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Studie: Passwörter könnten bald der Vergangenheit angehören

(Screenshot: Apple)

Laut IBM könnten Passwörter bald der Vergangenheit angehören. Gerade junge Leuten setzen bei der Authentifizierung schon jetzt auf biometrische Verfahren wie den Fingerabdruck.

Für sichere Passwörter zu sorgen, scheint für viele Nutzer eine lästige Pflicht zu sein. Das legen zahlreiche Untersuchungen nahe – nutzlose Passwörter wie „123456“ sind weiter sehr beliebt. Einen laxen Umgang mit Passwörtern bescheinigt die IBM-Studie zur Zukunft der Identität insbesondere jungen Erwachsenen, den sogenannten Millennials. Diese setzen schon jetzt lieber auf biometrische Verfahren wie den Fingerabdruck zu Authentifizierung.

Weil die Millennials, also die Generation der um die Jahrtausendwende herum Geborenen, schon in wenigen Jahren die Mehrheit der Mitarbeiter in Unternehmen stellen werden, könnten Passwörter schon bald der Vergangenheit angehören, legt die IBM-Studie nahe. Demnach sind schon 75 Prozent der jungen Leute mit biometrischen Verfahren vertraut. 41 Prozent von ihnen gehen dagegen lax mit ihren Passwörtern um, benutzen sie etwa für mehrere Accounts.

Junge Leute benutzen Passwörter oft mehrfach

Deutlich vorsichtiger gehen die über 55-Jährigen mit ihren Passwörtern um. Die Hälfte von ihnen nutzt komplexe Passwörter mit Zahlen und Sonderzeichen. Die Älteren haben zudem im Schnitt zwölf verschiedene Passwörter, junge Menschen im Alter zwischen 18 und 20 Jahren dagegen nur fünf – was auf eine deutlich höhere Wiederverwendungsrate schließen lässt, wie IBM meint. Der Konzern rät Unternehmen, auf die von den jüngeren Nutzern bevorzugten Authentifizierungsformen wie Fingerabdruck einzugehen und entsprechende Optionen einzurichten.

Sicherheit beim Login spielt für 70 Prozent aller Teilnehmer der Studie die Hauptrolle. Insgesamt wurden 4.000 Erwachsene in den USA, in der Region Asien-Pazifik und Europa befragt. Höchste Priorität hat die Sicherheit bei Banking- oder Investment-Apps, aber auch auf E-Commerce-Seiten und bei E-Mail-Konten. Bei Social-Media-Apps sind auch eine möglichst bequeme Nutzung und die Privatsphäre sehr wichtig für die Nutzer. Als sichersten Login-Schutz sehen 44 Prozent den Fingerabdruck, 30 Prozent den Retina-Augenscan und 27 Prozent kompliziertere Passwörter mit Zahlen und Buchstaben an.

Ein Klick auf die untenstehende Voransicht öffnet die Infografik:

Fingerabdruck statt Passwörter – die Devise für Millennials. (PRNewsfoto/IBM)

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