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So geht Startup-Erfolg: Im „Shark Tank“ gescheitert, dann 109 Millionen abgesahnt

(Bild: Ring)

In der US-Startup-Show „Shark Tank“ konnte Gründer Jamie Siminoff keinen Investor überzeugen. Das TV wurde dennoch zum Sprungbrett, eine 109 Millionen US-Dollar schwere Kapitalspritze folgte.

Startup-Gründer Siminoff: Scheitern im TV

Eigentlich wollte Jamie Siminoff in der US-Startup-Show „Shark Tank“ 700.000 US-Dollar für seine Firma Doorbot kassieren. Siminoff ging davon aus, dass sein Startup sieben Millionen US-Dollar wert sei. Doorbot stellte zu dem Zeitpunkt Türklingeln mit Videounterstützung her, über die man von seinem Smartphone aus auch aus der Entfernung sehen kann, wer vor der Tür steht. Obwohl das Unternehmen schon eine Million US-Dollar Jahresumsatz machte, ging keiner der Investoren in der Sendung auf das Doorbot-Angebot ein.

Doorbot-/Ring-Gründer Siminoff bei Startup-Pitch in der TV-Show „Shark Tank“. (Screenshot: Youtube/ABC)

Aufgeben kam für Siminoff aber nicht in Frage. Im Gegenteil: Mit dem Scheitern in der TV-Show begann der Erfolg für den Startup-Gründer. Der Auftritt in „Shark Tank“ – vergleichbar mit dem deutschen Ableger „Die Höhle der Löwen“ – brachte mehr Aufmerksamkeit und ließ die Umsätze steigen. Einen zusätzlichen Umsatz in der Höhe von fünf Millionen US-Dollar führt Siminoff auf die TV-Show zurück. Allerdings kam der Durchbruch in ganz neue Sphären erst mit einem Rebranding und einer Ausweitung der Produktpalette.

Finanzierungsrunde: Startup ergattert 109 Millionen US-Dollar

Unter dem Namen Ring und mit einer ganzen Reihe von Produkten im Bereich der Haussicherheit ist das Startup jetzt in 15.000 Geschäften in über 100 Ländern vertreten. Ring bietet etwa eine Überwachungskamera mit Flutlicht und Sirene an, über die der Hausbesitzer zudem per Smartphone mit einem möglichen Dieb kommunizieren könnte. Das, nicht zuletzt von dem TV-Auftritt ausgelöste Wachstum machte dann schließlich hochkarätige Investoren auf Siminoff aufmerksam. Insgesamt 109 Millionen US-Dollar konnte das Startup in einer Finanzierungsrunde von Investoren wie Goldman Sachs oder Qualcomm Ventures an Land ziehen.

Von einer Milliardenbewertung, also dem Einhorn-Status, ist Ring aber dennoch noch ein Stück entfernt. Experten sehen aber durchaus noch Luft nach oben. Der Erfolg des Unternehmens ist auch auf das Engagement und die Visionen des Gründers Siminoff zurückzuführen. Die Erfolgsstory zeigt aber auch, dass sich Rückschläge wegstecken lassen und möglicherweise ein viel größerer Erfolg folgt.

via www.businessinsider.de

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