Startups

Shake statt Mahlzeit: Soylent 2.0 ist da – und mehr wichtige Startup-News

Die heutigen Startup-News. (Grafik: markusspiske / photocase / t3n)

Mit seinen Protein-Shakes will das US-Startup Soylent herkömmliche Mahlzeiten überflüssig machen – jetzt hat es das zweite offizielle Produkt auf den Markt gebracht. Außerdem in den heutigen Startup-News: ein Millionen-Investment für Urbanara, Missverständnisse zwischen Politik und Startups und mehr.

Zweites Quartal: 3.47 Milliarden Euro für europäische Tech-Companies

Das Blog für die europäische Startup-Szene, Tech.eu, hat sich die im zweiten Quartal 2015 erfolgten Investments in europäische Tech-Startups genauer angeguckt. Das Ergebnis ist beeindruckend: Fast 3,5 Milliarden Euro sind von Mai bis Juni in europäische Tech-Companies geflossen.

Spitzenreiter sind Spotify und Oneweb mit Finanzspritzen von 500 Millionen US-Dollar und mehr. Was die Länderverteilung angeht, bleibt Großbritannien Spitzenreiter, gefolgt von Schweden und Israel. Deutschland belegt mit insgesamt 494 Millionen Euro an Investments Platz 4. Die vollständige Analyse findet ihr bei tech.eu.

Startup-News: Millionen-Investment für Urbanara

Das Berliner Startup Urbanara, Anbieter für Premium-Heimtextilien, hat eine neue Finanzierung in Höhe von 5,4 Millionen Euro bekommen. Dabei stammen drei Millionen Euro von einem nicht näher genannten „Family Office“, die restlichen Gelder haben Altinvestoren des Startups aufgebracht.

Wenig überraschend hat Urbanara angegeben, das neue Investment für die weitere Expansion einsetzen zu wollen. Zu den bisherigen Investoren von Urbanara gehören unter anderem Blumberg Capital und die German Startups Group.

Soylent bringt „Soylent 2.0“ auf den Markt

Startup-News: Das Startup Soylent hat sein zweites Produkt gelauncht. (Screenshot: Soylent)

Startup-News: Das Startup Soylent hat sein zweites Produkt gelauncht. (Screenshot: Soylent)

Das Startup Soylent aus den USA hat es sich zum Ziel gesetzt, Mahlzeiten überflüssig zu machen. Bisher hat es dazu ein Produkt in Pulverform angeboten, das Nutzer selbst zu einem Shake weiterverarbeiten mussten. Jetzt kann man so ein Shake auch direkt auf der Website des Startups bestellen.

Momentan ist Soylent nur in den USA und Kanada verfügbar, das Konzept des Startups hat aber schon weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Gründer Rob Rhinehart hat es dank seiner ausgefallenen Idee in die Top-30-Unternehmer unter 30 des US-Magazins Inc. geschafft.

Tweet des Tages

Dass sich die vermeintlichen „Digital Natives“ manchmal selbst schon ein bisschen alt vorkommen, wenn sie durchs Internet surfen, beweist Y-Combinator-Chef Sam Altman in seinem Tweet von gestern Abend:

Lesenswert: Startups und Politik – Ein einziges Missverständnis

Alexander Hüsing von deutsche-startups.de nimmt den als „Anti-Angel-Gesetz“ verrufenen und hoch umstrittenen Gesetzesentwurf zur Investment-Besteuerung zum Anlass, um das Verhältnis von (Berliner) Startup-Szene und Politik genauer unter die Lupe zu nehmen. Sein Fazit ist ernüchternd:

„Im Grunde ist es unglaublich, wie sehr die führenden Köpfe der deutschen Start-up-Szene und die Politik – zumindest der Großteil der Politik – gezielt aneinander vorbeireden.“

Hüsing fordert von der Politik, die Vorschläge aus der Startup-Szene endlich ernst zu nehmen und ihren Teil dazu beizutragen, Missverständnisse in Zukunft zu vermeiden. Den vollständigen Beitrag findet ihr hier.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.