News

Superbook: 99-Dollar-Android-Notebook in nur einer Stunde finanziert

(Bild: Andromium)

Mit dem 99-Dollar günstigen Superbook kann ein normales Android-Smartphone in ein Notebook verwandelt werden. Die Crowdfunding-Kampagne übertraf alle Erwartungen der Macher.

99-Dollar-Notebook für Android:  Superbook übertrifft Crowdfunding-Kampagne nach kürzester Zeit

Über das Superbook hatten wir schon im April berichtet. Jetzt ist die von den Entwicklern damals angekündigte Crowdfunding-Kampagne gestartet und übertraf alle Hoffnungen der Macher, denn das angepeilte, niedrig angesetzte Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar konnte schon nach kurzer Zeit erreicht werden. Nach nur 14 Stunden erzielte die Aktion schon 300.000 US-Dollar, also 600 Prozent des angepeilten Ziels.

Mit dem Erreichen der 300.000-US-Dollar-Marke konnten gleich zwei Stretch-Goals abgehakt werden. Damit erhalten User, die eine andere als die im englischsprachigen Raum genutzte Tastatur benötigen, die Möglichkeit, sich ein für ihren Sprachraum passendes Klebe-Keyboard-Layout zusenden zu lassen. Außerdem erhält das Superbook einen zusätzlichen USB-Typ-A-Anschluss. Übertrifft die Crowdfunding-Kampagne die 500.000-US-Dollar-Grenze – und danach sieht es stark aus, denn die Aktion läuft noch bis zum 20. August 2016 –, wird die Akkulaufzeit von acht auf zehn Stunden erhöht.

Das Smartphone kann sogar per Superbook geladen werden. (Bild: Andromium)

Das Smartphone kann sogar per Superbook geladen werden. (Bild: Andromium)

1 von 9

Was ist das Superbook?

Das Superbook kurz erklärt: Es handelt sich dabei um ein 11,6-Zoll-Notebook mit Keyboard, Touchpad und Akku, allerdings ohne Speicher- und Recheneinheit. Die Rechen- und Datenzentrale ist euer Smartphone, das ihr mit dem Superbook per USB-Kabel verbindet. Mithilfe der App Andromium, die schon im Play Store angeboten wird, kann der Inhalt des Smartphones auf das Display des Superbooks gespiegelt werden – und so einfach geht das:

https://vimeo.com/171882289

Laut Entwickler Andromium muss das Smartphone in puncto Ausstattung auf Android 5.0 und neuer laufen. Außerdem muss es USB-on-the-Go unterstützen und einen Dual-Core-Prozessor sowie 1,5 Gigabyte RAM und mindestens 25 Megabyte freien Speicher (empfohlen sind aber mindestens 100 Megabyte) an Bord haben, damit ihr das Superbook nutzen könnt.

Wie eingangs erwähnt, läuft die Kickstarter-Aktion noch bis zum 20. August. Wer bis dahin zuschlägt, soll das Superbook zwischen Januar und Februar 2017 zugeschickt bekommen.

Superbook verwandelt euer Android-Smartphone in ein Notebook. (Foto: Superbook)

1 von 6

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

3 Kommentare
lola
lola

Tolles Teil, statt mir gleich ein schlechtes Netbook zu kaufen, das ein schlechtes Motherbord besitzt. Installiere ich einfach mein Handy, das sich noch schlechter dazu eignet ??
Und das bei einem Unternehmen das es noch gar nicht gibt und berühmt ist für seinen ……..Qualität, Service…..Garantie……

Früher gabs man ein Spiel: Lemminge

Antworten
Robert
Robert

sagt ein Lemming.

Antworten
Nate
Nate

Nach fünf Jahren Kickstarter-Erfahrung kann ich sagen: Finger weg! Projekte mit derart niedrigem Ziel und einem derart hohen Overfunding scheitern am Ende so gut wie immer oder werden qualitativ scheiße. Habe hier einen miesen Füller und nicht funktionierende Notebook-Abdeckungen rumliegen und warte seit Jahren auf Socken und ein Handy.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.