News

Dieses Tech-Startup will die Mitarbeitersuche per KI und Big Data erleichtern

Der richtige Bewerber für die passende Stelle – KI soll Personalern helfen. (Foto: Shutterstock/Baranq)

Ein von ehemaligen Google- und Facebook-Mitarbeitern gegründetes Startup will die Mitarbeitersuche revolutionieren. Dabei sollen KI und Big Data eine große Rolle spielen.

Die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) ist längst im HR-Bereich angekommen. Ein US-Startup, das von ehemaligen Mitarbeitern von Facebook und Google gegründet wurde, will jetzt die Mitarbeitersuche revolutionieren – und setzt auf einen Mix aus KI, Suche und Big Data. Insgesamt 80 Patente und 6.000 Zitationen vereint das Managementteam von Eightfold.ai auf sich. Als Ziel hat sich das Startup gestellt, die richtigen Personen für die richtige Aufgabe in Firmen zu finden, wie Techcrunch berichtet.

Dabei sollen alle Vorurteile aus dem HR-Bereich ausgemerzt werden. Eightfold.ai will dazu das Bild einer idealen Belegschaft erstellen, das auf öffentlich verfügbaren Daten aus der ganzen Welt basiert. Dieses Bild eines idealen Unternehmens wird dann über die aktuelle Belegschaft gelegt – dadurch soll herausgefunden werden, welche Mitarbeiter fortgebildet und für welche Stellen nach neuen Mitarbeitern gesucht werden müsste.

Startup Eightfold.ai will mit KI und Daten den richtigen Mitarbeiter für jede Stelle finden

„Wir haben das Internet nach Millionen von Profilen durchforstet – inklusive Daten von Wikipedia“, erklärt Eightfold.ai-CEO Ashutosh Garg, der früher bei Google und IBM gearbeitet hat. Dabei ergaben sich auch Daten über Menschen, die innerhalb von Unternehmen ihre Positionen gewechselt haben. Das soll letztendlich dazu führen, dass Eightfold.ai Modelle erstellen kann, die zeigen, wer am besten für welche Stelle in einem Unternehmen geeignet ist.

Mit den Tools des Startups soll es möglich sein, für jeden Mitarbeiter eines Unternehmens den besten Weg vorauszusagen, wie er oder sie ihr Potenzial voll ausschöpfen könnten, so Garg gegenüber Techcrunch. Das Startup hat eigenen Angaben zufolge schon über 100 Kunden aus verschiedenen Bereichen. Die Software soll schon über 20 Millionen Bewerbungen analysiert haben und die Antwortraten verachtfacht haben. Kosten und Zeit für Unternehmen seien dabei um 90 Prozent gesenkt worden.

Büros, in denen die Arbeit Spaß machen kann

1 von 41

Ob die Software tatsächlich für alle Unternehmen und ihre Mitarbeiter so gut funktioniert, wie es ihre Entwickler betonen, darf aber zumindest mit einem Schuss Skepsis betrachtet werden. Investoren scheinen die Idee jedenfalls zu goutieren – 24 Millionen US-Dollar haben Venture-Capital-Geber wie Lightspeed Ventures und Foundation Capital in das Unternehmen gesteckt.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.