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Das nächste PayPal? Stripe schnappt sich eine halbe Milliarde Dollar

(Foto: Stripe)

Das Payment-Startup Stripe steht offenbar kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 500 Millionen US-Dollar. Das Geld fließt direkt in die Kriegskasse für den Konkurrenzkampf gegen PayPal.

Stripe: Payment-Startup auf Expansionskurs

Es wäre eine mehr als deutliche Kampfansage an den Bezahlpionier PayPal: Das US-Startup Stripe soll kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 500 Millionen Dollar stehen. Das berichtet TechCrunch unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Die Bewertung des 2011 von den Gebrüdern Patrick und John Collison gegründeten Payment-Dienstes würde damit auf umgerechnet fünf Milliarden US-Dollar klettern.

Mit Stripe ist in den letzten zwei Jahren ein ernstzunehmender PayPal-Konkurrent entstanden. (Foto: Bruce Damonte)

Mit Stripe können beispielsweise Online-Händler ihren Shop bequem um eine kreditkartengestützte Zahlungsfunktion ohne Grundgebühr und zusätzliche Verträge ergänzen. Auch bei Startups ist der Dienst wegen seiner vergleichsweise unkomplizierten Installation beliebt. Bisher hat Stripe circa 190 Millionen US-Dollar von Investoren erhalten, unter anderem von den PayPal-Urgesteinen Elon Musk und Peter Thiel. Mit dem frischen Kapital will das Startup dem Vernehmen nach seinen Expansionskurs forcieren. Derzeit ist Stripe in 20 Ländern verfügbar.

Spannender Kampf zwischen PayPal und Stripe erwartet

Angesichts der bevorstehenden Abspaltung PayPals von eBay wird ein spannender Kampf mit Stripe um die Vorherrschaft bei Online-Transaktionen erwartet. PayPal hatte erst vor zwei Jahren die Payment-Plattform Braintree für 800 Millionen US-Dollar übernommen und unter anderem Uber als Partner gewonnen.

Zuletzt rüstete aber auch Stripe kräftig auf: So Stripe Connect“ eine mobile Bezahlschnittstelle für Marktplätze. Ebenfalls schloss man eine Kooperation mit Facebook und Twitter zur Verknüpfung von Stripe mit den „Kaufen“-Buttons.

via techcrunch.com

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Ein Kommentar
Firmen stagnieren gerne
Firmen stagnieren gerne

Die meisten Firmen stagnieren nach dem Aufkauf oder Börsengang:
Paypal, Skype, ICQ, Oculus Rift, Twitter…
Die strengen sich erst an (oder werden wie Twitter oder ICQ weniger interessant) wenn die Konkurrenz was besseres bringt. Meist aber Dinge die der Marktführer selber hätte entwickeln müssen.
Was Dwolla und Square oder halt Stripe machen wäre die natürlichste Sache für Paypal gewesen. Jetzt erst vor dem Börsengang strengen die sich ein wenig an. Von neuen Features sehe ich aber wenig. Aber um so mehr TV-Werbung.

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