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Roland Berger warnt deutsche Industrie vor Business-as-usual

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Automobilindustrie: Im „Jahrhundertwandel“

Trends wie E-Mobilität, autonomes Fahren oder neue Mobilitätskonzepte wie Carsharing und Ride-Hailing bedrohen zunehmend das traditionelle Geschäftsmodell der Autoindustrie, das bisher auf dem Verkauf von Fahrzeugen beruht.

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Die Branche müsse sich umfassend für eine neue Generation von Mobilitätsnutzern öffnen und passende datengetriebene Geschäftsmodelle entwickeln, heißt es von Roland Berger. Dass hier Investitionen nötig seien, hätten längst auch Venture-Capital-Investoren erkannt: Ihre Investitionen in Mobilität sind von 2016 auf 2017 um 130 Prozent gestiegen.

Energiewirtschaft: „Sinkende Margen, hohe Verschuldung“

Die Energieversorger kämpfen seit Jahren mit sinkenden Gewinnmargen im Erzeugungsgeschäft. Seien es vor zehn Jahren noch über 20 Prozent (Ebitda) gewesen, läge die Marge heute nur noch bei sechs Prozent. Dazu komme eine hohe Verschuldung: Jedes fünfte Unternehmen sei bereits nicht mehr kreditwürdig.

Zwar habe die Branche bereits reagiert, doch Trends wie eine zunehmend dezentralisierte Energieerzeugung, die Abkehr von fossilen Brennstoffen oder die Sektorenkopplung erforderten weitere Anpassung. Netzbetreiber sollten neue Geschäftsfelder erschließen, etwa Ladeinfrastrukturen, dezentrale Erzeugungstechniken und Mobilitätsplattformen, rät Roland Berger.

Maschinenbau: „Trügerische Sicherheit“

Die zahlreichen Hidden Champions des deutschen Maschinenbaus seien „relativ gut“ durch vergangene Krisen gekommen, heißt es in der Studie. Auch im aktuell schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld behaupte sich die Branche weiter.

Doch der Druck steige: Abnehmer bräuchten weniger Kapazitäten, Additive Manufacturing und neue Wettbewerber würden Marktanteile wegnehmen. Potenzial könnten Service-Angebote und neue Einsatzbereiche für vorhandene Technologien bieten. Dafür brauche es eine gute Datenbasis und entsprechende Ressourcen.

Finanzindustrie: Gefangen in dauerhafter Transformation

Die Banken würden mit innovativen Fintechs kämpfen, außerdem mit anspruchsvolleren Kunden, Margendruck und wachsenden regulatorischen Anforderungen. Die Branche brauche „echte Innovation“, um ihre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln, heißt es von Roland Berger. Hilfreich seien strategische Kooperationen mit externen Partnern, optimierte Prozesse sowie eine schnellere und flexiblere Organisation.

Gesundheitswesen: Revolution rückt näher

Das Internet mit seinem Angebot an hochwertigen medizinischen Informationen verändere die Rolle von Patienten und Ärzten genauso wie datengestützte Diagnosen auf Basis künstlicher Intelligenz. Herausforderungen wie der demografische Wandel, Fachkräftemangel und der Zwang zu Effizienz kämen dazu, heißt es. Die Akteure müssten Patientenbedürfnisse besser analysieren, maßgeschneiderte Angebote entwickeln und verstärkt in digitale Geschäftsmodelle investieren, rät Roland Berger.

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