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Gadgets & Lifestyle

t3n-Linktipps: Find My iPhone, Basecamp-Alternative, Enyo, Pressemitteilungen kostenlos, YouTube-Ads

Heute bei unseren Fundstücken aus dem Web: Apple macht „Find My iPhone“ teilweise gratis, Projektmanagement-Plattform unter Open-Source-Lizenz, das JavaScript-App-Framework „Enyo“ für Palms webOS, Pressemitteilungen kostenlos einstellen, neue Werbeformen bei YouTube lassen sich überspringen.

„Find My iPhone“ nun (teilweise) gratis

Wer sein iPhone 4 liegen gelassen oder verloren hat, kann es nun mit „Find My iPhone“ auch unabhängig von einem kostenpflichtigen MobileMe-Account orten lassen und aus der Ferne löschen. Das gilt ebenso für iPads sowie iPod touches der 4. Generation. Das geht aus Apples Pressemitteilung zum heute veröffentlichten iOS 4.2 hervor. Warum sich das Feature bei iPhone und iPod touch auf die jeweils neueste Gerätegeneration beschränkt, ist allerdings nicht klar. Denn iOS 4.2 läuft auch auf älteren Geräten.

Teambox: Basecamp-Alternative mit Open-Source-Lizenz

Wer eine Projektmanagement-Plattform benötigt, sollte sich vielleicht einmal Teambox anschauen, das Martin Sauter auf Open Mind vorstellt. Teambox steht unter Open-Source-Lizenz und basiert auf Ruby on Rails. Es hat sich ganz offensichtlich Basecamp zum Vorbild genommen. Das Video stellt Teambox vor:

„Enyo“ ebnet Palms webOS den Weg zu Tablets und mehr Smartphones

Palm-Besitzerin HP hat mit dem webOS noch viel vor und es sollen 2011 nicht nur Smartphones, sondern auch Tablets mit dem viel gelobten Betriebssystem erscheinen. Das JavaScript-App-Framework „Enyo“ ist ein Schritt dorthin. Applikationen sollen darüber mit diversen Bildschirmgrößen und Seitenverhältnissen zurechtkommen. Mehr dazu bei Engadget, hier ein Einführungsvideo, ab 15:55 sieht man die Demo einer Mail-App, die je nach Größer des Browserfensters anders dargestellt wird:

Pressemitteilungen kostenlos verteilen

Hugo E. Martin hat in seinem Blog eine Liste rund ums Thema Pressemitteilungsportale gestartet. Darin finden Übersichten, allgemeine Zusammenstellungen und Vergleichstests. Ergänzungen sind willkommen.

Neue Werbeformen bei YouTube lassen sich überspringen

YouTube wird in den nächsten Wochen neue Werbeformen einführen, die dem Nutzer viele Möglichkeiten lassen, sogar die Werbung komplett zu überspringen. Das berichtet AdAge. Wird eine Videowerbung übersprungen, muss der Werbekunde entsprechend auch nichts bezahlen. Der YouTube-Nutzer könnte aber beispielsweise durch das Anschauen eines solchen Clips zu Beginn des Videos damit belohnt werden, dass das restliche Video werbefrei ist.

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4 Reaktionen
Raschke, Joachim

Die Unfähigkeit des Staates - Bürgerrechte zu wahren!

PETITION:

Landtag Brandenburg
Petitionsausschuss
Der Vorsitzende
Thomas Domres, MdL
FAX 0331 9661139 PET.-Nr. 1148/5

17.04.2011
Sehr geehrter Herr Domres,
mit der Landesregierung von Brandenburg habe ich sehr viel Ärger, ich habe viele um Hilfe gebeten.
Schon ewig warte ich auf meine Entschädigung wegen der DDR Zeit (Verfolgung ...), ständig wird vertagt oder sonst etwas und immer fehlt etwas an Beweisen, das geht schon 20 Jahre. Jetzt klage ich auch schon sehr, sehr lange. Was kommt noch in meinem Leben?
1990 - der Rehabilitierungsantrag Antrag wegen der Verfolgung seit 1972
Im November 2010 wurde der Antrag vom Innenministerium abgelehnt, aber nicht vom Innenministerium mitgeteilt, wurde mir mitgeteilt.
jetzt soll das Verwaltungsgericht entscheiden - VG 11K 2657/09.
Zudem möchte ich Beschwerde erheben über die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Potsdam,
das am 07.04.2011 entschieden hat, mir einen befangenen Rechtsanwalt beizuordnen, der erst mal nicht unabhängig arbeitet und zuvor am 15.03.2011 auch sein Mandat niedergelegt hatte.

Wann erfolgt aber die Entscheidung?

Joachim Raschke

Raschke, Joachim

LEBENSLAUF 03-2011
bis 1971 Schulbildung – ich selbst war ein mit prägenden sozialen Problemen Heranwachsender ...
Die Berufsausbildung musste ich 1972 aus politischen Gründen abbrechen, aber offiziell wurde ich aus disziplinarischen Gründen verlegt.
1972 Republikflucht – nicht gelungen
1974 Erwachsenenberufsausbildung – als Melker
1974 ungelernt im Stahlwerk
1974 – Frühjahr 1976 - Armeezeit - hier musste ich „meine politische Pflicht“ erfüllen, die Möglichkeit einer Fortbildung wollte ich nicht einbüßen.
1976 - 77 im Bauhandwerk
1977 wieder als Melker

1977 - 81 Fernstudium als Agraringenieur
ab 1978 in verschiedenen landwirtschaftlichen Berufen

… endlich fruchtete meine Oppositionshaltung im Juni/Juli 1989
hatte ich erste Kontakte zum Neuen Forum, hier konnte ich mit helfen und aktiv werden.
Ab Mitte Oktober 1989 wurde ich Mitglied SDP der DDR
von Mai 1990 bis zur Amtsbildung (Amt Oberkrämer)
im August 1992 war ich hauptberuflich Bürgermeister

1990 stellte ich mehrere Rehabilitierungsanträge, die dann aber beim
neuen Innenministerium (ab 1992) nicht bearbeitet wurden

Bei der Amtsbildung wurde ich aus dem Amt gemobbt und als Mobbing opfer (von 1991 -1996) bekam ich keine Anstellung, ich war arbeitslos.

Ende 1992 bis Ende 1993 hatte ich eine Fortbildungsmaßnahme, eine
Anpassungsausbildung für kaufmännische Angestellte
1994 war ich wieder arbeitslos
1995 ABM – Naturwacht
1996 Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma - und erhalte eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit, 70 % schwerbehindert
1998 weiterer Unfall, ein systematischer Aufbau meiner Gesundheit wurde und
wird immer noch notwendig
Ca. 1997 entschied ich mich aus der SPD auszutreten, schon lange fand ich hier keine Heimat mehr.
2004 – 2008 Zeugenermittlung und weiterer Antrag auf Rehabilitierung stellte ich beim Innenministerium,
bis 18.01.2007 Rechtsanwältin Gabriele Frommherz, (erste Anwältin) und viel Hoffnungen ...
auf ( Warteliste“ III/Reha-18772)

Im Nov. 2007 hatte ich mich dann entschlossen Klage zu erheben, ./. Ministerium des Innern beim Verwaltungsgericht Potsdam wegen Untätigkeit , die Klage nahm ich am 03.02.2009 unüberlegt wieder zurück,
Versprochene Hilfszusagen erwiesen sich als Täuschung und deshalb hatte ich am
09.11.2009 erneut wegen Untätigkeit gegen das Innenministerium geklagt.

10.05.2010 Erweiterung der Klage vom 09.11.2009
25.05.2010 Verfassungsklage Antrag
07.12.2010 Klageantrag Körperverletzung als Verwaltungsklage
13.12.2010 Klage wegen Körperverletzung vor dem Amtsgericht Potsdam

ab 25.01.2011 RA Dr. Ingo-Jens Tegebauer
ab Mai 2011 Rechtsanwalt Hans – Heinrich Dördrechter

Raschke, Joachim

BESCHWERDE GEMÄSS ARTIKEL 34 DER EUROPÄISCHEN MENSCHENRECHTSKONVENTION
vom 28.04.2011 …

(Abschrift)

II. EXPOSE DES FAITS
Statement Of The Facts
Darlegung des Sachverhalts

14.

Die Beschwerde richtet sich gegen die überlange Dauer des Verfahrens des Beschwerdeführers beim Verwaltungsgericht Potsdam – 11 K 2657/09 – gegen das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg wegen verwaltungsrechtlicher Rehabilitierung.

Der im Jahr 1954 in der ehemaligen DDR geborene Beschwerdeführer wurde wegen einer zu Unrecht erlittenen Freiheitsentziehungen vom 21. August 1972 bis zum 25. Oktober 1972 aufgrund eines gescheiterten Versuchs, aus der DDR zu fliehen, und einer anderen zu Unrecht erlittenen Freiheitsentziehung vom 27. September 1989 bis 28. September 1989 rehabilitiert und entschädigt.

Wegen des erzwungenen Abbruchs seiner Schulausbildung und des erzwungenen Abbruchs der Berufsausbildung zum Zootechniker im Jahr 1972, weil er sich geweigert hatte, an der so genannten vormilitärischen Ausbildung teilzunehmen, begehrt er darüber hinaus seine berufliche Rehabilitierung.

Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er bereits im Jahr 1990 einen Antrag auf verwaltungsrechtliche Rehabilitierung gestellt hat, über den noch nicht entschieden worden ist.

Auf Grund der Untätigkeit des Innenministeriums des Landes Brandenburg erhob der Beschwerdeführer am 10. November 2009 bei der Rechtsantragstelle des Verwaltungsgerichts Potsdam Klage und beantragte den beklagten zu verpflichten, über den Antrag aus dem Jahre1990 zu entscheiden.

(Beweis: Klageschrift vom 10. November 2009, Anlage 1)

Am 10. November 2009 forderte das Verwaltungsgericht den Beklagten auf, innerhalb von acht Wochen auf die Klage zu erwidern.

(Beweis: Schreiben des Verwaltungsgerichts vom 10.November 2009, Anlage 2)

Da der Beklagte nicht auf die Klage erwiderte, beschwerte sich der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 07. Mai 2010 über die Untätigkeit. In dem Schreiben heißt es: „Da sich bei dem Verfahren seit 1990 nichts entwickelt, werden meine Grundrechte weiterhin verletzt, so bin ich ein Unterprivilegierter, ich habe es zu nicht viel im Leben gebracht, ich bin nichts wert, weil ich mich zu sehr um „Politik“ kümmerte, ich hätte mich eher um die Ausbildung kümmern sollen. Wegen der Verletzung meiner Würde erhebe ich eine erweiterte Klage. Durch das jahrelange Verfahren zur Rehabilitierung werde ich zum bloßen Objekt gemacht und damit die Menschenwürde massiv verletzt.

(Beweis: Schreiben des Beschwerdeführers vom 7. Mai 2010, Anlage 3)

Mit dem Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 14. Juni 2010 bewilligte das Verwaltungsgericht dem Beschwerdeführer Prozesskostenhilfe.

(Beweis: Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 14. Juni Juni 2010, Anlage 4)

Mit Bescheid vom 2. November 2010 wurde über den Antrag des Beschwerdeführers vom 8. September 2004 und vom 25. März 2005 auf verwaltungsrechtliche und berufliche Rehabilitierung entschieden. Der Antrag wurde abgelehnt, weil die Voraussetzungen des Rehabilitierungsgesetzes nicht erfüllt seien.
(Beweis: Bescheid des Ministeriums des Innern des Landes Brandenburg vom 2. November 2010, Anlage 5)

Dieser Bescheid ist Gegenstand des Verwaltungsgerichtlichen Verfahrens geworden. Das Verwaltungsgericht hat über die Klage auf Rehabilitierung noch nicht entschieden.

III. EXPOSE
ANGABE DER GELTEND GEMACHTEN VERLETZUNG(EN) DER KONVENTION UND ODER ZUSATZPROTOKOLLE UND BEGRÜNDUNG DER BESCHWERDE

Der Beschwerdeführer rügt die Verletzungen des Rechts aus Art. 6 der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten der Entscheidung.

Die Klage des Beschwerdeführers vom 10. November 2009 ist seitdem beim Verwaltungsgericht anhängig, ohne dass das Gericht ein Urteil erlassen hat. Die Verfahrensdauer verletzt das Recht des Beschwerdeführers aus Art. 6 Abs. 1 Satz 1 der Konvention, wonach jede Person ein Recht darauf hat, dass über ihre zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen innerhalb angemessener Pflicht entschieden wird.

Gemäß der Rechtsprechung des Gerichtshofs beurteilt sich die Angemessenheit der Verfahrensdauer in Anbetracht der besonderen Umstände der Rechtssache sowie unter Berücksichtigung der folgenden Kriterien: die Komplexität des Falles, das Verhalten des Beschwerdeführers und der zuständigen Behörden sowie die Bedeutung des Rechtsstreits für den Beschwerdeführer. (siehe u.a. Frydlender gegen Frankreich [GK], Nr. 30979/96, Rn 43).

1. Komplexität des Verfahrens

Das Verfahren des Beschwerdeführers gegen das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, in dem dieser die Rehabilitierung wegen seiner politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR begehrt, stellt sich weder als besonders schwierig noch als komplex dar.

2. Verhalten des Verwaltungsgerichts

Die überlange Verfahrensdauer beruht auf dem Verhalten des Verwaltungsgerichts.

Dem Beschwerdeführer ist bewusst, dass zwar das Verwaltungsverfahren, das mit dem Ablehnungsbescheid vom 2. November 2010 endete, nach Art 6 Abs. 1 der Konvention bei der Verfahrensdauer nicht zu berücksichtigen ist. Aufgrund der sehr langen Dauer des Verwaltungsverfahrens war das Verwaltungsgericht aber gehalten, dass Gerichtsverfahren beschleunigt zu behandeln. Auch dann, wenn man nicht auf dem Rehabilitierungsantrag des Beschwerdeführers aus dem Jahr 1990 abstellt, sondern erst auf den Rehabilitierungsantrag vom 8. September 2004 und vom 25. März 2005, dauerte das Verwaltungsverfahren bis zum Bescheid bereits circa sechs Jahre und damit übermäßig lange.

Das Verwaltungsgericht musste auch darauf Rücksicht nehmen, dass das Geschehen, auf das der Rehabilitierungsantrag gestützt ist – erzwungene Abbruch der Schulausbildung aus dem Jahr 1971 und erzwungener Abbruch der Berufsausbildung zum Zootechniker aus dem Jahre 1972. - bereits sehr lange zurück liegt und auch aus diesem Grunde ein berechtigtes Interesse des Beschwerdeführers an eine beschleunigte Entscheidung über die Klage entsteht.

Das Verwaltungsgericht hätte deshalb alle möglichen Maßnahmen treffen müssen, um das Gerichtsverfahren zu beschleunigen. Das Verwaltungsgericht hat jedoch mit seiner Klageerhebung am 10. November 2009 außer dem Beschluss auf Prozesskostenhilfe nichts wesentliches veranlasst.

3. Verhalten des Beschwerdeführers

Der Beschwerdeführer hat dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht keine Verzögerungen verursacht.

4. Bedeutung für die Interessen des Beschwerdeführers

Das Verfahren auf Rehabilitierung wegen politischer Verfolgung in der ehemaligen DDR ist für den Beschwerdeführer von erheblicher Bedeutung.

5. Ergebnis

Die bisherige Dauer des Verfahrens beim Verwaltungsgericht Potsdam ist im Ergebnis nicht mehr angemessen und verletzt den Beschwerdeführer in seinem Recht aus Art. 6 Abs. 1 der Konvention.

Jhon

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