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Ach, das gibt‘s noch? StudiVZ wird mal wieder verkauft

Einst erfolgreich, jetzt nur noch ein Schatten seiner selbst: StudiVZ wechselt erneut den Besitzer. Für zehn Millionen US-Dollar geht das soziale Netzwerk an ein US-Entertainment-Unternehmen.

StudiVZ: Dritter Verkauf des einstigen Hype-Netzwerks

Zu Spitzenzeiten konnte das 2005 gegründete Mit dem Aufstieg von Facebook ging es mit der deutschen Konkurrenz aber bergab. 2012 ging die Holding an den US-Investor Vert Capital. Jetzt wird StudiVZ zum dritten Mal verkauft.

Aller guten Dinge sind drei? StudiVZ wird wieder verkauft. (Screenshot: StudiVZ/t3n)

Aller guten Dinge sind drei? StudiVZ wird wieder verkauft. (Screenshot: StudiVZ/t3n)

Neuer Eigner von Poolworks, das nach der Schließung von SchülerVZ im Jahr 2013 mittlerweile nur noch StudiVZ und MeinVZ umfasst, ist das US-Unternehmen Momentous Entertainment Group (MEG). Die Übernahme hat einen Wert von zehn Millionen US-Dollar, die laut dem Unternehmen allerdings in Form von Vorzugsaktien gezahlt werden. Der Kauf soll bis Ende dieses Jahres in trockene Tücher gebracht werden. MEG-Chef Kurt Neubauer will mit der Poolworks-Übernahme eigenen Angaben zufolge Fuß auf dem deutschen Markt fassen. Schon im Sommer hatte MEG eine Zusammenarbeit mit Poolworks vereinbart, bei der MEG Content an die sozialen Netzwerke liefern sollte.

StudiVZ: MEG-Chef schwärmt von günstigem Zukauf

Angeblich sollen StudiVZ und MeinVZ gemeinsam noch zehn Millionen registrierte Nutzer haben, die mehr als 1,2 Millionen Besuche im Monat erzeugen, wie es bei Poolworks heißt. 45 Millionen Page-Impressions sollen monatlich zu Buche stehen. Für Neubauer rechnet sich das Ganze offenbar, schließlich zahle sein Unternehmen bei dieser Übernahme nur einen US-Dollar pro Nutzer, so lässt der MEG-CEO in einer Mitteilung wissen. Microsoft habe für Linkedin dagegen 247 US-Dollar pro Nutzer bezahlt und Facebook sei mit 200 US-Dollar pro Nutzer bewertet. Mal sehen, ob es in den kommenden Wochen wieder positive Meldungen über StudiVZ geben wird.

Interessant in diesem Zusammenhang: Revival der bekloppten StudiVZ-Gruppen – Witzige Facebook-Events amüsieren das Web

via www.gruenderszene.de

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2 Kommentare
caro
caro

Auch eine tote kuh wird dadurch nicht wieder lebendig. Aber mit einer pfiffigen idee und noch ein paar Millionen Investitionen, vielleicht als Nischenportal?

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Karl Marks
Karl Marks

Wie sagte der ehemalige Eigentümer mal so schön auf die Frage „Wie kann man mit *VZ Geld generieren?“ – „Indem man es Verkauft!“ :-).

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