News

Stripe: Paypal-Rivale verzichtet auf Bitcoin-Support

Stripe-Mitgründer John Collison. (Foto: Michael Hübner)

Der populäre Payment-Anbieter Stripe gibt seine langjährige Unterstützung für die Kryptowährung Bitcoin auf. Grund: Zu hohe Gebühren und zu stark schwankende Kurse.

Besonders im E-Commerce-Bereich ist Paypal-Rivale Stripe beliebt. Das erfolgte Anfang 2015. Jetzt hat das Unternehmen das Ende seines Bitcoin-Supports bekanntgegeben. Am 23. April 2018 soll die Bearbeitung von Bitcoin-Transaktionen beendet werden.

Stripe: Bezahlungen künftig ohne Bitcoin. (Bild: Stripe)

In einem Blogeintrag erklärt Stripes Produktmanager Tom Karlo das Aus für den Bitcoin-Support mit der gestiegenen Dauer, bis eine Transaktion bestätigt sei, den zu hohen Kosten und dem stark schwankenden Bitcoin-Kurs. Das habe dazu geführt, dass Bitcoin als Zahlungsmittel kaum noch sinnvoll sei, so Karlo. Erst im Dezember hatte die Spieleplattform Steam Bitcoin aus ähnlichen Gründen als Zahlungsmittel für gescheitert erklärt.

Stripe: Umsätze aus Bitcoin-Zahlungen stark gesunken

Für Stripe sei zudem der sinkende Erfolg der Bitcoin-Unterstützung bei den Kunden, also etwa Online-Händlern, mitentscheidend für das Aus gewesen. Karlo zufolge seien die Umsätze aus Bitcoin-Zahlungen beträchtlich gesunken. Darum seien immer weniger Stripe-Nutzer interessiert an dem Bitcoin-Support.

Blick ins Stripe-Office San Francisco
(Foto: t3n/Jochen G. Fuchs)

1 von 31

Grundsätzlich bleibe Stripe aber sehr optimistisch, was den Erfolg von Kryptowährungen angeht. Der Payment-Anbieter denkt nach eigenen Angaben über eine Integration von Stellar, zu dessen Investoren Stripe gehört, nach. Außerdem biete die Ethereum-Plattform die Basis für weitere spannende Projekte. Selbst Bitcoin, meint Karlo, könne künftig wieder als Zahlungsmittel interessant werden – wichtig sei, dass die Gebühren sänken und die Transaktionszeit kürzer würde.

Ebenfalls interessant: Mit 26 schon ausgesorgt – Der jüngste Selfmade-Milliardär kommt aus Irland

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
StefBun

Mal sehen, wie es hier weitergeht. Im Moment ist es für Geschäftsleute, die von einem Tagesgeschäft leben, sicherlich schwer, Kryptowährungen zu akzeptieren. Da ist die eigene Leistung an einem Tag das eine und am nächsten Tag das andere Wert. So lässt sich sogar schwer für die nahe Zukunft planen…

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung