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Super-Akku: Batterie von Swatch soll Tesla 780 Kilometer weit fahren lassen

(Foto: Shutterstock)

Ein neuentwickelter Akku für Elektroautos der Swatch-Tochter Belenos soll bis zu 30 Prozent mehr Leistung bringen. Mit dem Akku könnte ein Tesla Models S dann rund 780 Kilometer weit fahren.

Akku von Swatch: 30 Prozent mehr Leistung

Vor knapp zwei Jahren hatte Swatch-CEO Nick Hayek in einem Zeitungsinterview erklärt, dass der Schweizer Uhrenhersteller an einer revolutionären Akku-Technologie arbeite. Der damals angekündigte Launchtermin 2016 wurde allerdings nicht eingehalten. Jetzt hat Hayek sich erneut zu dem Super-Akku geäußert. Die von der Swatch-Tochter Belenos entwickelten Batterien für Elektroautos sollen im März dieses Jahres in China getestet werden. Bis zum Marktstart könnten allerdings noch zwei oder drei Jahre vergehen.

Mit neuem Akku von Swatch sollen Elektroautos 30 Prozent mehr Leistung bringen. (Foto: Tesla)

Bei dem neuen Akku setzen die Entwickler auf Vanadium, genauere Einblicke in das Fertigungsverfahren werden aber nicht gewährt. Der Swatch-Chef kündigte im Gespräch mit dem Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz an, dass die Batterien bis zu 30 Prozent mehr Leistung brächten als die heutige Technologie. Damit, so Hayek, könnte ein Tesla Model S statt bisher 530 künftig 780 Kilometer fahren – theoretisch. Darüber hinaus soll sich die Ladegeschwindigkeit ebenso verdoppeln wie die Lebensdauer der Akkus.

Swatch: Akku gemeinsam mit ETH Zürich entwickelt

Die hinter den Vanadium-Batterien stehende Technologie hat die Swatch-Tocher Belenos gemeinsam mit Forschern der ETH Zürich entwickelt. Zwischen 25 und 30 Millionen Franken hat das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren in die Entwicklung des Super-Akkus investiert. Dank der neuen Technologie und der erwarteten steigenden Nachfrage nach Elektroautos rechnet Swatch damit, den Konzernumsatz auf zehn bis 15 Milliarden Franken beinahe zu verdoppeln.

Neben den Elektroauto-Akkus von Belenos will Swatch auch mit Batterien für Smartwatches punkten. Die werden von der Akku-Tochter Renata gefertigt und versprechen ebenfalls schnellere Ladezeiten und deutlich mehr Leistung. Nach wie vor dürfte gelten, was Hayek im Mai 2015 der Schweizer Handelszeitung gesagt hat: „Wer eine Batterie auf den Markt bringt, mit der man eine smarte Uhr ein halbes Jahr nicht aufladen muss, der hat einen Wettbewerbsvorteil“.

via futurezone.at

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Eine Reaktion
anfaenger

Naja, die Leistung ist bei Akkus momentan nicht unbedingt das Problem. Wahrscheinlich ist aber eh die Energie gemeint. Da würden 30 % mehr schon eine spürbare Verbesserung bringen.

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