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Studie: Jeder 3. Angestellte in Deutschland will kurzfristig seinen Job wechseln

Zufrieden, aber wechselwillig - deutsche Angestellte. (Foto: PR Image Factory/ Shutterstock)

Die aktuelle Version der regelmäßig stattfindenden Studie „Arbeiten in Deutschland“ zeigt einen steigenden Wechselwillen und eine zunehmende Unterforderung der deutschen Angestellten.

Die gute Nachricht aus der aktuellen Zufriedenheitsstudie lautet: Deutsche Angestellte sind zufrieden. Nur elf Prozent der befragten Arbeitnehmerschaft äußern sich eher oder vollkommen unzufrieden. Das bedeutet jedoch selbst bei den Zufriedenen nicht, dass sie etwa nicht den Job wechseln wollen würden.

35 Prozent der deutschen Angestellten sind akut wechselwillig

So zeigt sich, dass mit 35 Prozent der Befragten mehr als ein Drittel darüber nachdenkt, innerhalb der nächsten sechs Monate den Job zu wechseln. Naheliegender ist der Wert bei den ohnehin unzufriedenen Angestellten noch höher. Dabei zieht es jüngere Angestellte stärker zu anderen Jobs als ältere.

Wichtigster Einflussfaktor auf die Arbeitszufriedenheit bleibt das Gehalt. Für rund 70 Prozent der Angestellten ist das Gehalt die bestimmende Größe, erst danach folgen weiche Faktoren wie das Umfeld oder flexible Arbeitszeiten.

Immer mehr ArbeitnehmerInnen wollen den Job wechseln. (Grafik: Avantgarde Experts)

Immer mehr ArbeitnehmerInnen wollen den Job wechseln. (Grafik: Avantgarde Experts)

Personalverantwortung erhöht Job-Zufriedenheit

Ein Studienabschluss allein macht nicht zufriedener, paart der sich jedoch mit Personalverantwortung, empfinden 81 Prozent der so geforderten Angestellten ein hohes Maß an Arbeitszufriedenheit.

Auf der anderen Seite des Spektrums zeigt sich indes, dass sich 45 Prozent aller Befragten eher unterfordert fühlen und ihr Potenzial nicht ausgeschöpft sehen. Im Befragungsjahr 2017 lag dieser Wert noch bei vergleichsweise niedrigen 17 Prozent.

Berufliche Fortbildung fördert die Zufriedenheit

Berufliche Fortbildungsangebote liegen bei über 50 Prozent der Befragten weiterhin im Trend. Dabei werden besonders Weiterbildungen zum Thema „Digitalisierung“ gern genommen. Bei den jüngeren Angestellten bis zum 30. Lebensjahr freuen sich sogar 72 Prozent über Digitalisierungs-Seminare, während es selbst in der ältesten Gruppe der 60- bis 69-Jährigen immer noch mehr als die Hälfte sind.

Das ist „Arbeiten in Deutschland“

„Arbeiten in Deutschland“ ist eine repräsentative Studie zur Arbeitszufriedenheit und deren Einflussfaktoren. Sie wird regelmäßig durchgeführt von der Münchener Fach- und Führungskräftevermittlung Avantgarde Experts und erscheint in diesem Jahr bereits zum vierten Mal. Dabei werden rund 1.000 statistisch repräsentativ ausgewählte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer strukturiert befragt.

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