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Streetscooter: Mitgründer will das Unternehmen von der Deutschen Post zurückkaufen

Streetscooter-Flotte beim Laden. (Bild: Deutsche Post)

Offenbar will die Deutsche Post nicht dauerhaft Autobauer bleiben. Der Elektrofahrzeug-Unternehmer und Mitgründer Günther Schuh soll Interesse signalisiert haben, Streetscooter zurückzukaufen.

Das Manager Magazin berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Insider, dass der Aachener Unternehmer Günther Schuh Interesse an der Deutsche-Post-DHL-Tochter Streetscooter signalisiert habe. Schuh und seine industriellen Partner sollen 300 Millionen Euro als Kaufpreis geboten haben. Post-Chef Frank Appel hat laut Manager Magazin erklärt, dass der Logistik-Konzern auf Dauer kein Autobauer sein wolle.

E-Mobilität mit Uni-Hintergrund

Gemeinsam mit seinem Uni-Kollegen Achim Kampker hatte Günther Schuh Streetscooter 2010 zunächst als private Forschungsinitiative gegründet. 2014 wurde Streetscooter dann 100-prozentiges Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL Group. Kampker blieb bis vor Kurzem als Geschäftsführer bei Streetscooter, Schuh widmete sich einem neuen Projekt und gründete 2015 den E-Fahrzeughersteller Ego Mobile. Die Auslieferung von dessen Kleinwagen Ego Life hat diesen Monat begonnen.

Eigenen Angaben zufolge hat Streetscooter mehr als 10.000 Fahrzeuge verkauft und ist Marktführer für leichte elektrische Nutzfahrzeuge in Deutschland. Vergangenes Jahr erhielt Streetscooter eine Großseriengenehmigung und eröffnete zusätzlich zu seinem Werk in Aachen eines in Düren. Bei der Deutschen Post sind 8.000 Streetscooter im Einsatz, außerdem werden die elektrischen Transporter auch an Drittkunden verkauft.

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