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Ethereum-basierte ICOs laufen dem Silicon Valley den Rang ab – glaubt Star-Investor Fred Wilson

(Foto: Youtube)

Ethereum-basierte ICOs könnten zum dominanten Finanzierungsmodell für Startups außerhalb des Silicon Valley werden. Das Schweizer Crypto Valley als Disruptor?

Ethereum-basierte ICOs: Neue Chance für Startups?

Ethereum-basierte ICOs als Herausforderung für klassisches Venture Capital. (Bild: Shutterstock/Anastasiia Bakai)

Bei einem Initial Coin Offering (ICO) handelt es sich – analog zum Börsengang (IPO) – um den Verkauf sogenannter Tokens, die etwa als Währung für das Projekt genutzt werden können, das mit ihnen finanziert wird. Sie können auch zur Teilhabe an einem Unternehmen berechtigen. Zuletzt hatte etwa das israelische Startup Bancor für Aufsehen gesorgt, das nach eigenen Angaben über einen ICO rund 153 Millionen US-Dollar eingesammelt haben will. Sind ICOs also ein mögliches Mittel zur Startup-Finanzierung? Der bekannte Risikokapitalgeber Fred Wilson meint, ja.

Im Rahmen einer auf Twitter geführten Diskussion mit dem ebenfalls erfolgreichen Venture-Capitalist Jason Calacanis erklärte Wilson, der als Mitgründer der VC-Firma Union Square Ventures in Unternehmen wie Twitter, Tumblr, Foursquare, Zynga und Kickstarter investiert hat, dass mit Bitcoin und Ethereum die beiden größten und disruptivsten Startups der vergangenen zehn Jahre nicht aus dem Silicon Valley stammen. „Sie repräsentieren die Zukunft“, gibt er zu verstehen. Insbesondere dem Ethereum-basierten ICO-Modell und dessen Tokens traut Wilson zu, dem Silicon Valley in Sachen Startup-Finanzierung den Rang abzulaufen.

Würde etwa die US-Börsenaufsicht SEC versuchen, Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum oder die ICOs zu regulieren, würden die USA und das Silicon Valley als Innovationszentren – und zwar ersetzt durch die Konkurrenz aus dem „Crypto Valley“ der Schweiz. Der Schweizer Kanton Zug will sich als Heimat für Blockchain-Unternehmen und -Organisationen etablieren. Dort hat unter anderem die Ethereum Foundation ihren Sitz.

VC Wilson: Ethereum wird Bitcoin überflügeln

Wilson, der schon seit Jahren ein starker Befürworter von Kryptowährungen ist, hat kürzlich vorhergesagt, dass Ethereum in Sachen Marktkapitalisierung noch in diesem Jahr die bisher dominierende Konkurrenz Bitcoin überflügeln werde. Zudem soll einer Analyse The Control zufolge im Zeitraum zwischen Mai 2016 und April 2017 mehr als doppelt so viel Geld über Ethereum-basierte ICOs in Startups geflossen sein als über herkömmliche VC-Finanzierungen.

Ob damit der Weg für Ethereum-basierte ICOs als dominantes Finanzierungsmodell für Startups geebnet ist, bleibt jedoch abzuwarten. Jason Calacanis etwa zweifelt daran, dass Kryptowährungen schon in naher Zukunft mehr sein könnten als ein Mittel zur Spekulation und Geldwäsche.

Mehr zum Thema:

via www.trustnodes.com

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3 Kommentare
cops

Stimmt, die Schweiz hat einige größere ICOs begleitet, allerdings kann man seinen ICO genauso auch in Singapur, oder in Österreich starten. Die Gesetzeslage klärt sich zunehmend und bis Ende 2018 werden mehr ICOs in Österreich gestartet sein, als in der Schweiz (auch wenn derzeit in Österreich noch kein einziger ICO gemeldet wurde). In Wien und Graz werden gerade einige ICOs vorbereitet und bald wird es losgehen. Spannende Zeiten kommen auf uns zu.

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comps

Bin auch der Meinung, dass Ethereum Bitcoin überholen wird, da die Transferdauer und die extremen Spesen bei Bitcoin eine Zumutung sind und bei Ethereum gibt es wenigstens ein Geschäftsmodell, während Bitcoin genau genommen ein Ponzi-System ist.

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Alex
Alex

ETH wird genau wie BTC in absehbarer Zeit große Probleme mit der Skalierbarkeit der Blockchain bekommen. Bei BTC sieht man gerade die massiven Diskussionen zum Thema Segwit/Segwit2x, ETH stehen diese Diskussionen noch bevor, wobei natürlich ETH erheblich zentralisierter ist.

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Firmen wie Cisco, Innogee/RWE, Bosch und viele andere sind schon im Boot, so gut wie alle, die in IoT oder Mobility involviert sind, evaluieren IOTA zumindest schon…

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