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E-Commerce

Stripe: Payment-Anbieter startet Closed-Beta in Deutschland

(Screenshot: Stripe)

Einfache und schnelle Integration einer Zahlungsfunktion ohne Grundgebühr, ohne zusätzlichen Vertrag mit einem Anbieter um Kreditkarten zu akzeptieren: Das ist kurz gesagt die Mission von Stripe, einem US-amerikanischen Payment-Anbieter der jetzt auch in Deutschland startete.

Die Implementierung eines Zahlungsanbieters kann sowohl technisch als auch kaufmännisch durchaus Arbeit bedeuten. Technisch kann bei individuell entwickelten Systemen eine Integration einer Zahlungs-Schnittstelle viel Aufwand verursachen. Auch der Kostenfaktor spielt gerade bei einer Kreditkartenakzeptanz für kleine bis mittlere Online-Händler und SaaS-Anbieter eine große Rolle. Neben den Transaktionskosten und den Kreditkartengebühren, dem „Disagio“, ist meist auch mit einer monatlichen Gebühr zu rechnen. Stripe will genau an diesen Punkten ansetzen und kleinen bis mittleren Online-Händlern eine schnell integrierbare Payment-Funktionalität ohne Fixkosten anbieten. Bisher war Stripe nur in den USA, Canada und Großbritannien verfügbar, nun startet der US-Anbieter die Closed-Beta-Phase auch in Deutschland. Wir klären, ob Stripe eine gute Alternative zu herkömmlichen Payment-Anbietern ist.

(Screenshot: Stripe)
Stripe Closed-Beta: Einladungen zur Closed-Beta erhalten Händler, die sich in die Benachrichtigungs-Liste eintragen. (Screenshot: Stripe)

Übersicht: Mit Stripe Zahlungen abwickeln

Die Anmeldung ist für deutsche Händler momentan nicht direkt möglich, lediglich eine Benachrichtigung zum Start des Dienstes wird angeboten. Die Teilnahme an der Closed-Beta ist nur per Einladung möglich, wie Stripe auf Twitter mitteilte . Um eine Einladung zu erhalten sollten sich Händler in die genannte Benachrichtigungs-Liste eintragen. Stripe ist laut seiner Eigenwerbung „von Entwicklern für Entwickler“ gemacht, kann aber auch von weniger versierten Nutzern über Plugins oder Module eingesetzt werden.

Funktionsübersicht

  • Kosten in den USA: 2,9 Prozent Umsatzbeteiligung plus 30 US-Cent pro Transaktion, keine monatlichen Grundgebühren. Ob die deutschen Gebühren abweichen ist unklar, vermutlich könnten 2,4 Prozent plus 24 Cent zuzüglich Umsatzsteuer anfallen. (Zumindest berechnet Stripe so Euro-Zahlungen in Großbritannien.)
  • 2 Prozent Umrechnungsgebühr für Währungsumrechnungen.
  • Internationale Kreditkarten werden ohne Aufpreis akzeptiert.
  • Anbindung via HTTP-API oder Bibliotheken, Plugins für diverse Shopsysteme existieren ebenfalls.
  • In-App-Payment für iOS und Android.
  • Einmalige und wiederkehrende Zahlungen können abgerechnet werden. Ein rudimentäres Subscription-Handling, also die Verwaltung der dazugehörigen Abonnements ist im Verwaltungsbereich von Stripe enthalten. Die Abrechnungslogik hinter der API beherrscht feste Grundgebühren, verbrauchsabhängige Gebühren, zusätzliche Einmal-Zahlungen und die Berechnung pro Benutzer.
(Screenshot: Stripe)
Stripe bisher nur in den USA, Kanada und Großbritannien verfügbar. Jetzt startet die Closed-Beta in Deutschland.(Screenshot: Stripe)

Fazit: Stripe bietet eine brauchbare Grundausstattung

Für die Abrechnung per Kreditkarte bietet Stripe eine solide Grundausstattung, selbst wiederkehrende Zahlungen können verwaltet und abgerechnet werden. Wichtig für den Einsatz in Deutschland wären noch weitere Zahlungsmethoden. Zumindest das Lastschriftverfahren sollte verfügbar sein, um gerade kleineren Online-Händlern zum Start einen ansatzweise brauchbaren Zahlungsmix anzubieten. Der gerne auch mal als „Stripe-Klon“ bezeichnete Payment-Provider Paymill bietet bereits einen auf Deutschland zugeschnittenen Mix an Zahlungsarten, nähere Informationen findet man in unserem Artikel über Paymill.

Bildergalerie: Stripe-Händler-Account

(Screenshot: Stripe)

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via www.mobilszene.de

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2 Reaktionen
Marcus

Die Oberfläche sieht nahezu wie die von PayMill aus ;-)

Antworten
hallerma

Die Preise für Stripe in Deutschland sind angeblich
2.9% + 30c per successful charge
laut https://stripe.com/de/help/pricing

Also teurer als in UK...

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