Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Surface Studio: Microsoft macht Apples iMac mit All-in-One-PC Konkurrenz

Surface Studio. (Foto: Microsoft)

Microsoft hat im Zuge seines Windows-10-Events eine „neue“ Hardware-Kategorie vorgestellt: das Surface Studio. Dabei handelt es sich um einen All-In-One-PC mit 28-Zoll-Display und schickem Design.

Surface Studio: Microsofts erster eigener All-In-One-PC für Profis

Panos Panay, Microsofts Chef der Surface-Sparte, hat ein Jahr nach Enthüllung des Surface Book ein neues Familienmitglied der Surface-Reihe vorgestellt. Das neue Surface Studio richtet sich an Profis und will damit in direkte Konkurrenz zu Apples iMac gehen. Design und Ausstattung dürften den einen oder anderen ansprechen: Das Gehäuse des iMac-Konkurrenten besteht aus Aluminium, der Displayrahmen misst durchgehend 12,5 Millimeter.

Microsofts Surface Studio ist vielseitig einsetzbar. (Foto: Microsoft)
Microsofts Surface Studio ist vielseitig einsetzbar. (Foto: Microsoft)

Das 4,5K-PixelSense-Display stand bei der Vorstellung des Surface Studio im Fokus. Der Touch-Screen misst 28 Zoll, hat eine Ratio von 3:2 und eine Pixeldichte von 192 Pixel pro Inch und 4.500 x 3.000 Pixel – es soll 63 Prozent mehr Pixel als ein 4K-TV besitzen. Profis, bei denen die korrekte Farbwiedergabe essentiell ist, können zwischen den Formaten DCI-P3 und sRGB on-the-fly wechseln.

„The product I’m going to show you is all of that — but it’s one step further.“

Durch die Chromarme, an denen das Display aufgehängt ist, kann der Screen beliebig positioniert werden. Durch die Positionierung der Arme gerät die Hardware weitgehend in den Hintergrund, sodass der Nutzer sich auf den Inhalt konzentrieren könne, so Panay.  Nicht nur in Sachen Design will Microsoft überzeugen, sondern auch bei der Ausstattung. So stecken im Surface Studio bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine bis zu zwei Terabyte große Hybrid-Festplatte. Als Prozessor kommen je nach Modell ein Intel Core i5-, der i7-Chip der sechsten Generation (Skylake), zum Einsatz. Bei der Grafikeinheit kann zwischen der NVIDIA GeForce GTX 965M mit zwei Gigabyte GDDR5 Speicher oder NVIDIAs GeForce GTX 980M mit vier Gigabyte GDDR5-Speicher gewählt werden.

Microsoft Surface Studio: die Anschlüsse. (Bild: Microsoft)
Microsoft Surface Studio: die Anschlüsse. (Bild: Microsoft)

Das Surface Studio besitzt selbstredend eine fünf Megapixel Webcam für Videochats, eine Audiobuchse, einen SD-Karten-Einschub sowie einen Mini-Displayport, Ethernet und vier USB-3.0-Ports. Das WLAN-Modul unterstützt WLAN nach 802.11 ac, ferner sind Bluetooth 4.0 und Xbox Wireless an Bord.

Surface Dial: Neues Eingabegerät für Windows 10

Microsoft Surface Dial. (Bild: Microsoft)
Microsoft Surface Dial. (Bild: Microsoft)

Im Zuge der Vorstellung des Surface Studio ist auch der Surface Dial angekündigt worden. Das Puck-große Drehrad fungiert als erweitertes Eingabegerät für Windows 10 – nicht nur für das Surface Studio, sondern auch für andere Modelle der Surface-Reihe wie Surface Pro 3 und Surface Pro 4.

Mit dem Surface Dial kann man beispielsweise den Arbeitsverlauf per Dreh nachverfolgen, ein Dokument durchblättern, hineinzoomen oder in einer Bildbearbeitungs-Anwendung eine Farbpalette anzeigen lassen und die Farbe, mit der man arbeitet, im Fluge ändern. Laut Microsoft bietet der Dial aber noch eine Menge Funktionen mehr.

Microsofts Surface Dial ist ein neues vielseitiges Eingabegerät. (Bild: Microsoft)
Microsofts Surface Dial ist ein neues vielseitiges Eingabegerät. (Bild: Microsoft)

Surface Studio: All-in-On für Kreative, ideal für die Windows 10 Creators Edition

Mit dem Surface-All-in-One-PC will Microsoft in den kreativen Bereich eindringen, der zum Großteil von Apple und seinen Macbooks und iMacs eingenommen wird. Durch das Surface Book und die neuen Eingabemethoden will Microsoft versuchen, Apple das Wasser abzugraben. Dieser Push in die kreative Welt wird unterstützt durch die Integration von 3D-Inhalten in Windows 10.

Microsoft Surface Studio. (Foto: Microsoft)

1 von 17

Der Surface-Studio-Rechner ist ab dem 26. Oktober vorbestellbar und kostet ab 2.999 US-Dollar. Für den Preis bekommt man das Core-i5-Modell mit einer ein Terabyte-Hybrid-Festplatte, acht Gigabyte RAM und einer GPU mit zwei Gigabyte. Das Topmodell mit 32 Gigabyte RAM, Core i7-Chip und der vier Gigabyte GPU schlägt mit 4.199 US-Dollar zu Buche. Wann oder ob der Rechner nach Deutschland kommt, ist noch ungewiss. Wir tippen aber auf einen Marktstart im nächsten Jahr. Ähnlich verhielt es sich beim Surface Book.

via blogs.windows.com

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

19 Reaktionen
Puffer

@Kay Hey Kay, ich versuchs mal mit deinen Argumenten: ">Du bist dumm! ... Nein du, ..."
Merkste selbst gell.

Antworten
JF_S

Irgendwie wird bei der ganzen Diskussion immer das Betriebssystem vergessen. ich hab ne ganz Menge Geld in Software für OSX investiert und hab nicht das Geld und die Lust jetzt wieder das ganze Geld für Windows Software auszugeben.
Und OS unabhängige Software ist nach wie vor nicht gang und gebe.

Und davon mal abgesehen habe ich letztens mit Windows 10 gearbeitet und muss sagen das dies immer noch ein Haufen Müll ist. Nur schade das OS X sich immer mehr in diese Richtung entwickelt.

Antworten
a_

Endlich ein guter Schritt in die Zukunft für die Kreativ-Branche! Obwohl ich bisher nur Mac genutzt habe überzeugt mich diese Denkrichtung!! Ein iPad Pro das nur größer ist und mehr Leistung bringt und einen Stift hat zu entwickeln ist keine Innovation für mich. Vielleicht rüttelt das Apple noch mal wach für die Produktentwicklung im Kreativbereich, sie scheinen die letzten Jahre statt Innovation eher die breite Mainstream-Masse die jetzt "Design" entdecken, ansprechen zu wollen und Microsoft macht es andersrum... Ob der eine oder andere Kreative jetzt überzeugt wird oder nicht, es tut sich endlich noch mal was!

Antworten
M$ ist Business-Firma

Bei Grafik ist Farb-Treue wichtig. Geht das damit ? Das war Apples Alleinstellungs-Merkmal und Atari ST und Comodore Amiga gingen unter...

Was die Leute hier nicht realisieren: M$ ist fast nur für Fimen. Die PC-Produzenten legen es dabei. Aber die kleinen Endkunden sind M$ wohl recht egal. Die Profite stammen von Firmen.
Die wissen haargenau, welches Stromberg-Versicherungs/Ministeriums/Callcenter-Raum und wo wie viele Windows-Lizenzen hat und rufen an um nach Ende der Abschreibungs-Frist neue hundert-tausende Rechner reinzudrücken auf unsere kleine Kunden kosten !!!!
Da gehts um ZILLIARDEN. Wer kriegt wohl die Hälfte der deutschen Schul-WiFiMilliarden ? Wintel ja vermutlich.

Rechner müssen schlanker werden, also bietet M$ das jetzt auch an.
aber wie gesagt: Das ist alles für Firmen.
Wir kriegen 1000 Euro. Nach Sozialabgaben, Steuer usw können wir uns grade mal ein iPhone SE davon kaufen.
Die Firma kann es absetzen und kriegt die 190 Euro als Vorsteuer einen Monat spöter zurück.
Von denselben 1000 Euro kann eine Firma ein ipad-Pro für 1000+190 und wir uns nur ein iPhone SE für 499 leisten. So sieht Ehre aus.
Und so sind die Preise für Surface und Business-Rechner und Firmenbedarf allgemein ausgerechnet. Aber hier guckt keiner in die Kataloge oder geht mal in die Bewerbungs-Gespräche um die Wahrheit über Deutschland live zu erkennen.
Endkundenmarkt ist irrelevant und stört eher nur. Denn kleine Kunden haben in besseren Ländern sogar Rechte. Der Stromberg-Einkäufer wird aber nicht zugeben das seine Firma (Großkonzern mit Zillionen Arbeitsplätzen und bald pleite und von Chinesen übernommen) oder sein Ministerium Zillionen für Schrott verprasst haben oder hunderte Millionen ausgegeben ohne großes Ergbnis:
google: site:www.heise.de quaero

Damit ist die Sache eindeutig klar.

Mal sehen was Apple liefert. Touchscreen-Displays für selten genutzte Tasten oder für den Freien Bereich unter den Tasten am Laptop also als voll-breites visuelles Touchpad(eingebautes ipad) ist sehr schlau.
iMacs sollten sowieso schon seit Ewigkeiten Touchscreen haben. Oder wofür sonst ist "Systemeinstellungen"=>"Mission Control"=>"Aktive Ecken"=> "LAUNCHPAD" gedacht ? Kann ja nur für Touchscreen sein.

Aber durch diese Gerte muss Tim Cook sich endlich doch mal anstrengen oder die triviale Idee der Videobrillen (mein WiGiG-Vorschlag für Wireless HDMI von gestern oder auch schon länger wurde ja heute hier zu einem Bericht gemacht, da hätte man auch selber drauf kommen können) zur Ersetzung aller weltweiten Monitore schnell umsetzen.

Antworten
Marcel

Trotzdem ein bisschen teuer. Ich dachte wenn die schon auf Apple machen, dann gibt es eine ähnliche Preispolitik. Kann nicht mal einer sowas mit Linux machen in gut. ;)

Antworten
Andreas

Schick schick, aber da ist ja trotzdem Windows drauf. :-)

Ich glaube nicht, dass viele Kreative freiwillig nur wegen der Hardware wechseln.

Antworten
Markus

Bisher galt die Devise: "Für Office Windows verwenden; für Grafikbearbeitung Mac" Nun geht alles in einem Gerät. Schon verlockend, obwohl "nur" Windows drauf ist

Antworten
Heiner Wiekeiner

Na, also diese Devise ist aber schon zehn Jahre nicht mehr aktuell. Was kann denn Windows in Sachen Grafik nicht?

Werner

Wozu brauchst du Office? Gibt genug Alternativen. Alles nur Glaubenssätze der MarketingAbteilung.

Werner

=> Design und Ausstattung dürften den einen oder anderen ansprechen.
Das ist richtig bemerkt! Den einen oder anderen..

Design, einfach fade, schon passend zu M$.
ab 3000.-
Kunden im Kreativ Bereich werden sicher Schlange stehen.

Antworten
Marco

Design ist eben nicht alles. Ich finde das Gerät extrem praktisch als Kreativer. Und in meinem Büro muss ein Rechner die Arbeit erleichtern und nicht schön aussehen. Wobei, hässlich ist er nicht. Eher funktional.

Antworten
Werner

Nö, häßlich nicht, eben passend zu M$. Als Kreativer hat man ja gerne schönes um sich. Speziell Tools mit denen man täglich umgeht. Mir käme der Kasten nicht auf den Tisch. Dann viel Spass mit dem Finger auf dem Screen.

Puffer

Mimimi, ein Apple-Fan mit Komplexen.

Antworten
Kay

Es gab mal einen Microsoft CEO der lachte und spottete über einen 3000€ Rechner aus einem anderem Hause...

Antworten
Puffer

Und? Wie viel Kekse willst du dafür?

Antworten
gast22

Puffer scheint Probleme mit Andersdenkenden zu haben. Schäm Dich.

Heiner Wiekeiner

Martin Weigert hatte jüngst angeregt, jedem Tag einem Meinungstroll zu widersprechen. Der Puffer hier ist aber noch eine viele niederere Kategorie. Da fehlt es ja sogar an der Meinung, der man widersprechen könnte. Maaartiiin! Was macht man mit solchen? Ach, machen wir es doch wie immer. Ignorieren...

Puffer

@Heiner Wiekeiner Dein Sarkasmus wirkt etwas erzwungen. Ich fragte einfach, wieviel Kekse haben möchte. Eigentlich ganz nett, nicht wahr? Die Aussage Kays ist nun leider strunzdumm und gestrig. Das Appleversum und sein Jünger stehen vor dem Abgrund! Muhaha! (Nehmt nicht alles so bierernst, Peace)

Kay

@puffer: wenn hier jemand dumm ist, ist es deine Antwort auf eine Tatsache die nicht ich so getätigt habe.

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.