Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Nach China verbietet jetzt auch Südkorea Initial Coin Offerings

(Foto: Shutterstock)

Nach China hat jetzt auch Südkorea ein Verbot für Initial Coin Offerings ausgesprochen. Wer dagegen verstößt, muss mit harten Strafen rechnen.

Südkorea verbietet Initial Coin Offerings

Das Blockchain-basierte Finanzierungsmodell Initial Coin Offering (ICO) hat im letzten Jahr einen enormen Hype erlebt. Allerdings unterliegen ICOs derzeit nicht den strengen Regulierungen, denen die traditionellen Kapitalmärkte unterworfen sind. Dadurch sind sie für Investoren mit zum Teil kaum überschaubaren Risiken verbunden. Während Finanzbehörden verschiedener Nationen lediglich vor den potenziellen Gefahren warnen hat Südkorea sich jetzt zu einem radikalen Schritt entschlossen und ICOs grundsätzlich verboten.

ICO-Verbot: Südkorea verbietet Initial Coin Offerings. (Foto: Shutterstock)

Die Entscheidung fiel nach einem Meeting mit der südkoreanischen Finanzaufsicht, dem Finanzministerium des Landes sowie Vertretern der südkoreanischen Zentralbank und der Steuerbehörde. „Es gibt eine Situation, in der Geld in eine unproduktive und spekulative Richtung geschwemmt wurde“, so Kim Yong-beom, der Vize-Vorsitzende der südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörde. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters müssen Südkoreaner mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn sie gegen das Verbot verstoßen. Genauere Details zu diesen Strafen wurden indes nicht bekanntgegeben.

ICO-Verbot: Südkorea folgt dem Beispiel von China

Südkorea ist nach China bereits die zweite Nation, die sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Während China derzeit allerdings auch verstärkt gegen Bitcoin-Börsen vorgeht, scheint Südkorea vorläufig keine Bestrebungen dieser Art zu hegen. Die Behörden des Staates haben jedoch angekündigt, dass sie die Märkte weiter beobachten werden. Die Einführung weiterer Regulierungsmaßnahmen ist daher nicht ausgeschlossen.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Horst G Ludwig

Die Banker sind es wieder und dann die Nachplapperer. ICO braucht nichts weiter als eine sachkundige Formalisierung wie zB der Ausschluss von ICOs, die nicht nachweisbar an Blockchain Projekten arbeiten oder sogar gegenenfalls in allen Produktionsbereichen. So war zB der shutdown des Onecoin aus Vietnam der richtige Entschluss. Die Entwicklungsprojekte jedoch wieder in die gierigen Haende von Spekulanten und Banken zu treiben ist somit das Duemmste was passieren kann. Auffallend auch die Haltung der etablierten coins und deren Miner, die an dem / unserem Geschick als Branche nichts unternehmen, was dann letztendlich zur endgueltigen Verteuflung der verschluesselten Coins fuehren wird.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst