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Stresslevel-Ranking: In diesen Bundesländern ist es am stressigsten

(Foto: Shutterstock)

Fast zwei Drittel der Deutschen empfinden ihr Stresslevel im Job laut einer Umfrage als hoch oder eher hoch. Am meisten gestresst fühlen sich Mitarbeiter in Schleswig-Holstein.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Probleme laut einer Langzeituntersuchung der DAK-Gesundheit mehr als verdreifacht. Dafür sei zum einen eine Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen verantwortlich – aber auch der gestiegene Arbeitsstress gilt als Ursache. Einer aktuellen Studie von Swiss Life und dem Meinungsforschungsinstitut Yougov zufolge sind derzeit fast zwei von drei Deutschen im Job gestresst.

Stresslevel: Zeitdruck als wichtigster Auslöser von Stress

Demnach empfinden 63 Prozent der Deutschen ihr Stresslevel im Job als hoch oder eher hoch. Auslöser für den hohen Arbeitsstress sind für die Befragten vor allem Zeitdruck (46 Prozent) und eine unangenehme Atmosphäre oder Kollegen (45 Prozent). Auch Leistungsdruck (32 Prozent) und eine große Aufgabenmenge (31 Prozent) gelten für viele als belastende Faktoren.

Bundesländer-Ranking: So empfinden die Deutschen ihr Stresslevel

Bundesländer-Ranking: So empfinden die Deutschen ihr Stresslevel. (Grafik: Swiss Life)

Nach Bundesländern gerechnet fühlen sich Mitarbeiter in Schleswig-Holstein (69 Prozent), Thüringen und Bayern (jeweils 68 Prozent) besonders gestresst. Ebenfalls ein überdurchschnittlich hohes Stresslevel empfinden Menschen in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (67 Prozent) sowie Sachsen und Rheinland-Pfalz (64 Prozent). Die geringste Stressbelastung herrscht laut Umfrage in Bremen (51 Prozent), Brandenburg und dem Saarland (57 Prozent). Die Werte für Bremen und das Saarland sind aufgrund der geringen Fallzahlen aber nicht repräsentativ.

Interessant ist, dass eine angemessene Vergütung für 57 Prozent der Deutschen zwar der wichtigste Zufriedenheitsfaktor im Job ist, sie aber den Stress nicht verringert. In den Bundesländern mit den größten Stressleveln, Bayern und Schleswig-Holstein, fühlen sich mit 61 Prozent überdurchschnittlich viele Menschen angemessen vergütet. Warum das Stresslevel gerade in Bayern und Schleswig-Holstein dennoch so hoch ist, erklärt die Studie nicht.

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