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Female Founders: Es gibt mehr Gründerinnen als wir glauben

Aktuell wird etwa jedes vierte Startup von Frauen mitgegründet. (Foto: Loreanto/ Shutterstock)

„Gründer sind männlich“ – mit diesem Vorurteil will die neue Datenbank „Startupspot Female Founders“ der Hamburgerinnen Sina Gritzuhn und Sanja Stankovic Schluss machen. Und zeigt alle deutschen Startups, die von Frauen mitgegründet wurden.

Aktuell ist in jedem vierten Gründerteam eine Frau dabei, wie die neue Datenbank „Startupspot Female Founders“ zeigt. Direkt zum Start am heutigen Donnerstag will das Projekt mit dem gängigen Vorurteil aufräumen, dass es kaum Gründerinnen in Deutschland gebe: „Schon die ersten Zahlen des Spots machen deutlich, dass Frauen in allen Bereichen gründen“, erklärt Initiatorin Sina Gritzuhn.

Die Datenbank ist der erste themenspezifische Ableger der deutschen Startup-Datenbank Startupspot Germany, die aus der regionalen Datenbank der Plattform Hamburg Startups hervorgegangen ist. Bisher sind mehr als 300 Startups aufgeführt, die mindestens ein weibliches Gründungsmitglied haben. 20 Prozent der teilnehmenden Teams haben demnach angegeben, im Bereich Commerce gegründet zu haben, 18 Prozent im Bereich Services und 14 Prozent im Bereich Tech. „Das zeigt deutlich, dass diverse Teams in allen Bereichen der Wirtschaft aktiv sind“, so Gritzuhn weiter. „Weibliche Gründer treten nicht so oft in den Vordergrund wie ihre männlichen Kollegen, was für ein schiefes Bild in der Gesellschaft sorgt. Das wollen wir mit dem Startupspot Female Founders ändern“, fügt Co-Initiatorin Sanja Stankovic hinzu.

„Frauen sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor“, sagt Unternehmerin Dagmar Wöhrl, bekannt aus der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ und Schirmherrin des Startupspot Female Founders – „aber sehen Sie sich doch in der Gründerszene oder in den Chefetagen der Wirtschaft um: ein Meer aus Krawatten!“ Die Datenbank will deshalb weibliche Vorbilder sichtbar machen.

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