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Stockfoto-Wahnsinn: Adobe druckt jetzt die schlimmsten Bilder auf T-Shirts

(Foto: Adobe)

Adobe hat einige der wohl furchtbarsten Stockfotos auf T-Shirts gebannt. Wir verraten euch, was hinter der Aktion steckt.

Adobe macht aus scheußlichen Stockfotos ein Fashion-Statement

Von „Internationales Geschäftsteam arbeitet an einem Notebook“ bis „Frau mit Headset lächelt in die Kamera“: Wer mal eine Stockfoto-Datenbank durchsucht hat, wird diese Bildbeschreibungen genauso kennen wie die Fotos, die sich dahinter verbergen. In unserer Erinnerung bleiben solche Bilder nicht haften, weil sie so toll wären, sondern weil sie geradezu zum Fremdschämen einladen – und trotzdem begegnen sie uns ständig in Form von Werbematerialien. Dass aber auch solche Fotografien sinnvoll im Marketing eingesetzt werden können, zeigt jetzt eine neue Adobe-Kampagne, die von der schwedischen Werbeagentur Abby Priest entwickelt wurde.

Stockfoto-Horror: Adobe nutzt die furchtbaren Motive als Werbung für ihre Bilddatenbank. (Foto: Adobe)
Stockfoto-Horror: Adobe nutzt die furchtbaren Motive als Werbung für die eigene Bilddatenbank. (Foto: Adobe)

Um auf die Qualität der eigenen Bilddatenbank hinzuweisen, wurde eine Reihe der wohl klischeehaftesten Stockfotos auf T-Shirts und Pullover gedruckt. Anschließend hat Abby Priest Models engagiert und daraus eine Reihe von Modefotografien generiert. Das Ergebnis ist auf jeden Fall witzig und bringt die Werbebotschaft ziemlich gut rüber. Einziger Wermutstropfen: Die gezeigten Klamotten wurden nur in einer stark limitierten Auflage als Teil einer Direkt-Marketing-Kampagne produziert. Wer gehofft hat, mit einem Stockfoto-Shirt die Agenturkollegen schocken zu können, wird daher leider enttäuscht.

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Adobe hat recht: Die gezeigten Stockfotos sollte wirklich niemand einsetzen

Die Adobe-Kampagne bedient sich gekonnt der üblichen Stockfoto-Klischees und macht so neugierig, wie Adobe es mit dem eigenen Fotobestand besser machen will. Gleichzeitig passen die Shirts natürlich wieder in den modischen Zeitgeist, zu dem eben auch ironisch getragene Klamotten gehören. Alles in allem also eine gelungene Kampagne, die uns außerdem daran erinnert, warum wir alle bei der Auswahl von geeignetem Bildmaterial mehr Sorgfalt walten lassen sollten.

In dem Zusammenhang solltet ihr auch diesen Artikel lesen: Stockfotografie zum Fremdschämen: 10 Motive, die wir schon viel zu oft gesehen haben.

via www.adweek.com

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3 Reaktionen
PhilM

Bei übertrieben gestellten Fotos die zu tausenden im Netz kursieren ist es wohl weniger eine Frage ob diese cool sind, eher sollte man sich fragen ob diese zum Internetauftritt passen und einzigartig sind. Und wer diese Fragen mit ja beantworten kann... mein Beileid.
Zudem dürfte das Alter, oder weitere Unterscheidungsmerkmale der abgebildeten Models, eher zweitrangig sein.In diesem Fall eine potenzielle Angriffsfläche für Diskriminierung, egal in welche Richtung herbei zu argumentieren, kann auch nicht zielführend oder sinnvoll sein.

ati

Was ist an den Fotos schlecht? Uncool? Seid Ihr jetzt ein Leitmedium in Geschmacksfragen? Ist das Sommerloch noch nicht ´rum? Ist das die neue t3n-Bou­le­vard-Abteilung? Schwach.

Frank Menzel

Mmmh, schade nur das alle gezeigten Fotos aus der Fotolia Bilddatenbank sind, die Adobe ja aufgekauft hat.

Und junge Menschen, die sich mit Ihrem T-Shirt über Altere lustig machen, ich weiß ja nicht, ob das nicht nach hinten los geht…

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