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Post-Tochter Streetscooter denkt über Börsengang nach

Die Elektrotransporter der Post-Tochter Streetscooter sind auch bei Drittkunden gefragt. (Bild: Deutsche Post)

Die Elektrofahrzeuge der Post-Tochter Streetscooter sind offenbar gefragt. Mit einem neuen Werk will das Unternehmen seine Produktion verdoppeln – und denkt über einen Börsengang nach.

Ein Börsengang von Streetscooter sei „theoretisch denkbar“, hat ein Post-Sprecher bei der Eröffnung eines neuen Werks am Mittwoch gesagt. Das neue Werk steht in Düren, es soll das Produktionsvolumen verdoppeln, wie die Deutsche Post mitteilt. Bisher produziert die Post-Tochter jährlich 10.000 Elektrofahrzeuge im Stammwerk in Aachen.

Die Nachfrage von Drittkunden nach den Streetscootern steige, so Jürgen Gerdes, Vorstandsmitglied bei der Post und zuständig für den Streetscooter. Erst am Montag hatte die Post eine Großbestellung der Fahrzeuge aus Großbritannien vermeldet. Dort will der Milch-Lieferant Milk & More ab sofort 200 Streetscooter einsetzen.

„Die E-Mobilität ist auf dem Vormarsch“

Die Öffentlichkeit, die Politik und die Wirtschaft würden sich immer mehr für E-Mobilität interessieren, so Gerdes. „Die E-Mobilität ist auf dem Vormarsch“, sagte er in Düren. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nannte den Erfolg der Streetscooter ein starkes Zeichen dafür, dass ein Strukturwandel möglich sei – NRW könne durch solche Erfolgsgeschichten zum Motor der Elektromobilität werden.

Die Post-Tochter Streetscooter hat in Düren ein zweites Werk eröffnet und will das Produktionsvolumen verdoppeln. (Bild: Deutsche Post)

Streetscooter verkauft seit einem Jahr auch an externe Kunden

Seit fünf Jahren nutzt die Post die Streetscooter sowie E-Bikes und E-Trikes. Das eigene Tochterunternehmen Streetscooter produziert zwar vor allem für den Eigenbedarf – seit Sommer 2017 verkauft die Post aber auch an externe Kunden. Das läuft offenbar so gut, dass das Unternehmen ab jetzt doppelt so viele Fahrzeuge produzieren will wie bisher. In Düren sollen bis zu 10.000 Streetscooter pro Jahr hergestellt werden, 250 Mitarbeiter arbeiten in dem Werk.

Ob der Konzern mit Streetscooter den Gang an die Börse wagt, hänge von der Entwicklung in den nächsten zwei bis drei Jahren ab, sagte ein Post-Sprecher. Aber wenn die weiter so läuft wie bisher, darf man wohl damit rechnen.

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