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Suse entwickelt auf Microsoft Azure zugeschnittenen Linux-Kernel

(Grafik: Microsoft)

Das Open-Source-Unternehmen Suse hat gemeinsam mit Microsoft einen auf Azure zugeschnittenen Linux-Kernel entwickelt. Damit soll der Enterprise-Linux-Server 15 schneller laufen.

Erst Anfang Juli war das Nürnberger Open-Source-Unternehmen Suse für 2,5 Milliarden US-Dollar an den schwedischen Investmentfonds EQT verkauft worden. Unter dem Dach des neuen Eigentümers soll Suse nicht zuletzt den Public-Cloud-Bereich weiter stärken. Jetzt hat Suse gemeinsam mit Microsoft einen Linux-Kernel für die Azure-Plattform entwickelt. Der Kernel soll die Performance und Geschwindigkeit der On-Demand-Instanzen des Enterprise-Linux-Servers 15 (SLES) von Suse optimieren.

Azure-Kernel beschleunigt Suse-Enterprise-Linux-Server

Einer entsprechenden Mitteilung zufolge soll der neue Kernel den Datendurchsatz des SLES 15 um bis zu 25 Prozent steigern. Die durchschnittliche Latenzzeit soll dagegen um 23 Prozent sinken. Boot-Zeiten und Speicherbedarf seien ebenfalls reduziert worden. Dem Microsoft-Manager KY Srinivasan nach soll es der Azure-Kernel des Suse-Enterprise-Linux-Servers ermöglichen, dass künftige Azure-Funktionen unmittelbar nach deren Launch bereitstehen, wie ZD-Net berichtet. Die Nutzung neuer Features wie Accelerated Networking auf Basis der Virtualisierungsfunktion SR-IOV sollen dank dem neuen Kernel schon jetzt möglich sein.

Die SLES-15-Instanzen sollen künftig standardmäßig den Azure-optimerten Kernel nutzen, Anwender können über den Paketmanager Zypper aber zum alten Kernel zurückkehren. Über das Suse-Public-Cloud-Modul finden Nutzer zudem Werkzeuge und Ressourcen für eine native Cloud-Einrichtung. Der Azure-optimierte Linux-Enterprise-Server 15 von Suse ist im Azure-Marketplace erhältlich.

In den vergangenen Jahren hatte sich Microsoft unter dem neuen CEO Satya Nadella zunehmend auf Open-Source-Software zubewegt. Ende 2017 sollen schon 40 Prozent aller auf Azure laufenden virtuellen Maschinen mit Linux-basierten Betriebssystemen ausgestattet gewesen sein. Microsoft unterstützt auf seiner Cloud-Software mehr als eine Handvoll Linux-Distributionen wie Debian, Ubuntu oder CoreOS.

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Ein Kommentar
Daniel H
Daniel H

kompletter bullshit

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