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Konkurrenz für Google und Apple: Swatch entwickelt eigenes Smartwatch-OS

(Foto: Tissot/Swatch)

Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch arbeitet offenbar an einem eigenen Smartwatch-Betriebssystem. Ende 2018 könnte eine Smartwatch mit der WatchOS- und Android-Wear-Alternative erscheinen.

Swatch: Eigenes OS statt WatchOS und Android Wear

Erst im vergangenen Jahr hat der Schweizer Uhrenhersteller Swatch mit der Tissot Smart Touch gegenüber der US-Nachrichtenagentur Bloomberg erklärt, der Konzern arbeite an einem eigenen Betriebssystem für smarte Uhren. Das noch namenlose Smartwatch-OS aus der Schweiz würde damit mit den Betriebssystemen von Apple und Google, WatchOS und Android Wear, konkurrieren.

Swatch-Smartwatch Touch Zero Two. (Bild: Swatch)

Ende 2018, so Hayek am Donnerstag, soll die erste Smartwatch mit dem neuen Betriebssystem auf den Markt kommen. Dabei soll es sich um ein Modell der Marke Tissot handeln. Das Swatch-Betriebssystem wird Hayek zufolge weniger Akku-Kapazität verbrauchen und die Daten der Nutzer besser schützen. Weitere Details zu dem geplanten OS verriet Hayek zunächst nicht. Die Software will Swatch künftig auch kleineren Unternehmen und Startups zur Verfügung stellen. 100 Anfragen habe das Unternehmen schon erhalten.

Swatch-Rivalen setzen auf Google-Betriebssystem

Mit dem Konfrontationskurs gegen Google und Apple verfolgt Swatch eine komplett andere Strategie als die Schweizer Konkurrenten. LVMH etwa hatte Anfang dieser Woche ein gemeinsam mit Google und Intel entwickeltes Upgrade seiner TAG-Heuer-Connected-Smartwatch vorgestellt. Auch der Schweizer Luxusuhrenhersteller Richemont will seine am Donnerstag angekündigte erste Smartwatch mit dem Google OS Android Wear 2.0 auf den Markt bringen.

Ob Swatch bei der kommenden Smartwatch mit dem eigenen Betriebssystem auch auf selbstentwickelte Akkus setzt, ist nicht bekannt. Die Swatch-Tochter Renata arbeitet an Smartwatch-Batterien, die schnellere Ladezeiten und deutlich mehr Leistung versprechen. Im Mai 2015 hatte Hayek gegenüber der Schweizer Handelszeitung gesagt: „Wer eine Batterie auf den Markt bringt, mit der man eine smarte Uhr ein halbes Jahr nicht aufladen muss, der hat einen Wettbewerbsvorteil“.

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