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Sumup-Alternative: Samsung macht Smartphones zu Bezahlterminals

Samsung POS. (Bild: Samsung)

Nach erfolgreicher Testphase launcht Samsung gemeinsam mit Mobeewave seine Lösung für das mobile Zahlen via Bezahlterminal am Smartphone. Samsung POS fischt dabei im Sumup-Gewässer.

Im Sommer hatte das von zwei Deutschen gegründete Fintech Sumup eine Finanzspritze in der Höhe von 330 Millionen Euro erhalten, unter anderem um besser gegen die Konkurrenz von Square oder iZettle angehen zu können. Jetzt droht dem Startup mit Samsung POS ein neuer Rivale. Der koreanische Tech-Konzern hat seine Lösung für Bezahlterminals am Smartphone gemeinsam mit dem Mobile-Payment-Spezialisten Mobeewave entwickelt.

Samsung POS: Mobiles Bezahlterminal in Kanada getestet

In den vergangenen Monaten haben die beiden Unternehmen die mobile POS-Lösung (Point of Sale) in Kanada getestet. Mit Samsung POS können Händler ihren Kunden ein kontaktloses Bezahlen mit Debit-/EC- sowie Kreditkarten am Smartphone sowie per Samsung Pay, Apple Pay oder Google Pay ermöglichen. Zusätzliche Dongles, Hardware oder Kabel seien dabei nicht nötig, wie Samsung mitteilt. In der Pilotphase soll die Samsung-POS-App über 10.000-mal heruntergeladen worden sein.

Jetzt hat Samsung den Startschuss für den Launch der Bezahllösung gegeben. Los geht es zunächst in Kanada. Ein weltweiter Start von Samsung POS ist laut dem Konzern für 2020 vorgesehen. Dann findet sich die App im Galaxy Store oder im Google Play Store. In dieser Anwendung müssen sich Händler registrieren und als Händler ausweisen, bevor sie das Bezahlen am Handy ermöglichen können.

Der weltweite Launch der Lösung ist laut Samsung vor allem auf den Einsatz der proprietären Technologie von Mobeewave zurückzuführen. Die Firma habe einige Zertifizierungs- und Sicherheitsprozesse durchlaufen, sodass den Händlern mit Samsung POS jetzt eine hochsichere mobile Bezahlterminal-Lösung geboten werden könne, sagte Samsung-Manager Sunny Park. Als Zielgruppe sieht Samsung vor allem kleinere Händler, die eine günstige und leicht zu nutzende Bezahllösung suchen. Davon, so Mobeewave-Mitgründer Maxime de Nanclas mit Verweis auf eine Weltbank-Analyse, gebe es weltweit gut 30 Millionen.

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