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Startups

Teenie-Stars aus Höhle der Löwen: Math 42 finden erste Geldgeber

Raphael (l.) und Maxim Nitsche. (Foto: Math 42 / t3n)

Von den „Löwen“ bei VOX gab es kein Kapital, jetzt können die beiden Gründer hinter der App „Math 42“ trotzdem ihre erste Finanzierungsrunde verkünden. Das und mehr in den heutigen Startup-News.

Startup-News: Die erste Finanzierungsrunde für Math 42 ist perfekt

Schon mehr als eine Million Schüler nutzen die App Math 42 der beiden Junggründer Raphael und Maxim Nitsche, die Matheformeln, -gleichungen und -probleme in einfachen Schritten erklärt. Im September waren die beiden Brüder auch in der Startup-Show „Die Höhle der Löwen zu sehen“. Dort forderten sie eine stattliche Summe von zwei Millionen Euro, letztlich kam allerdings kein Deal zustande. Jetzt aber können die Nitsches eine erfolgreiche Finanzierungsrunde verkünden – wenn auch keine in Millionenhöhe: Eine sechsstellige Summe investiert die Familie hinter dem Klett-Verlag in Math 42, so berichtet Gründerszene. Sie sichert sich damit 6,25 Prozent der Anteile. Der Rest bleibt weiterhin im Besitz der Familie Nitsche.

In Seattle dürfen Uber- und Lyft-Fahrer jetzt Gewerkschaften bilden

Die US-amerikanische Stadt Seattle hat Fahrern, die bei Ridesharing-Diensten wie Uber und Lyft unter Vertrag stehen, erlaubt, Gewerkschaften zu bilden. Für die beiden Startups dürfte die Entscheidung Anlass zur Sorge sein, immerhin versetzt sie Fahrer in die Lage, sich gegen die Politik der niedrigen Fahrpreise zu organisieren, die eine wesentliche Säule des Geschäftsmodells von Lyft und Uber ausmacht. Allerdings ist die Lage alles andere als geklärt: Denn um wirklich Gewerkschaften bilden zu können, müssten die Fahrer auch tatsächlich als Angestellte der Startups gelten, und auch das ist in den USA noch rechtlich umstritten. Mehr zur Kontroverse gibt es bei der New York Times.

Olaf Jacobi steigt bei Capnamic Ventures ein

Olaf Jacobi. (Foto: Twitter)
Olaf Jacobi. (Foto: Twitter)

Ende Oktober gab Olaf Jacobi seinen Ausstieg aus dem Münchener VC-Unternehmen Target Partners bekannt. Er wolle sich neuen Aufgaben widmen, die deutsche Startup-Szene aber weiterhin mit seiner Erfahrung und auch als Investor unterstützen, hieß es. Jetzt ist bekannt, von wo aus er dies tun wird: Jacobi wird Partner Capnamic Ventures, ebenfalls einem Early-Stage-VC, und verstärkt das Berliner Büro des Teams. Der Investor freut sich, in Zukunft von Jacobis Netzwerk und Expertise im Bereich technologiegetriebener Neugründungen profitieren zu können, heißt es in der Mitteilung von Capnamic.

3D-Indoor-Navigation: 7,5 Millionen Euro für Startup NavVis

„Google Street View in 3D für Gebäude.“

Jacobis alte Wirkungsstätte Target Partners führt derweil die Series-B-Finanzierungsrunde des Startups NavVis an, das ebenfalls aus München stammt. Insgesamt erhält NavVis, ein Spinoff der TU München, 7,5 Millionen Euro, auch die bestehenden Gesellschafter MIG Fonds und die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) sind wieder mit von der Partie. Außerdem konnte NavVis Don Dodge, Googles Developer Evangelist, von sich überzeugen, der ebenfalls einsteigt. NavVis kümmert sich um die 3D-Kartierung von Innenräumen – ein globaler Milliardenmarkt, wie das 2013 gegründete Startup angibt, immerhin seien „Innenräume wie Fabriken, Veranstaltungsräume, Einkaufszentren oder Messen (...) bisher kaum digital erfasst.“ Zu diesem Zweck hat es einen zum Patent angemeldeten 3D-Kartierungs-Trolley entwickelt, der Räumlichkeiten innerhalb kürzester Zeit dreidimensional scannt, erfasst und online stellt. Auch eine Smartphone-App zur Offline-Indoor-Navigation ist in Planung.

Moving to Berlin? Alles Wissenswerte in einer Infografik

Die Infografik zeigt, was es beim Umzug nach Berlin zu beachten gilt. (Screenshot: Honeypot)
Die Infografik zeigt, was es beim Umzug nach Berlin zu beachten gilt. (Screenshot: Honeypot)

Die auf Entwickler spezialisierte Jobbörse Honeypot.io hat eine Infografik erstellt, die Ausländern den Umzug in die deutsche (Startup-)Hauptstadt erleichtern soll. In erster Linie für ein englischsprachiges Publium gedacht, hält sie trotzdem einige interessante Fakten über das Leben in Berlin bereit: Zum Beispiel, dass die Mietpreise vor allem in Lichtenberg, Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg derzeit ordentlich anziehen. Die vollständige Infografik findet ihr bei Honeypot.

Tweet des Tages: When Women Stopped Coding

Habt ihr euch schon einmal gefragt, frühe Computer-Pionierinnen wie Ada Lovelace oder Grace Hopper kaum andere Frauen inspiriert haben, Programmieren zu ihrer Profession zu machen? Die Antwort lautet: Doch, das haben sie – aber irgendwann ließ das weibliche Interesse an IT-bezogenen Berufen rapide nach. Die unten stehende Grafik zeigt, wann das genau passiert ist. Der im Tweet angegebene Link führt zu einem Podcast des National Public Radios aus den USA, der die Gründe für diesen Einschnitt beleuchtet. Sehr lesens- beziehungsweise hörenswert!

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna  oder @hexitus  bei Twitter!

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Früher war Informatik Teil der Mathematik. Da waren Frauen vermutlich schon lange repräsentativer vertreten als vielleicht bei anderen Themen. Evtl. wegen vieler Mathematik-Lehrerinnen als Vorbilder.
Inzwischen werden bewiesene Algorithmen, Korrektheit usw. als nicht so wichtig erachtet und Schlipsträger mit PHP-Skills rulen das IT-Business nachweislich erfolgreich weil die schliesslich iWatches tragen und Nobel-Autos fahren können... Siehe auch Punkt5:
https://t3n.de/news/perfekte-stellenausschreibung-beispiel-664853/#comment-192134

Das Y2K-Problem (in COBOL oder FORTRAN) stammte angeblich von einer Frau...

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