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Stellenausschreibungen auf Facebook: Greift der blaue Riese bald Linkedin an?

Facebook will die Job-Suche auf der Plattform vereinfachen. Ein aktueller Testlauf zeigt, wie das Vorhaben künftig aussehen könnte.

Facebook testet Linkedin-ähnliche Funktion zur besseren Job-Vermittlung

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Stellenausschreibungen auf Facebook: nimmt Mark Zuckerberg sich bald Linkedin vor? (Foto: deneyterrio / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Facebook testet derzeit eine Linkedin-ähnliche Funktion, die es Administratoren ermöglicht, ihre Stellenangebote auf den eigenen Seiten zu veröffentlichen. Das gab das Unternehmen gestern gegenüber Techcrunch bekannt. „Basierend auf dem Verhalten unserer Nutzer, wo viele kleine Unternehmen ihre Ausschreibungen auf deren Pages posten, führen wir einen Test durch, der Seitenbetreibern die Funktion gibt, Stellen zu veröffentlichen und darüber Bewerbungen einzuholen.“

Über einen neuen Button im Statusfeld sollen Unternehmen detaillierte Stellenausschreibungen aufsetzen können. Informationen darin wären unter anderem die Berufsbezeichnung, die Höhe des Gehalts oder die Art des Anstellungsverhältnisses (Teilzeit, Vollzeit). Techcrunch rätselt zudem, ob sich diese Angebote im Newsfeed individuell von anderen Beiträgen absetzen. Alle Angebote laufen zudem in einen Job-Tab auf der Facebook-Seite auf, den Betreiber einfügen können.

Unternehmen können für eine erhöhte Reichweite ihrer Stellenausschreibungen zahlen.“

Über einen „Apply-Now“-Button können Interessierte sich auf eine Stelle bewerben. Bewerber bekommen ein Standardformular zu sehen, das teilweise schon mit den Informationen des öffentlichen Facebook-Profils ausgefüllt wird. Nutzer können dadurch mehrere Bewerbungen binnen kurzer Zeit aufsetzen, ohne ihre Angaben ständig neu eintippen zu müssen, erklärt das US-amerikanische Online-Medium. Verwaltet werden die Eingänge anschließend in den Facebook-Messages, heißt es weiter.

Ebenfalls soll es möglich sein, dass Unternehmen für eine erhöhte Reichweite ihrer Stellenausschreibungen zahlen können. Eine Funktion, die Linkedins Werbeanzeigen ähneln dürfte, schreibt Techcrunch. Zudem richtet sich die Ausgabe im Newsfeed entlang der persönlichen Daten der Nutzer und dem Maß an Engagement, dass das Job-Angebot auslöse. Facebook kombiniert damit bewährte Mechanismen. Nicht wenige Nutzer haben zudem ihre Berufsbezeichnungen in den Profilen, so dass einem konkreten Targeting nichts im Wege steht.

Ob dieser Testlauf in der Form tatsächlich abschließend für alle Anwender veröffentlicht wird, lässt sich bis dato nicht mit voller Sicherheit sagen. Häufig folgen verschiedene Varianten eines Tests, bis ein optimaler Kompromiss gefunden wird.

via techcrunch.com

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