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Suse geht für 2,5 Milliarden Dollar an schwedischen Investmentfonds

(Foto: NaniP / Shutterstock)

Das Open-Source-Unternehmen Suse wechselt den Besitzer und wird ein unabhängiges Tochterunternehmen des schwedischen Investmentfonds EQT. 

Für 2,5 Milliarden US-Dollar wechselt das Nürnberger Unternehmen Suse den Besitzer. Neuer Eigentümer wird EQT, nachdem das Unternehmen zuletzt 2014 von Micro Focus übernommen wurde. Kaufpreis damals waren 2,35 Milliarden Dollar. Die Zustimmung der Micro-Focus-Aktionäre und der entsprechenden Behörden vorausgesetzt, soll die Übernahme Anfang 2019 vollzogen werden.

Bisheriges Führungsteam ist weiterhin dabei

Suse soll durch die Übernahme noch unabhängiger handeln können und als eigenständiges Unternehmen geführt werden. Das bisherige Führungsteam rund um CEO Nils Brauckmann wird dafür weiterhin an Bord bleiben.

Insgesamt hat das Unternehmen inzwischen rund 1.400 Mitarbeiter um den Globus verteilt. Im Geschäftsjahr, das am 31. Oktober 2017 endete, lag der Umsatz von Suse bei 320 Millionen Dollar. Für Micro Focus war das nur ein kleiner Teil des Geschäfts, durch den Verkauf kann das Unternehmen Schulden abbauen.

In Zukunft soll Suse unter dem Dach von EQT vor allem weiterhin seinen Public-Cloud-Bereich stärken, aber auch wie bisher mit der Community rund um die Distrubution Open-Suse zusammenarbeiten.

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