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Summer in the Search-Console: 6 Tipps gegen das Traffic-Sommerloch

Sommer, Sonne, Traffic-Loch: Der Sommer naht

Der Traffic geht im Sommer vor die Hunde? Wir zeigen euch, wie das zu verhindern ist. (Foto: Ryte/Unsplash)

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Was verbindet jedes digital agierende Unternehmen? Ganz genau: die Angst vor dem Sommerloch. Wie du deinen Traffic mit ein paar Kniffen auch an Tagen jenseits der 25 Grad oben hältst, erfährst du in diesem Artikel.

Die Temperaturen klettern, die Freibäder sind voll und die Abende lang: Es ist Sommer! Was im analogen Leben für schöne Gefühle sorgt, macht digital umso mehr Sorgen: Das Sommerloch ist real. Bevor deine über die kalten Monate aufgebauten SEO-Ambitionen direkt wieder verschwinden, haben wir hier sechs praktische Tipps, um deiner Seite auch im Sommerferien-Modus den notwendigen Schub zu geben.

Wie hat deine Website im vorigen Sommer performt?

Letztes Jahr war es auch schon warm – keine Panik. Nimm dir die Zeit, um kurz zurückzublicken. Dabei hilft dir ein Webanalyse-Tool wie Google Analytics. So gehst du vor:

  • Wähle in Google Analytics unter Akquisition/Alle Zugriffe den Punkt Quelle/Medium aus.
  • Passe danach den Analysezeitraum an und wähle 1. Januar bis 31. Dezember des Vorjahres aus.
  • Schau dir die Traffic-Kurve an: Gibt es Spitzen oder signifikante Traffic-Rückgänge? Siehst du im Sommer (Juni bis September) einen deutlichen Besuchereinbruch? Dann kann es sich um ein Sommerloch handeln. In diesem Fall solltest du unbedingt vorbeugen und vorbereitet sein. Saisonbedingte Veränderungen im Traffic sind zwar normal, als Gesetzmäßigkeiten hinnehmen musst du das aber nicht.

Looking good in the Summer SERP: Wie sind meine Rankings?

Ryte
Ryte

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Die sommerlichen Temperaturen locken die Menschen nach draußen oder in den Urlaub, die Bildschirmzeit wird weniger – das macht sich bei deinen Traffic-Zahlen natürlich bemerkbar. Da du das Wetter nicht unbedingt ändern kannst, solltest du anderweitig optimieren. Geringere Besucherzahlen können nämlich auch durch schlechte Rankings deiner wichtigsten Keywords verursacht werden.

Das solltest du jetzt tun:

  • Erstelle eine Liste mit deinen wichtigsten Keywords.
  • Starte die Google Search Console und prüfe, wie deine Website für diese Begriffe rankt.
  • Dein Ziel sollten die Top 3 bei Google sein: Diesen Rankings schenken Nutzer die größte Aufmerksamkeit. Grundsätzlich gilt: Je besser deine Rankings, desto mehr Traffic ist möglich.

Achte neben Rankings auch auf die Click-through-Rate. Die CTR zeigt dir an, wie oft ein Snippet mit einem Link zu deiner Website angezeigt und tatsächlich auch angeklickt wird. Um die CTR zu verbessern, kannst du die Meta-Descriptions deiner URL verbessern. Diese verwendet Google nämlich für die Beschreibung im Such-Snippet. Hier die drei wichtigsten Tipps für die Snippet-Optimierung:

  • Verwende einen Call-to-Action.
  • Beschränke dich auf maximal 155 Zeichen.
  • Verwende Structured Data, damit Google zum Beispiel Produktbewertungen in den SERP-Snippets anzeigen kann.
  • Moment mal: Structured Data? Das ist ein standardisiertes Format, mit dem du Informationen zu deiner Seite angeben und so die Seiteninhalte klassifizieren kannst.

Ein weiteres, oftmals unterschätztes Ranking-Signal ist der Seitentitel, oft auch als Meta-Title bezeichnet. Auf diese drei Punkte kommt es bei der Optimierung des Titels an:

  • Verwende das Hauptkeyword der Zielseite im Titel.
  • Beschränke dich auf maximal 70 Zeichen.
  • Verwende deine Marke im Titel. Die Marke (oder Brand) kann zum Beispiel der Shop-Name oder auch dein Unternehmensname sein.

Keyword-Strategien überdenken und neu ausrichten

Wenn eine Website Traffic erhält, ist das schon gut. Doch wirklich gut ist es, wenn es sich um qualifizierten Traffic handelt. Das bedeutet, dass die Nutzer nach dem Klick auf ihr Suchergebnis auch wirklich das finden, wonach sie gesucht haben. Was du dafür tun kannst?

Ein erster Schritt: Prüfe, ob deine Keyword-Ausrichtung wirklich die relevantesten Schlüsselbegriffe mit dem größten Suchvolumen umfasst. Um das potenzielle Suchvolumen für ein Keyword herauszufinden, bietet sich der Keyword Planner von Google Ads an. Er zeigt an, wie viele Nutzer monatlich nach einem bestimmten Keyword suchen.

So gehst du vor:

  • Erstelle eine Liste mit deinen wichtigsten URL und den dazugehörigen Haupt-Keywords.
  • Prüfe, wie hoch das Suchvolumen für diese Keywords ist und ob es vielleicht ähnliche Begriffe mit einem höheren Suchvolumen gibt.
  • Passe deine Keyword-Strategie dann so an, dass du deine Meta-Elemente sowie den Content auf die Begriffe ausrichtest, nach denen die meisten Nutzer monatlich suchen.
Wie viel Anfragen gab es? Der Keyword-Planner gibt Auskunft

Das Suchvolumen lässt sich ganz einfach mit dem Google-Keyword-Planner abrufen. (Screenshot: Ryte)

Ordentlich aufräumen: Content checken und optimieren

Sobald du deine Keyword-Strategie optimiert hast, geht es an den Content. Worauf solltest du achten?

  • Keyword-/URL-Kannibalisierung: Von einer Kannibalisierung wird im SEO-Bereich gesprochen, wenn mehrere URL deiner Website zu einem bestimmten Keyword in den SERP ranken. Diese Kannibalisierung kann dazu führen, dass keine der gewünschten URL bessere Rankings erzielt, weil Google sich nicht zwischen den beiden Versionen entscheiden kann. Prüfe deshalb mit einem Tool wie dem Ryte Search Success, ob deine URL ungewollt miteinander konkurrieren.

Das kannst du außerdem tun, um Keyword-Kannibalismus zu beheben:

  • Erstelle interne Links mit dem Hauptkeyword der URL, das bevorzugt ranken soll.
  • Ändere den Keyword-Fokus der URL, die nicht für das Keyword ranken soll.
  • Content aktualisieren: Aktueller Content hat eine wichtige Doppelfunktion. Einerseits stellt er sicher, dass deine Nutzer immer die besten Inhalte zu einem Thema erhalten. Andererseits crawlt
  • Google häufiger, wenn der Crawler feststellt, dass wichtige Inhalte aktualisiert wurden. So stellst du sicher, dass Google immer die aktuelle Version deiner URL im Index hat.

Eine Content-Aktualisierung ist zum Beispiel dann angebracht, wenn es eine neue Produktversion gibt, sich die rechtlichen Rahmenbedingungen eines Themas geändert haben oder du saisonale Angebote hast.

Ganz entspannt auf der Sommer-Marketing-Welle surfen

Die folgenden Tipps sind nur indirekt SEO-Sommer-Tipps. Da sie aber helfen, den Traffic zur Vermeidung eines Sommerlochs zu erhöhen, dürfen sie an dieser Stelle trotzdem nicht fehlen:

  • Passe deine Newsletter-Kampagnen zum Beispiel an den Beginn von Schulsommerferien an.
  • Erstelle eigene Landingpages für Sommeraktionen, zum Beispiel kostenlose Beilagen zu Bestellungen im Sommer.
  • Starte Aktionen rund um Sommerthemen wie Strandbekleidung, Grillen oder Urlaub.
  • Passe deine SEA-Kampagnen an und ergänze sie mit passenden Themen.
  • Erstelle einen Blog-Themenplan, der das Thema Sommer mit deinen Produkten oder Dienstleistungen verbindet.

Das Gute daran: Für diese Aktionen ist in der Regel nur geringer Aufwand notwendig. Schließlich wollen auch wir bei hohen Außentemperaturen lieber mehr Zeit am Wasser verbringen als im Büro, oder?

Ja, ist denn heut scho Weihnachten?

Ja, du hast richtig gelesen – Weihnachten kommt immer früher, als man denkt. Und gerade dann, wenn die Sommerzeit ohnehin die umsatzschwächere Jahreszeit deiner Website ist, solltest du schon jetzt für das Weihnachtsgeschäft planen. Erstelle am besten auch hier spezielle Landingpages oder Blog-Beiträge und überlege dir, wie du deine Weihnachtskampagnen aufziehen und starten kannst.

Google kann nämlich bereits jetzt veröffentlichte URL mit Weihnachtsthemen indexieren – und die Chance ist hoch, dass bis zum Weihnachtsgeschäft schon der eine oder andere Traffic bringende Backlink darauf verweist. Wenn die Mitbewerber dann im Herbst nach einem langen Sommer feststellen, dass Weihnachten überraschenderweise wieder vor der Tür steht, bist du mit deinen Landingpages schon am Start.

Waren diese Tipps nur ein kleiner Appetithappen und haben deinen SEO-Hunger noch lange nicht gestillt? Dann empfehlen wir dir das E-Book von Ryte und HubSpot. Dort findest du gleich 30 handfeste SEO-Tipps als SERP-Booster für deine Website.

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