Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Startups

16 Millionen Euro: Warum Ströer eine Riesensumme für „Stayfriends“ locker macht

(Foto: Stayfriends)

Der Vermarkter Ströer sichert sich für eine stattliche Summe die Anteile am digitalen Freundefinder Stayfriends. Und ein weiteres Berliner Startup kann sich heute die Hände reiben – wer, sagen wir euch in den Startup-News.

Ströer schnappt sich Social-Media-Urgestein Stayfriends

Für insgesamt 16 Millionen Euro will die einkaufsfreudige Ströer-Gruppe das soziale Netzwerk Stayfriends kaufen. Das hat der bisherige Inhaber United Online mitgeteilt. Die auf den ersten Blick teure Zeitreise in die Anfänge der Social-Media-Ära entpuppt sich bei näherer Betrachtung als schlauer Schachzug, immerhin hat Stayfriends trotz sinkender Reichweiten 2015 noch sieben Millionen Euro Gewinn gemacht.

Ohnehin ist der Deal weniger eine Wette auf die Zukunft des Netzwerks als vielmehr eine Datenbeschaffungsmaßnahme, vermutet Insider Karsten Giernalczyk: Denn Stayfriends hat über 30 Millionen Nutzerprofile in Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich und der Schweiz, die in der Regel gut gepflegt sind. Giernalczyks Analyse findet ihr bei den Online Marketing Rockstars.

Onefinestay: Londoner Startup geht an AccorHotels

Startup-News: Onefinestay wandert unter das Dach von AccorHotels. (Screenshot: Onefinestay)
Startup-News: Onefinestay wandert unter das Dach von AccorHotels. (Screenshot: Onefinestay)

Die Hotelkette AccorHotels übernimmt das britische Startup Onefinestay, das Premium-Ferienunterkünfte nach dem Airbnb-Prinzip vermittelt. Onefinestay sei eines von 200 Startups gewesen, die man sich als potenzielle Übernahmekandidaten angeschaut habe, verriet das Unternehmen bei TechCrunch. Durch die Übernahme will AccorHotels am Markt für private Unterkunftsvermittlungen partizipieren. Jetzt soll vor allem die Expansion schneller vonstatten gehen, die Plattform selbst soll auch nach dem 170 Millionen US-Dollar schweren Deal weiterhin eigenständig betrieben werden.

Salesforce kauft mit MetaMind das nächste KI-Startup

Das sieht im Fall des kalifornischen Startups MetaMind anders aus: Nach der frisch verkündeten Übernahme durch Salesforce wird MetaMind seine Dienste spätestens zum 4. Juni 2016 einstellen. Das KI-Startup arbeitet an Methoden zur Bilderkennung und Automatisierung mithilfe von Deep-Learning-Technologien. Diese sollen jetzt direkt in die Salesforce-Lösung integriert werden. Erst im Februar hatte Salesforce das Machine-Learning-Startup PredictionIO übernommen. Mehr dazu gibts bei VentureBeat.

Elon Musk bricht schon wieder ein Versprechen

Hat zu viel versprochen: Tesla-CEO Elon Musk. #FLICKR#
Hat zu viel versprochen: Tesla-CEO Elon Musk. (Foto: TeslaClubBE / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Seit Tagen ist der Autobauer Tesla wegen des „Model 3“ in aller Munde. Die Euphorie um das erschwingliche Elektroauto des kalifornischen Startups hat jetzt allerdings einen Dämpfer erfahren, denn in Bezug auf dessen Vorgänger hat Tesla wieder einmal seine Absatzziele verfehlt: Statt wie angekündigt 16.000 Fahrzeuge wurden im ersten Quartal 2016 nur 14.820 Fahrzeuge ausgeliefert, schreibt das Manager Magazin. CEO Musk zeigte sich zerknirscht ob der „erheblichen Selbstüberschätzung“, die auf Seiten Teslas mit für die Verzögerungen verantwortlich gewesen seien. Trotzdem fiel die Tesla-Aktie nach der Ankündigung deutlich. Bleibt zu hoffen, dass Tesla es beim Model 3 besser macht: Immerhin gehen Experten ohnehin schon davon aus, dass einige Vorbesteller aufgrund der hohen Zahl an Reservierungen bis 2020 auf ihre Fahrzeuge warten müssen.

Millionenfinanzierung für Lingoda aus Berlin

Lingoda aus Berlin sichert sich 3,7 Millionen Euro. (Screenshot: Lingoda)
Lingoda aus Berlin sichert sich 3,7 Millionen Euro. (Screenshot: Lingoda)

Lingoda aus Berlin hat eine dritte Finanzierungsrunde in Höhe von 3,7 Millionen Euro abgeschlossen. Zu den bisherigen Investoren um Global Founders Capital, die German Startups Group und Mountain Partners gesellt sich jetzt auch Grazia Ventures (u.a. Mister Spex, Statista). Das von den Brüdern Fabian und Felix Wunderlich gegründete Startup bietet eine Plattform an, auf der Nutzer über Videokurse Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch lernen können. Konkurrenz sieht Lingoda daher nicht in anderen Sprachlern-Apps, sondern in Online-Sprachschulen wie etwa „Open English“. Weitere Infos bei Gründerszene.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna@hexitus oder @frauhegemann bei Twitter!

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen

Finde einen Job, den du liebst