News

Kassenloser Supermarkt: Amazon Go bald in Paris?

(Foto: dpa)

Amazon will sein Konzept eines kassenlosen Supermarktes, Amazon Go, wohl nach Frankreich bringen. In Paris sucht der E-Commerce-Riese angeblich nach Partnern und Supermärkten zum Kauf.

Amazon Go: Kassenlose Supermärkte vor Frankreich-Start

Im Februar hatte Amazon passende Räumlichkeiten für sein Amazon-Go-Konzept in London gesucht – und im Frühjahr vier Slogans zur Bewerbung des Konzepts bei den zuständigen Behörden in Großbritannien und der EU zum Schutz angemeldet. Jetzt sucht der US-amerikanische E-Commerce-Riese offenbar in Frankreich, insbesondere in Paris, nach möglichen Partnern und Zukäufen im Supermarktbereich, wie Le Monde unter Berufung auf Insider berichtet.

Amazon Go: So sieht der kassenlose Amazon-Supermarkt von außen aus. (Foto: Amazon)

Dem Bericht zufolge will Amazon in Frankreich in den kommenden zwei Jahren rund 15 Geschäfte im Amazon-Go-Stil eröffnen. Allerdings sollen die angesprochenen französischen Supermarktbetreiber und Lebensmittelhändler die gewünschte Partnerschaft oder einen Verkauf von Geschäften an den E-Commerce-Riesen bisher verweigert haben. Der Konzern Casino etwa hat einen Verkauf seiner Monoprix-Kette ausgeschlossen.

Auch die Handelskonzerne Intermarché und Système U haben ein Interesse Amazons bestätigt, aber eine Zusammenarbeit nach eigenen Angaben abgelehnt. „Amazon ist nicht unser Freund: Am Ende ist es ihr Ziel, uns zu fressen, aber wir werden ihnen nicht die Tür öffnen und ihnen die Speisekarte geben“, zitiert Le Monde einen Insider aus den Unternehmen.

Amazon Go: Handelskonzerne reagieren ablehnend auf Amazon-Offerten

Auch in Großbritannien wollen die etablierten Händler offenbar keine gemeinsame Sache mit Amazon machen. Die Supermarktkette Morrisons, Nummer vier auf der Insel, sei von Amazon kontaktiert worden, habe aber ebenfalls eine Partnerschaft abgelehnt. Um den Druck auf den Handel zu erhöhen, wolle Amazon in Eigenregie Supermärkte eröffnen, wie ein Branchenkenner der französischen Zeitung sagte.

In den USA war Amazon durch die 13 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme der Bio-Supermarktkette Whole Foods groß in den stationären Handel mit frischen Lebensmitteln eingestiegen. Auch in Deutschland ist der E-Commerce-Riese seit Mai mit seinem Dienst Amazon Fresh in dem Sektor aktiv. Die alteingesessene Konkurrenz hält mit eigenen Online-Angeboten und Lieferdiensten dagegen.

Interessant in diesem Zusammenhang: Amazon Go – Vorbereitungen für den Start der kassenlosen Supermarkt-Kette laufen

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
TimWerner

Ich denke, Amazon Go ist ein großartiger Ort für Leute, die sich entspannen und Zeit mit Spaß verbringen wollen! Und nach dem Einkaufen komme ich gerne nach Hause und spiele auf https://top10casinoz.com/lapalingo/

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung