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Stiftung Warentest kürt das Macbook Pro 15 zum besten Notebook

(Bild: Apple)

| Hinweis: Artikel enthält Provisions-Links – Was ist das?

Die Stiftung Warentest hat 18 Notebooks, Ultrabooks und Convertibles getestet. Bei den Notebooks schnitt das Macbook Pro 15 am besten ab, das beste Ultrabook ist dem Test zufolge das HP Envy 13.

Stiftung Warentest: 18 Notebooks, Ultrabooks und Convertibles getestet

Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test sieben Notebooks, sechs Ultrabooks und fünf Convertibles unter die Lupe genommen. Die Verbraucherorganisation ist unter anderem der Frage nachgegangen, welche Produktgattung für welchen Nutzer am besten geeignet ist, denn sie richten sich jeweils an unterschiedliche Anforderungsprofile.

Hardware-Tests und -Rankings der Stiftung Warentest genießen bei vielen einen etwas umstrittenen Ruf, dennoch spielen die Bewertungen der Konsumentenschützer bei der Kaufentscheidung immer noch eine relevante Rolle. Der aktuelle Notebook-Test dürfte daher ähnlich heiß diskutiert werden wie der letzte Smartphone-Test. Die Einschätzungen der Warentester können dennoch als eine sinnvolle Ergänzung, aber nicht als alleinige Quelle vor dem Kauf eines neuen Produkts betrachtet werden, zumal die getesteten Produkte nur eine kleine Auswahl der auf dem Markt befindlichen Geräte darstellen. Im Ranking sind nicht einmal Microsofts Surface Book und das Surface 4 Pro zu finden, was jedoch unter anderem mit dem Alter der Geräte zu tun haben könnte – ganz aktuell sind sie nicht mehr.

Notebooks: Apples Macbook Pro 15 bei Stiftung Warentest auf Platz 1

Notebooks seien laut Warentest mit viel Rechenpower, großen Bild­schirmen und einer vielseitigen Ausstattung für die Arbeit am Schreibtisch „genau das Richtige“. Die „üblichen Schwächen von Notebooks“, wie das oftmals verhältnismäßig hohe Gewicht sowie die nicht selten schwachen Akkus, würden keine große Rollen spielen, wenn das Gerät am Schreibtisch auf der Arbeit oder Zuhause genutzt werde. Zu den untersuchten Notebooks gehören aktuelle Modelle von Acer, Apple, Dell, HP, Lenovo und Medion. Fünf der Geräte basieren auf Windows 10, auf zweien ist macOS vorinstalliert.

Die Stiftung Warentest hält das Macbook Pro 15 (rechts) für das beste Notebook – das kleinere Modell schneidet hingegen nicht so gut ab. (Bild: Apple)

Die meisten Notebooks – außer den Apple-Geräten – seien noch mit DVD-Laufwerk ausgestattet, einige von ihnen hätten neben einer schnellen SSD eine zusätzliche HDD verbaut, wodurch der Speicherplatz erhöht werde. Bei vielen der Notebooks wurde der recht schwache Akku bemängelt – nur die Geräte von Apple und HP stellten eine Ausnahme dar.

Das von der Stiftung Warentest am besten bewertete Notebook ist Apples Macbook Pro mit 15-Zoll-Display und der Note 1,9. Das Gerät mit macOS könne dem Test zufolge durch eine sehr gute Akkulaufzeit, gute Rechenleistung und Display-Qualität überzeugen. Kritik übten die Tester am äußerst hohen Preis von 2.700 Euro. Das kleinere 13-zollige Macbook Pro erhielt lediglich die Note 2,1 – diverse Windows-10-Notebooks wurden besser bewertet. Apple-Nutzern dürfte dieser Aspekt indes egal sein, denn die Auswahl an macOS-Rechnern ist ohnehin beschränkt. Verbraucher, die weniger Geld ausgeben wollen und ohnehin Windows 10 nutzen, könnten zum HP ProBook 450 greifen – Kaufpreis: circa 890 Euro (Provisions-Link).

Das HP Envy 13 gewinnt im Ultrabook-Test

Für Menschen, die viel unterwegs sind, sei die Kategorie der Ultrabooks die bessere Wahl: Die Geräte seien leichter und kompakter als die großen, schweren Notebooks, während sie eine ähnliche Leistungsstärke und eine solide Akkulaufzeit aufweisen würden. Auf DVD-Laufwerke, größere Festplatten und eine große Auswahl an Anschlüssen müssten Nutzer bei den Ultrabooks verzichten, darüber hinaus seien sie in der Anschaffung etwas teurer als Notebooks.

Das Utrabook HP Envy 13 belegt bei der Stiftung Warentest den ersten Platz. (Bild: HP)

Zwei der getesteten Geräte lieferten eine Akkulaufzeit von über zehn Stunden, darüber hinaus seien die Ultrabook-Displays meist leucht- und blickwinkelstärker als die Bildschirme der Notebooks, so Warentest.

Die Tester kürten als bestes Ultrabook das HP Envy mit seiner 13-Zoll-Displaydigonale. Vor allem in Sachen Akkulaufzeit könnte das Gerät überzeugen. Aber auch Rechenleistung, Handling, Display und der ebenso in die Wertung einfließende Punkt der „Umwelteigenschaften“ seien Stiftung Warentest zufolge „gut“. Das mit der Note 1,8 bewertete Produkt schlägt im Handel mit etwa 900 Euro (Provisions-Link) zu Buche.

(Bild: HP)

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Convertibles: Asus Zenbook Flip UX360 holt die Bestnote

Laut Stiftung Warentest das beste Convertible: das Asus ZenBook Flip (UX360UAK-BB283T). (Bild: Asus)

Convertibles zeichnen sich durch ihre große Vielseitigkeit aus: Sie lassen sich sowohl als klassische kompakte Notebooks, aber auch entsprechend gefaltet als Tablet mit Touchscreen-Bedienung verwenden. Abgesehen von ihrer Wandelbarkeit ähnele die Produktkategorie den Ultrabooks. Durch ihre andere Bauweise seien sie jedoch etwas schwerer und dicker und dadurch nicht mehr so leicht transportierbar wie Ultrabooks. Zudem sei die Akkulaufzeit oftmals kürzer. Die getesteten Geräte würden laut Warentest zwischen 1,3 bis 1,6 Kilogramm auf die Waage bringen, weshalb infrage gestellt wurde, ob sie überhaupt als Tablet Verwendung fänden.

Asus ZenBook Flip (UX360UAK-BB283T). (Bild: Asus)

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Mit einer Gesamtnote von 1,8 holt sich das Asus Zenbook Flip UX360 die beste Bewertung. Stiftung Warentest bewertet die Faktoren Rechenleistung, Handhabung, Display-Qualität, Akkulaufzeit, Tabletnutzung, Umwelteigenschaften sowie den Punkt „Vielseitigkeit“ jeweils mit „gut“. Das Gerät kostet auf dem Markt etwa 1.000 Euro (Provisions-Link).

Stimmt ihr den Bewertungen der Stiftung Warentest zu? Welches ist aus eurer Sicht das beste Notebook?

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6 Reaktionen
zeitel

Ich bin auch gerade auf der Suche nach einem neuen Laptop. Nach meinem alten Dell Inspiron soll jetzt ein Ultrabook ran. Bin gerade am vergleichen und auf diesen Artikel gestoßen. Warscheinlich wirds das HP Spectre oder ein MacBook. Laut einiger Vergleiche soll das Spectre das Beste Ultrabook sein, aber ich tendiere irgendwie trotzdem zu einem MacBook. Dann aber zu einem MacBook Air ;).

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Kritiker

Was ist mit dem ThinkPad T470s oder dem ThinkPad X1 Carbon (hat auch 2x USB-C über TB3)?

Sind auch sehr gute aber auch teure Geräte, vor allem mit drei Jahren Garantie.

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gast22

Ist das nicht ein lustiges Ergebnis. Was haben (gekaufte?) Kommentatoren und Foren gewettert über das MacBook Pro. Und die Stiftung sagt: Nö! Sind die Besten auf dem Markt. Preis hin oder her (wobei die Steigerung teils währungsbedingt ist + 20 % Steuern). Aber ein wirklicher Pro legt auf ganz andere Dinge Wert.

Naja. Jedenfalls mal interessant.

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Sunlite

Dass der Pro auf andere Dinge Wert legt ... dem stimme ich zu. Leider ist es ein Trauerspiel, dass das neue MacBook Pro als das beste Notebook abschnitt. Das zeigt mir, dass vor allem im Notebook-Bereich noch jede Menge Nachholbedarf herrscht. Ich habe mir das MacBook Pro 15 gekauft, weil mein altes Gerät in die Jahre gekommen ist. Abgesehen davon, dass ich diese Touchbar noch nie wirklich benutzt habe, weil sie den Workflow unterbricht, hatte ich mir vor allem in Sachen Render-Jobs mehr von dem neuen und wirklich sehr teuren Notebook erhofft. Aus professioneller Sicht reicht weder CPU, Speed, Ram noch Grafik aus, um optimale Renderings (vor allem Echtzeit-Renderings) in einer angemessenen Zeit zu erreichen. Insofern ist der Test von Stiftung Warentest gut, um zu wissen, dass für solche Aufgaben KEIN Notebook aktuell gut genug ist :D
Mal schauen, was die Zukunft so bringt. ;)

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lrrm

Dell XPS 15. Sonst nix.

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Sunlite

Nie wieder Dell!!! :D Bevor ich beruflich auf Mac umgestiegen bin, hatte ich ein Dell XPS M1530. Das Gerät war gut und leistungsstark. Doch schon wenige Tage/Wochen nach Ablauf der Garantie ging zuerst das DVD-Laufwerk nicht mehr, dann drei Tage später das Touch-Pad und wieder ein paar Tage später das Netzteil kaputt. Man könnte meinen "Shit happens". Aber interessant ist, dass mit dem Dell-Notebook "Inspiron" meines Bruders und zwei meiner Freunde das gleiche passiert ist. Kurz nach Ablauf der Garantie traten die ersten Schäden auf. Das war zwar vor fünf Jahren und ich weiß nicht, ob sich daran mittlerweile etwas geändert hat. Aber für mich steht fest. Aufgrund dieser einprägenden Erfahrung "NIE WIEDER DELL" ;)

Saludos

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