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Streber, Intrigant oder Besserwisser: Kollegen, die jeder kennt

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Das Mauerblümchen

„Stille Wasser sind tief.“ (Friedrich Ludwig Schröder)

Er oder sie redet leise, arbeitet gewissenhaft und zieht nicht die Aufmerksamkeit auf sich. Trotzdem ist dieser Kollegentyp nicht wie der Unterwürfige, denn er kann sich für sich selbst stark machen und erledigt seine Arbeit zwar genau, dafür mit Passion und Selbstbestimmung. Lernt man ihn oder sie dann näher kennen, ist man oft überrascht, welcher Charakter hinter dem Mauerblümchen steckt. Meist hat es eine außerordentliche Begabung wie Singen, einen Social-Media-Account mit Tausenden Followern oder ist im Privatleben eine richtige Spaßkanone.

Deal with it: Findet seine oder ihre Begabung heraus. Schaut hinter die Fassade. Dann bekommt ihr nicht nur einen guten Kollegen, sondern womöglich auch einen Freund.

Der Ausgebrannte

„Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wiederzuerlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt.” (Dalai Lama)

In vielen Büros gibt es den Kollegen oder die Kollegin, die seit Jahren im selben Unternehmen ist – und zwar unzufrieden. Der oder die Ausgebrannte kann nichts außer meckern, fühlt sich hilflos und fehl am Platz, doch ändert er oder sie nichts daran. Dieser Kollegentyp ist besonders anstrengend, denn obwohl er privat sehr nett und lustig sein kann, verbreitet er im Job nur miese Stimmung. Der Chef verhalte sich falsch, das Team würde ihm nicht genügen, eine andere Konstellation wäre auch nichts. Der Ausgebrannte stellt immer alles infrage, das stört das Betriebsklima und macht es unmöglich, eine positive, kreative Arbeitsatmosphäre herzustellen.

Deal with it: Also, wie kommst du mit diesem Typen klar? Zugegeben, das ist sehr schwierig. Du kannst es ihm nicht recht machen. Egal, ob du ihm oder ihr Zuwendung schenkst oder ihn oder sie ignorierst, es ist falsch. Als Mittelweg eignet sich deshalb, einen Zugang zu dem Kollegen zu suchen, sich aber zurückzuziehen, sobald es zwecklos erscheint. Sonst zieht er sich selbst runter und dich gleich mit.

Der Everybody’s Darling

„Everybody’s darling is everybody’s Depp.“ (Franz Josef Strauß)
Ihn mag man nicht. Ihn liebt man. Ausnahmslos das ganze Büro – die netten Kollegen, die gemeinen, die langsamen, die schnellen, die Ausgebrannten, die Motivierten, die Streber, die Divas, … – findet Gefallen an diesem Kollegen. Ein Everybody’s Darling gewinnt seine Mitmenschen meistens mit seiner freundlichen, offenen Art für sich. Er verurteilt nicht, ist lustig und arbeitet gerne in dem Büro. Das schafft eine wohlige Stimmung, der Everybody’s Darling ist wichtig für ein jedes Team. Wenngleich er mal einen schlechten Tag hat oder Fehler macht, das nimmt ihm keiner lange übel.

Euch geht das „Alle-lieben-XY“-Getue manchmal auf die Nerven? Das ist schon okay.


Deal with it: Euch geht dieses „Alle-lieben-XY“-Getue manchmal auf die Nerven? Das ist schon okay. Ihr wollt schließlich auch gemocht werden, im Team gut rüberkommen. Die Freundlichkeit hat er oder sie schließlich nicht gepachtet. That’s it: Wenn ihr möchtet, dass euer Team euch respektiert und mag, dann seid selbst freundlich, ehrlich hilfsbereit. Aber bleibt unbedingt ihr selbst. Denn auch, wenn nicht ALLE im Büro euch lieben, ist es doch besser, viele gute Kollegen zu gewinnen und gleichzeitig euren Charakter nicht zu verleumden. Ein bisschen „grumpy“ schadet niemandem.

Teil eins der 20 klassischen Kollegentypen lest ihr hier.

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