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Analyse

Statt AWS, Azure und Google-Cloud: Apple investiert massiv in eigene Rechenzentren

(Grafik: Apple)

Schon seit Längerem ist bekannt, dass Apple seine Abhängigkeit von anderen Cloud-Anbietern verringern will. Jetzt gibt es neue Details zum Stand der Pläne.

Hinter Apples iCloud steckt noch immer viel Microsoft, Amazon und Google

Anfang 2016 hat der Apple-Manager Eddy Cue erklärt, dass weltweit 782 Millionen Menschen die iCloud-Dienste des Unternehmens verwenden. An denen verdient aber auch die Konkurrenz mit: Nachdem Apple in der Vergangenheit die Cloud-Dienste AWS und Azure verwendet hat, soll der Konzern Medienberichten zufolge 2016 auch einen Vertrag in Höhe von 400 bis 600 Millionen US-Dollar über die Nutzung der Google-Cloud abgeschlossen haben. Schon damals hatten Insider jedoch berichtet, dass Apple langfristig verstärkt in eigene Rechenzentren investieren will.

Apple investiert 1,3 Milliarden in neues Rechenzentrum. (Grafik: Apple)

Jetzt hat Apple bekanntgegeben, dass das Unternehmen ein Rechenzentrum im US-amerikanischen Bundesstaat Iowa errichten wird. Insgesamt soll der Bau 1,3 Milliarden US-Dollar kosten. Von dort aus sollen nordamerikanische Kunden mit Siri, iMessage, Apple Music und anderen Cloud-Diensten versorgt werden. Das Rechenzentrum soll ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen mit Strom versorgt werden. Der Bau soll 2020 abgeschlossen sein.

Die eigene iCloud: Apples langer Weg aus der Abhängigkeit

Apple betreibt bereits mehrere Rechenzentren in den USA. Außerdem gibt es Apple-Rechenzentren in Irland und Dänemark. Der Konzern soll Marktbeobachter zufolge aber noch immer nicht in der Lage sein, die Cloud-Nachfrage ohne die Hilfe der großen Konkurrenten Google, Microsoft und Amazon befriedigen zu können. Der Neubau in Iowa kann aber als weiterer Schritt zur Unabhängigkeit gewertet werden und zeigt, wie aggressiv Apple den Ausbau der eigenen Cloud-Infrastruktur vorantreibt.

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