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Studie zum Breitband-Ausbau: „Standort Deutschland wird auf dem Land entschieden”

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Die Studienautoren wollen auch belegt haben, dass der flächendeckende Ausbau mit breitbandigem Internet der „sinkenden Attraktivität des ländlichen Raumes“ und so auch der „Abwärtsspirale aus massenhaft abwandernden jungen, qualifizierten Menschen“ entgegenwirken könnte. „Eindeutig zu beobachten“ sei außerdem, dass eine leistungsstarke Breitbandinfrastruktur auch auf ansässige Unternehmen einen „eindeutigen Einfluss“ habe. Sie reduziere Zeit und Kosten innerhalb der Unternehmen und steigere damit die Gewinne.

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business-Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Effizienzgewinn durch Breitband-Internet

Viele Unternehmen hätten speziell den Rückgang von Geschäftsreisen und deren Ersatz beispielsweise durch Videotelefonie als klaren Effizienzgewinn durch Breitbandinternet genannt. Auch die Faktoren „Kommunikation“ und „Innovationsfähigkeit“ würden positiv beeinflusst. So gaben 70 Prozent der breitbandig ausgestatteten Unternehmen in der Untersuchung an, ihre Umsätze und Gewinne im vergangenen Jahr gesteigert zu haben. Bei den schmalbandigen Unternehmen wäre das hingegen nur 40 Prozent gelungen.

Ein Großteil der befragten, überwiegend mittelständischen Unternehmen agieren deutschland-, europa- oder sogar weltweit und seien somit durchaus als „Global Player“ einzuordnen, schreiben die Studienautoren. Deren Grundversorgung mit breitbandigen Internetanschlüssen spiegele deren Bedeutung jedoch „in keinster Weise“ wider.

Ziel: „Transformation hin zur Industrie 4.0

„Es ist die Aufgabe aller Beteiligten in Unternehmen, Verbänden, Kammern, Verwaltung und Politik, das Ziel eines möglichst schnellen Glasfaserausbaus zu realisieren. Es sollte in der Vielschichtigkeit der Herausforderungen der Zukunft das Ziel mit der höchsten Priorität sein, um den Standort Deutschland zukunftssicher zu machen“, rät Fornefeld.

Die Dringlichkeit von zukunfts- und leistungsfähigen Breitbandnetzen in ländlichen Räumen sei „aktuell größer denn je“. Damit die dort ansässigen Unternehmen auch zukünftig europaweit und global konkurrenzfähig sein könnten, gelte es nun, die Standorte zu stärken und bei der Transformation hin zur Industrie 4.0 zu unterstützen.

Immerhin, es gibt auch gute Nachrichten, schreiben die Studienautoren: Trotz der Bereiche, in denen es Nachholbedarf hinsichtlich der Nutzung der Möglichkeiten gebe, würden die „positiven Entwicklungen“ überwiegen, heißt es. Anhand der gewonnenen Ergebnisse lasse sich resümieren, dass die Unternehmen „generell auf einem guten Weg“ seien, die entsprechenden Möglichkeiten anzunehmen und für sich zu nutzen.

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