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Norwegisches Startup will ein Elektroauto mit Wechselakku bringen

Elektroauto mit Wechselakku: Der geplante Reverie. (Foto: Fresco Motors)

Das norwegische Elektroauto-Startup Fresco Motors plant eine E-Limousine mit interessanten Spezifikationen. So soll der Wagen ein modulares Batteriesystem und einen Wechselakku haben.

Norwegen hat den Titel des Elektroauto-Europameisters nach verkauften Autos kürzlich erst an Deutschland abgeben müssen – ein Thema, mit dem sich die CDU daraufhin per Twitter blamierte. Nach Einwohnern gerechnet, ist Norwegen in Europa sowie weltweit beim Elektroauto-Einsatz freilich nach wie vor Spitze, aber bisher haben die Norweger noch kein eigenes elektrisch betriebenes Auto am Start. Das soll sich jetzt ändern. Das norwegische Startup Fresco Motors hat eine flotte E-Limousine angekündigt, wie Electrek berichtet.

Der Reverie genannte Stromer macht mit einigen interessanten Spezifikationen Appetit auf mehr. Allerdings ist das Elektroauto derzeit noch in der Entwicklungsphase. Statt eines Prototyps kann Fresco Motors derzeit nur eben jene Spezifikationen und ein paar Renderbilder vorweisen. Sollten sich die Pläne umsetzen lassen, wird der an Teslas Model 3 erinnernde Reverie bis zu 300 Kilometer pro Stunde schnell sein. Von null auf 100 Kilometer pro Stunde können es Fahrer in nur rund zwei Sekunden schaffen. Erreichen soll das ein AC-Induktionsmotor mit Viergang-Automatikgetriebe und Overdrive-Modus.

Fresco Motors: Elektroauto mit Schnellladesystem und Wechselakku

Die Höchstgeschwindigkeit dürfte für den norwegischen Alltag allerdings kaum eine Rolle spielen. In dem nordeuropäischen Land sind auf Schnellstraßen und Autobahnen maximal 100 Kilometer pro Stunde erlaubt. Daher dürfte für die meisten Interessenten wohl eher eine Angabe über die Reichweite interessant sein. Diese hat Fresco Motors allerdings noch nicht preisgegeben. Allerdings sollen Besitzer des Elektroautos laut dem Startup keine Probleme damit haben. Denn Fresco will das Elektroauto mit einem Schnellladesystem und Möglichkeit zum Akkuwechsel ausrüsten.

Diese Elektroautos gibt es schon – oder erscheinen bald
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

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Bei Autos mit Verbrennungsmotor sei es üblich, immer einen Benzinkanister an Bord zu haben, warum sollten Elektroauto-Besitzer das nicht auch haben, heißt es dazu auf der Website des Unternehmens. Wie genau das System aussehen soll, dazu hat das Startup aber nichts verraten. Geplant soll jedenfalls auch drahtloses Laden sein. Autokäufer erhalten ein entsprechendes Ladepad beim Kauf dazu. Ebenfalls innovativ klingt der geplante modulare Akku, der den Austausch erleichtern und damit die Haltbarkeit des Batteriesystems erhöhen soll.

Reservierungen möglich, Launchdatum unbekannt

Weder zu Preisen noch zum geplanten Präsentations- oder Launchtermin hat Fresco Motors bisher Details bekanntgegeben. Allerdings können sich Interessenten jetzt schon für ein Reverie registrieren lassen. Damit seien die Interessenten nicht an einen Kauf gebunden, könnten aber zu den ersten gehören, die eines der neuen Elektroautos bekommen. Außerdem verspricht Fresco Motors den Zugang zu exklusiven Test-Events im norwegischen Trondheim.

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