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Suse gibt Aus für OpenStack Cloud bekannt

Suse stellt Verkauf und Entwicklung von Suse OpenStack Cloud ein. (Foto: drserg / Shutterstock.com)

Suse stellt die Entwicklung und den Verkauf von OpenStack Cloud ein. Betroffene Kunden sollen von dem deutschen Softwareunternehmen Unterstützung beim Umstieg auf Alternativen erhalten.

Suse wird die OpenStack-Distribution des Unternehmens nicht weiterentwickeln und stellt gleichzeitig auch den Verkauf des Produkts ein. Das hat das deutsche Softwareunternehmen in einem Blogbeitrag bekannt gegeben. Zukünftig soll sich Suse verstärkt auf ihre Cloud-Application-Plattform und ihre CaaS-Platform-Produkte konzentrieren. Außerdem spricht das Unternehmen Zukäufe an, gibt dazu aber keine weiteren Details preis.

„Wir arbeiten eng mit allen betroffenen Kunden und Partnern zusammen, um sie während der verbleibenden Abonnementlaufzeit und beim Übergang zu Alternativen zu unterstützen“, heißt es in dem Statement des Unternehmens. Der überraschende Strategiewechsel kommt nur zwei Monate, nachdem Melissa Di Donato die Führung des Unternehmens übernommen hat. Di Donato, die zuvor COO und CRO bei SAP war, trat den Posten mit dem erklärten Ziel an, das Wachstum von Suse voranzutreiben.

OpenStack Foundation: Marktbereinigung hat keinen Einfluss auf Verbreitung von OpenStack

„Der Markt für OpenStack-Distributionen bereinigt sich auf eine Kerngruppe von hochgradig unterstützten, gut angenommenen Playern, wie es bei Linux und anderen großen Open-Source-Projekten der Fall ist“, kommentiert Mark Collier, der COO der OpenStack-Foundation, die Entscheidung von Suse gegenüber ZDNet.

Auswirkungen auf die Verbreitung von OpenStack fürchtet Collier nicht. „Da der gesamte Open-Source-Cloud-Markt seinen Marsch in Richtung achtstelliger Umsätze und darüber hinaus fortsetzt – der größte Teil davon konzentriert sich auf OpenStack-Produkte und -Dienstleistungen – ist klar, dass die natürliche Konsolidierung von Distributionen keinen Einfluss auf die Akzeptanz hat.“

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