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Tado 360: Heizungswartung per Browser soll Reparaturen effizienter gestalten

Call-Center mit Tado 360. (Foto: Tado)

Wenn Heizungsdienstleister ein System aus der Ferne warten könnten, würden sie mindestens eine Kundenanfahrt sparen. So lautet die einfache Rechnung hinter dem neuen SaaS-Produkt Tado 360.

Mit dem Fernwartungssystem Tado 360 können Heizungsdienstleister und Energieversorger per Browser oder über eine API in die Heizungsanlagen ihrer Kunden schauen und dort Fehlermeldungen auslesen. Erforderlich auf Kundenseite sind die smarten Thermostate von Tado sowie eines der über 16.000 unterstützten Heizsysteme von mehr als 900 Herstellern.

Zeitaufwand bei Heizungsreparaturen ist immens

Bislang läuft die Sache so: Der Heizungsbesitzer wird morgens wach. Es ist kalt. Offenbar ist die Heizung ausgefallen. Er ruft einen Installateur an. Der schickt einen Mitarbeiter vorbei, der irgendwann kommt. Der Mitarbeiter stellt fest, dass Teil X ausgetauscht werden muss. Er verspricht, es zu bestellen. Einige Tage später erhält der Heizungsbesitzer den Anruf, dass das Ersatzteil da ist. Ein Termin wird gemacht. Der Monteur erscheint erneut irgendwann und baut das Ersatzteil ein. Die Reparaturkosten liegen im Schnitte bei 150 bis 200 Euro.

Diese Vorgehensweise ist erkennbar ineffizient. Sowohl für den Heizungsdienstleister wie für den Kunden ergibt sich unnötiger Zeitbedarf. Der Dienstleister muss für das Auslesen des Fehlercodes aus der Heizung eine separate Anfahrt vornehmen. Der Kunde muss sogar zwei Mal auf den Monteur warten und dafür eventuell Urlaub nehmen. Und er muss im Zweifel einige Tage ohne Heizung und warmes Wasser überbrücken.

Fernwartung beschleunigt Abläufe deutlich

Es erklärt sich daher von selbst, dass eine Fernwartungslösung für beide Seiten Vorteile bringt. Der Monteur spart die erste Anfahrt. Die Diagnose kann direkt mit dem ersten Anruf des Kunden gestellt werden. Das Ersatzteil ist ebenfalls umgehend bestellt. Jetzt kommt der Monteur nur noch ein Mal, um das Teil einzubauen. Die eingesparte Fahrt kann der Monteur nun nutzen, um bei einem weiteren Kunden ein zuvor bestelltes Ersatzteil einzubauen. Der Produktivitätsgewinn liegt auf der Hand.

Noch effizienter ist die Lösung, wenn das Problem lediglich auf einem Steuerungsfehler der Anlage beruht. Hier nimmt der Heizungsdienstleister die Konfiguration direkt per Fernwartung vor und die Anlage läuft wieder. Es wird gar keine Anfahrt mehr fällig, der Dienstleister rechnet die Leistung ab und der Kunde muss nicht frieren.

Fernwartungslösung ab sofort verfügbar

Die SaaS-Lösung Tado 360 steht ab dem heutigen Tag für Heizungsdienstleister und Energieversorger bereit. Über die Fernwartungslösung hinaus bieten die intelligenten Thermostate des Unternehmens Steuerungsmöglichkeiten für jedermann. Über die zu den Thermostaten gehörige App kann die heimische Heizung in vielerlei Hinsicht kontrolliert werden. So leistet beispielsweise Geofencing das Herunterfahren der Heizung beim Verlassen des Hauses und eine Steuerung auf Basis der Wettervorhersage sorgt für passendes Raumklima.

Passend dazu: Amazon investiert in den Münchner Heizungs-Vernetzer Tado

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