News

Strombetriebene Fahrzeuge gewinnen bei Verbrauchern an Bedeutung

Die Ladeinfrastruktur für E-Autos ist für zahlreiche Teilnehmer an der Umfrage ein Problem. (Foto: Shutterstock)

Die Autobranche rüstet sich zunehmend für den breiten Absatz von E-Autos und Hybriden. Dementsprechend größer wird auch die Akzeptanz für die Stromer bei den Nutzern.


Der Absatz in großem Stil von E-Autos und Hybriden beschäftigt die Autohersteller. In diesem Zuge wird auch die Akzeptanz für die strombetriebenen Fahrzeuge größer.

Eigene Nutzer geben Auskunft

Das hat der Onlinemarktplatz Autoscout 24 im Rahmen einer Umfrage unter den eigenen Usern herausgefunden, wie die Website Ecomento.de berichtet. Demnach beschäftigen sich 44 Prozent der Befragten, die im kommenden halben Jahr einen Autokauf planen, mit der Option auf eine Anschaffung eines Elektro- oder Hybridautos.

Besondere Relevanz hat diese Fahrzeugkategorie offenbar für Menschen, die in der Nähe von oder in einer größeren Stadt wohnen: 52 Prozent der befragten Stadtbewohner bewerten ein E-Auto oder einen Hybrid als attraktiv. Das ist laut Ecomento.de für Jochen Kurz von Autoscout 24 keine Überraschung. Er sagt, es sei verständlich, dass „gerade Städter den Elektro- und Hybridantrieben positiv gegenüberstehen.“ Die neuen Antriebe eigneten sich vor allem für kürzere Strecken und im Stadtverkehr könne durch Rekuperation zudem Energie zurückgewonnen werden, „sodass die Reichweiten steigen.“

Umweltschutz spielt eine Rolle

Eine Rolle bei einer Entscheidung für einen (teilweise) elektrischen Antrieb spielt für 55 Prozent der Befragten auch der Umweltschutz. 49 Prozent nennen die Reduzierung des CO2-Ausstoßes, 37 Prozent die Einsparung von Kosten und die Energieeffizienz.

Bei den Befragten, für die derzeit ein Auto mit einem alternativen Antrieb nicht relevant ist, sind zwei Drittel aufgrund geringer Reichweiten skeptisch, jeweils 57 Prozent wegen im Vergleich hoher Preise und einer eher überschaubaren Ladeinfrastruktur.

Vor allem den letztgenannten Aspekt kann Jochen Kurz wohl nachvollziehen, da er unterstreicht, dass sich „vor allem die Ladeinfrastruktur“ als Hemmschuh für die schnelle Durchsetzung des neuen Antriebs herausstellen könne. Es müsse hier massiv investiert werden, „denn nur die wenigsten Städter haben eine Garage, in der sie ihr E-Auto aufladen können.“

Am bekanntesten im Bereich Elektromobilität ist für die Befragten übrigens Tesla: Gleich 68 Prozent verbinden den US-Konzern mit dem Thema.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Tim Biernoth

Gerade hier sind mehrere Dinge interessant. Denn zum einen besteht ein großer Unterschied zwischen wollen und auch machen. Außerdem müsste die Bundesregierung härter durchgreifen und ein grundlegendes Verbot für Verbrenner einführen. Geht aber nicht, weil Wähler verloren gehen; vom Aufstand der Autoindustrie ganz zu schweigen. Wobei der letzte Abstatz ein echtes Armutszeugnis für VW, BMW und Mercedes ist.

Schade, dass wir unsere Umwelt selbst kaputt machen. Und dabei wären nur Eier von Politikern und Verständnis vom Volk notwendig um etwas dagegen zu tun.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung