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Südafrika: Popularität von Kryptowährungen steigt

(Foto: Shutterstock)

In vielen Staaten der Emerging Markets werden Bitcoin und Co. immer beliebter. Auch die zweitgrößte Volkswirtschaft des afrikanischen Kontinents, Südafrika, erlebt einen anhaltenden Boom der Kryptowährungen – trotz des signifikanten Preisverfalls des Marktes im Jahr 2018.

Gerade im südlichen Afrika setzt sich vor allem Bitcoin immer stärker durch. Wie BTC-ECHO unlängst berichtete, ist die Kryptowährung auch in Simbabwe immer stärker auf dem Vormarsch. Das geld-politisch gebeutelte Land kämpft mithilfe des virtuellen Cash gegen die galoppierende Inflation.

Weiterhin ist auch in Südafrika, wo die Ökonomie in 2018 heftig zu kämpfen hat, diese Tendenz zu erkennen. Die Landeswährung Rand hat, unter massiven Ausverkäufen in anderen Schwellenländern, im Juni dieses Jahres ein Sechs-Monats-Tief markiert. Als Folge davon haben zahlreiche Bürger Südafrikas ihre Aufmerksamkeit auf Kryptowährungen und besonders auf Bitcoin gelenkt. Darüber hinaus hat das Land vor kurzem Multi-Kryptowährungs-Geldautomaten eingeführt.

Bitcoin ist nach wie vor ein beliebtes Thema in Südafrika. Die Konsequenz: Der Staat an der Südspitze des Kontinents verzeichnet die größte Internet-Frequentierung für Bitcoin-Themen.

Südafrikanische Krypto-Branche stark im Kommen

Südafrikanische Finanzdienstleister der Bitcoin-Branche erleben Rekordniveaus. Weiter ermöglichen Firmen wie Paxful und Luno es der Bevölkerung, Bitcoin zu handeln. Luno, eine Online-Börse für Krytowährungen, bietet seinen Kunden das Währungspaar BTC/Rand ebenso wie ETH/Rand an. Südafrikaner, die ihr Portfolio lieber breiter streuen, werden von Plattformen wie Coindirect versorgt, wo sie Litecoin, Bitcoin Cash und Ripple ordern können. Darüber hinaus bietet Coindirect lokalen Marktteilnehmern auch ERC-20-Standard-ICO-Tokens an.

Wie lokale Medien berichten, plant die Vermögensverwaltungsgesellschaft Sygnia Ende des Jahres eine Kryptowährungs-Handelsplattform im Land einzuführen. Nach Aussagen der CEO des Unternehmens, Magda Wierzycka, will die Plattform namens SygniaCoin Handelsoptionen oberhalb einfacher Käufe und Verkäufe virtuellen Cashs anbieten. Das Vorhaben der Gesellschaft stellt damit ein weiteres Upgrade der Kryptowährungs-Landschaft Südafrikas zur Verfügung.

Trotz der Widerstände der Banken – Kryptowährungen in Südafrika florieren

Die führenden Banken Südafrikas erklärten erst im Mai dieses Jahres, dass die Gesetze des Landes vorschreiben, dass sie die einzigen Institutionen seien, die die Macht hätten, Geld im Land herauszugeben und zu verwalten. Darauf erklärte die Notenbank: Bitcoin und andere Kryptowährungen würden gesetzlich nicht anerkannt. Allerdings erschien das wichtigste Gesetz in Bezug auf Kryptowährungen, das Regeln für einen entsprechenden neuen steuerlichen Rahmen mitbringt, im April 2018. Schließlich kann man davon ausgehen, dass das Umfeld in Südafrika keineswegs restriktiv ist. Die Folge: Der Markt boomt.

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