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Startups

Insolvenz: Gleich 3 deutschen Startups geht das Geld aus

Mit Carzapp, CloudControl und Mobile Event Guide haben gleich drei deutsche Startups Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Außerdem in den Startup-News: OnPage ist die heißeste Neugründung in Bayern.

Datacenter-Startup Nutanix will an die Börse

Ein neuer Börsengang im Silicon Valley steht bevor: Laut Venturebeat hat das in San José beheimatete Startup Nutanix gestern die notwendigen Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht eingereicht. Ziel sei es, durch die Aufnahme in den NASDAQ-Index rund 200 Millionen US-Dollar von Investoren aufzunehmen.

#FLICKR#

Nutanix wurde 2009 gegründet und bietet Hardware für den Betrieb von Datencentern an. Zusätzlich werden Server- und Speichereinheiten verkauft. Im Jahr 2015 erzielte das 1.400 Mitarbeiter starke Unternehmen einen Umsatz von 241 Millionen Euro.

3 deutsche Startups melden Insolvenz an

Innerhalb weniger Tage haben gleich drei deutsche Startups einen Insolvenzantrag gestellt. Zuallererst das 2009 in Berlin gegründete Cloud-Startup CloudControl. Erst im vergangenen Jahr war es in die USA expandiert und hatte dabei auch das dotCloud-PaaS-Geschäft von Docker übernommen. Ebenfalls insolvent ist das anfänglich über Seedmatch mit 250.000 Euro finanzierte Carzapp, das sich zum Ziel gesetzt hatte, die Schlüsselübergabe im Carsharing-Bereich obsolet zu machen. Mehr dazu auf deutsche-startups.de.

Darüber hinaus hat Gründerszene heute auch die Zahlungsunfähigkeit von Mobile Event Guide aus Berlin vermeldet. Überraschend ist die Insolvenz insofern, als das Unternehmen erst im November vollständig von seinem ehemaligen Investor WestTech Ventures übernommen worden war. Allerdings hat es weniger Aufträge für maßgeschneiderte Apps zu Eventzwecken gegeben als erwartet, wie es heißt.

Startup Bavaria: OnPage.org gewinnt Web-Gründershow

In der Web-Show „Startup Bavaria“ sind im Auftrag des Bayrischen Rundfunks von September bis Dezember insgesamt sechs Jungunternehmen aus Bayern in ihrem Alltag begleitet worden: beim Pitch, beim Programmieren ihrer App, bei Erfolg und Misserfolg.

Jetzt haben die Startups ihre Ideen im Finale gegenüber der aus Ilse Aigner (bayerische Wirtschaftsministerin), Oliver Bücken von UnternehmerTUM und Wired-Chefredakteur Nikolaus Röttger bestehenden Jury gepitcht. Gewonnen hat das in München angesiedelte OnPage.org, das Websites nach SEO-Gesichtspunkten optimiert. Hier geht’s zum Video:

Infografik: Diese Startups fährst du mit der U8 an

u8-startup-line-berlin

Die Anbieter zur flexibilen und fairen Vermietung von Startup-Büros in Berlin. Sie zeigt am Beispiel der Berliner U-Bahnlinie U8, welche Startups und Fördereinrichtungen entlang der Strecke zu finden sind.

Lesetipp: Zu Besuch in der Startup-Universität

Der US-amerikanische Multimillionär Tim Draper hat im Silicon Valley eine Universität für Startup-Gründer gegründet. An der Draper-University sollen erfolgreiche Gründer ausgebildet werden – für 9.500 Dollar lernen die Studenten den Helden-Eid – und wie man in der Wildnis überlebt. Eine lesenswerte Reportage von Jutta Maier.

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4 Reaktionen
Startups überall

Der Fachkräftemangel ist immer offensichtlicher vorbei...
Freut Euch über volle Auslastung...

Bisher wurden Startups oft geschlossen. Insolvenz ist oft mit Ärger verbunden.

Fragt mal die Insolvenzverwalter nach der Auszahlungs-Quote der berechtigten Forderungen... M.W. arbeiten die für die Gläubiger und haben ein sehr hohes Interesse an Transparenz und und wollen möglichst viel Geld zurückholen bzw. einnehmen.

Beim Aufkauf und jeder Investment-Runde sollten die Aufkäufer den Investment-Betrag als Haftungs-Summe hinterlegen oder zumindest verbürgen müssen.

Wer eine Sperrminorität hat, sollte auch die Verantwortung haben, für die Bezahlung jeder berechtigten Forderung/Rechnung zu sorgen.

Man kann durch Kredite bzw. Schulden wachsen oder durch Investment-Runden. Das zu Mischen sollte nicht möglich sein. Gute Firmen sollten veröffentlich wie viel Tage sie die Rechnungen Löhne usw. bezahlen können wenn bald die Rezession oder Dürre, Winter, Sommerpause, nächste Krise, die E-Autos, die Roboter... kommen. Alle anderen Branchen ohne Ersparnisse müssen potenziell mit Milliarden vom Steuerzahler und den kleinen Arbeitern gerettet werden wie die Autobranche mit der Abwrack-Prämie und daher sollten dort alle Boni und Gewinne gestoppt werden bis die Reserve vorhanden ist und die Subventionen zurückgezahlt wurden... . Siehe Kolumbus. Der hatte genug Lebensmittel an Bord um !erfolgreich! bis USA zu segeln... Die meisten Tiere im Wald sparen für die Rezession (=den Winter) und auch bei Game of Thrones bereiten die sich darauf vor... Bei den Bienen kommen hunderte Arbeiter durch den Winter dank voller Bienenwaben. Bei Hornissen, Wespen usw. überleben wohl viel weniger der Bevölkerung weil die Reserven klein sind und grade mal für ein paar Tage Regen halten... Zu welcher Gruppe wollt ihr gehören wenn die Rezession kommt ?
Schade das die Wirtschaftspresse nicht nachfragt. Deutsche Bank hatte gesagt das sie keine Rettung in der Bankenkrise brauchen weil sie stark sind und Reserven haben. Gut und richtig so! Sowas sind (zumindest diesbezüglich) Vorbilder auch wenn anderes besser laufen könnte...
Cashburner hingegen brauchen Steuersubventionen und sind gegen Mindestlohn...

Wer gerettet werden muss hat oft genug wohl nicht genug gespart und sollte das Geld auf ewig zurückzahlen müssen. Auch die Konkurrenz kann 1% der Umsätze an den Insolvenzverwalter bezahlen und so lange darf dort keine neue Imbiss-Bude entstehen wo die alte Imbissbude pleite ging. Man pflanzt ja auch keine neuen Jungpflanzen wo nichts wächst bzw. wo die alten Pflanzen vertrocknet waren...
Die Sparkassen und Finanzämter kennen die Gewinne und Verluste und sollten Sperrzonen ausweisen wo und welche Betriebs-Arten dort keine Gewinne machen würden und somit keine Kredite kriegen sollten... Wo es nicht genug Allgemein-Ärzte gibt weiss man genau. Es gibt Gegenden für profitable Curry-Buden, Döner-Shops, China-Restaurants, Broilerwagen-Standorte je nach Wochentag/Uhrzeit und halt Gegenden wo es nicht so profitabel wäre und daher nicht von Sparkassen-Sparbüchern finanziert werden sollte... Lokales Crowdfunding per Raiffeisen/Genossenschafts-Banken oder Sparkassen könnte es ermöglichen...

Bei CNBC meinte ein Kommentator das man (evtl. wegen eines neuen Gesetzes) IPOs/Börsengänge innerhalb einer Woche durchziehen könnte was letzte Woche dann ja wohl auch passiert ist. Lange Analysen und Warnung der Investoren und kleinen Kleinanleger vor Problemen und Risiken wird weniger gut möglich. Wer die neue-Markt-Presse von damals noch kennt fragt sich allerdings ob Wirtschaftsberichte relevant sind... Fußball-Presse und Sportpresse sorgt dafür das sich alle VORHER anstrengen und nicht hinterher - "völlig überrascht"(TM) - rumjammern weil Bayern München sie 99:0 besiegt hat. Klappt das bei Politik oder Wirtschaft ? Na also... Sogar Yellow-Press bringt vielleicht mehr Nutzen... Bei Wirtschaft oder Politik wird gerne erst hinterher berichtet wenn mal wieder die Gemeinschaft bezahlen muss...
Die Rezession (und Hilfs-Mengen-Bedarf, Arbeitslosen-Zahlen, Entlassungswellen und Kurzarbeits-Geld-Bedarf usw.) ist genau so wenig "völlig überraschend" wie der Klimawandel und der Winter oder die Online-Bestell-Mengen zu Weihnachten bei Amazon und die Warteschlangen-Längen zu Weihnachten in der Post.
Es gab wohl mal Börsenzertifikate wo man auf den Fußballsieger setzen konnte bzw. pro Punkt 1Euro am Ende der Saison ausgezahlt bekam. Wurde evtl als Sportwetten oder so angesehen und untersagt. Für Wahlen müsste es sowas auch geben oder welche Firma als nächste insolvent geht oder übernommen wird oder aufgekauft wird. Fantasy-Sports sind wohl riesige Umsätze in USA auch wenn es wohl keine Ergebnisvorhersage fürs Saison-Ende darstellt. Schade das man die Analysten nicht durch solche Crowd-Mechanismen ersetzt und hoffentlich endlich mal bessere Vorhersagen kriegt. Sowas kann man schnell erfolgreich programmieren in freien Ländern oder man wartet auf ein Zillionen$-Startup welches es verspricht und nach ein 1-2 Jahrzehnten und ein paar Startups später das Volk es wirklich endlich mal bekommt... Auf gutes Fintech/Onlinebanking warten wir immer noch seit 2000 und dem neuen Markt.
Das die Thematik wichtig und interessant ist, sieht man an den Fragen und Antworten bei Quora.

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Olaf Barheine

Tja, bei 99 Prozent der Start-ups habe ich mittlerweile den Eindruck, dass die Insolvenz Teil des Geschäftsmodells ist. Gute Ideen, mit denen sich aber leider kein Geld verdienen lässt.

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peter zacharias

naja mobile event guide ist ja kein startup mehr .. die gab es jahr über 6 jahre .. wer es dann immer noch nicht schafft. mobile event guide hatte 4 geschäftsführer in den letzten 4 jahren . das produkt ist einfach nicht rund unsere erfahrungen damit waren leider negativ .. der event app wettbewerb macht da ein deutlich bessern job als mobile event guide

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Econo

"Ein deutlich bessern Job". Mehr Sorgfalt in der Sprache scheint angebracht.

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