Portrait

Die süßeste Versuchung des Internets der Dinge: Wie das Startup Relayr aus der Tüftler-Ecke rauskommen will

Das Büro von Relayr in Berlin. (Foto: © Michael Hübner)

Mit einem kakaofarbenen Developer-Kit fing alles an: Das Startup Relayr hat sich dem Internet der Dinge verschrieben. Selbst Branchenriesen wie Cisco und Bosch setzen auf die Berliner Gründer. Wir haben sie für die t3n 44 getroffen.

Startup Relayr: Die WunderBar als „trojanisches Pferd“

Paul Hopton (links) und Jackson Bond haben das Startup Relayr mitgegründet. (Copyright: Michael Hübner)

Paul Hopton (links) und Jackson Bond haben das Startup Relayr mitgegründet. (Copyright: Michael Hübner)

Der Gegenstand, der das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) am vielleicht anschaulichsten verkörpert, sieht aus wie eine Schokoladentafel: ein Riegel, sieben Teile, kakaofarbene Hülle. Hinter der simplen Aufmachung steckt allerdings mehr als nur ein netter Anblick: Das Hardware-Development-Kit Relayr kann die Heimelektronik steuern. Mit einem Hauptmodul und sechs Sensoren für beispielsweise Temperatur oder Feuchtigkeit sowie einem Infrarotsender lassen sich Spülmaschine oder Kühlschrank mit dem Smartphone verbinden.

Für das Startup Relayr bedeutete die nach einer süßen Versuchung aussehende Erfindung der Startschuss für das eigene Geschäft. Die WunderBar sei „quasi ein trojanisches Pferd“ gewesen, erzählt Gründer Jackson Bond in unserer aktuellen Ausgabe, der t3n 44. Das Hardware-Kit habe die Entwickler zum eigentlichen Produkt gebracht: dem Cloud-basierten Developer-Dashboard. „Wer nur die WunderBar sieht, drängt Relayr schnell in eine Tüftler-Ecke“, so Bond. Doch IoT beschreibt ein vielschichtigeres Phänomen.

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Bei dem Berliner Startup bedeutet Vernetzung nicht nur, die alte Waschmaschine mit dem Smartphone bedienen zu können. Das Startup beschäftigt sich auch mit Predictive Maintenance: Maschinen geben dabei ihre Daten in die Cloud und können so beispielsweise Schäden vorhersagen. Dadurch verändert sich auch die Reparatur: Im besten Fall steht der Waschmaschinen-Vertreter künftig mit dem richtigen Ersatzteil schon vor der Tür, bevor der Schaden überhaupt aufgetreten ist.

Ein Rundgang durch die Räume von Relayr

t3n war bei Relayr vor Ort und hat sich nicht nur das Produkt, sondern auch die Räumlichkeiten genau angeschaut. Einen kleinen Einblick in die Welt außerhalb der Tüftler-Ecke:

Paul Hopton und Jackson Bond haben das Startup Relayr mitgegründet. (Foto: Michael Hübner)

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Welches Geschäftsmodell hinter dem Startup steckt, warum Relayr auch Konzerne wie Bosch überzeugt und wie uns das Internet der Dinge beim Sparen helfen soll, das erklären wir im Unternehmens-Porträt in der t3n 44. Um den kompletten Artikel zu lesen: Hier entlang.

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