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Studie: Die Deutschen fühlen sich digital abgehängt

Dorothee Bär lässt sich jetzt von Tech-Größen wie Frank Thelen beraten. (Bild: dpa)

Die Angst vor Jobverlust durch Digitalisierung ist bei den Deutschen groß, sie sehen Nachholbedarf in ihrem Land. Asiaten sehen das ganz anders.

Die Deutschen halten ihr Land für digital abgehängt und fühlen sich nicht gut genug auf den zukünftigen Arbeitsmarkt vorbereitet. In anderen Ländern sieht das Stimmungsbild ganz anders aus: Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos hat im Auftrag des Vodafone Instituts mit einer repräsentativen Studie den Stand und die Akzeptanz neuer Technologien in Ländern Europas, Asiens und den USA untersucht – und einige Unterschiede festgestellt. Die Befragten schätzen die USA, China und Schweden als digitale Elite-Nationen ein.

Niemand ist so pessimistisch wie die Deutschen

Sechs von zehn Deutschen glauben demnach, dass Deutschland im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung hinterherhinkt. In keinem anderen Land beurteilen die Befragten die Lage so pessimistisch. Ursache hierfür sind nach der Studie Erfolgsgeschichten von Unternehmen aus dem Silicon Valley, aus China oder mit Spotify aus Schweden, welche die Bürger im jeweiligen Land optimistischer sein lasse.

„Dass eine Mehrheit der Deutschen ihr Land digital abgehängt sieht, ist ein Weckruf an Politik und Wirtschaft“, sagt Inger Paul, Geschäftsführerin des Vodafone Instituts, in einer Pressemitteilung. Digitalisierungsstrategien müssten im Alltag der Bürger für Verbesserungen sorgen, fordert sie.

Mehr Weiterbildung könnte helfen

Die meisten Befragten haben Angst vor einem Jobverlust durch die Digitalisierung – nur in China sah das die Mehrheit der Teilnehmer an der Studie anders. Gegen die Sorge um Arbeitsplätze könnte mehr Weiterbildung helfen. Hier besteht laut der Studie Nachholbedarf in Deutschland: In Asien stellen Arbeitgeber ihren Angestellten wesentlich mehr Zeit für Weiterbildung zur Verfügung. 40 Prozent der Chinesen können demnach wöchentlich bis zu fünf Stunden für ihre digitale Weiterbildung nutzen, in Deutschland haben nur 20 Prozent der Angestellten diese Möglichkeit.

Auch bei der Weiterbildung in der Freizeit liegen die Chinesen vorn – sie sind bereit, dafür fünf Stunden ihrer freien Zeit zu nutzen. Besonders beliebt sind demnach Online-kurse. Dieses Angebot sei im asiatischen Raum deutlich weiter verbreitet als im europäischen.

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