)

Der US-amerikanische Cloud-Services-Anbieter DigitalOcean hat sein erstes Rechenzentrum in Deutschland eröffnet. Mit moderner Infrastruktur und günstigen Preisen sollen vor allem deutsche Startups angelockt werden.

Server in Deutschland: DigitalOcean will Datenschutzbedenken mindern

„FRA1“ heißt das erste deutsche Rechenzentrum, das DigitalOcean am Standort Frankfurt am Main eröffnet hat. Damit will der US-amerikanische Cloud-Infrastrukturanbieter nicht zuletzt den Datenschutzbedenken deutscher Unternehmer entgegenkommen. Er gehe nicht davon aus, so DigitalOcean-VP John Edgar in einem Kommentar zur Eröffnungsmitteilung, dass man der Gerichtsbarkeit der US-Behörden unterliege. Schließlich handle es sich um Daten von europäischen Kunden in einem europäischen Rechenzentrum.

DigitalOcean eröffnet sein erstes Rechenzentrum in Deutschland: FRA1. (Bild: DigitalOcean)
DigitalOcean eröffnet sein erstes Rechenzentrum in Deutschland: FRA1. (Bild: DigitalOcean)

DigitalOcean hat es bei seiner Expansion nach Deutschland vor allem auf die wachsende deutsche Startup-Szene abgesehen. Den jungen Unternehmen will der Cloud-Services-Anbieter moderne Cloud-Server anbieten, die aus schnellen SSDs bestehen. Der Standort am nach Datendurchsatz größten Internetknoten der Welt, dem DE-CIX in Frankfurt, soll es aber auch Unternehmen aus den Nachbarländern ermöglichen, auf schnelle Verbindungen zugreifen zu können.

DigitalOcean: Vergleichsweise geringe Preise

Zudem macht DigitalOcean Cloud-Kunden die Nutzung der Dienste nach eigenen Angaben leicht, indem es eine einfach zu bedienende Weboberfläche anbietet. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen nicht unwichtig: Die Preise für die Cloud-Servernutzung sind vergleichsweise gering, ab fünf US-Dollar im Monat geht es los. Die Server-Infrastruktur kann auch stundenweise genutzt werden. Von der Spezialisierung auf die Startup-Szene erwartet sich DigitalOcean eine treue Kundenbasis, die auch während des weiteren Wachstums auf den Anbieter setzt.

Das im Jahr 2012 gegründete Unternehmen verfügt nun über Rechenzentren an drei europäischen Standorten. Neben Frankfurt sind dies London und Amsterdam. Genug Geld für den weiteren Ausbau scheint vorhanden zu sein. Gründerszene.de zufolge hat DigitalOcean im vergangenen Jahr 37 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt. Für den Kauf der Hardware wurden demnach Kredite in Höhe von 50 Millionen US-Dollar aufgenommen.

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Eine Reaktion
Kornobis

Super, dass immer mehr Cloudanbieter auch deutsche Standorte anbieten. Leider finde ich hat Digitalocean in den letzten Monaten/Jahren von der Performance stark nachgelassen. Deutlich flotter zum ähnlichen Preis sind ramnode und Linode

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